04. April 2018 / 08:56 Uhr

RB Leipzigs Dayot Upamecano: „Ich liebe Fußball“

RB Leipzigs Dayot Upamecano: „Ich liebe Fußball“

Guido Schäfer
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Dayot Upamecano ist Verteidiger wie aus dem Lehrbuch – kann aber auch Tore! Hier bejubelt er einen Treffer.
Dayot Upamecano ist Verteidiger wie aus dem Lehrbuch – kann aber auch Tore! Hier bejubelt er einen Treffer. © dpa
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Der RB-Shootingstar spricht über seinen Aufstieg, englische Wochen, Marseille und die WM in Russland.

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Leipzig. Nach der erfolgreichen Eiersuche in Hannover und einem Ostermontag im Kreis der Ehefrauen/Freundinnen hieß es gestern für die RB-Profis: Zurück ins Glied und zur unmittelbaren Wettkampfvorbereitung aufs Gastspiel von Olympique Marseille im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League (Red-Bull-Arena, Donnerstag, 21.05 Uhr). Am Dienstag wurde unter angenehmer April-Sonne und Ausschluss der Öffentlichkeit geübt, beim Abschlusstraining am Mittwoch dürfen die MedienvertreterInnen 15 Minuten illern.

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Der Erkenntnisgewinn des Viertelstündchens hält sich im Rahmen, es kam noch nie vor, dass ein Fußballer mit eingegipsten Füßen oder fehlenden Zähnen entwaffnend offen in die Objektive lächelte. Und die 15 Minuten weisen natürlich auch nicht auf die erste Elf hin. Die Verletzungsfront im Bullen-Lager ist äußerst übersichtlich. Bis auf Marcel Halstenberg (Reha nach Kreuzbandriss) und Stefan Ilsanker (Knieverletzung) sind alle einsatzbereit.

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Entdeckung der Saison

Topfit und gesetzt für Donnerstag ist RB-Innenverteidiger Dayot Upamecano. Der 19-jährige Franzose gehört europaweit zu den Entdeckungen der Saison (Vertrag bis 2021), wird wahrscheinlich nicht bis zum Sanktnimmerleinstag in Leipzig kicken. Weil die Familie Upamecano nebst Berater dicke Tinte mit RB-Sportdirektor Ralf Rangnick sind, deutet 0,0 auf einen Abschied hin.

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Beim 3:2-Sieg in Hannover saß der Mann, der eine 100-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel haben soll, zunächst auf der Bank. Der französische U21-Nationalspieler über seine Einwechslung und einen Zittersieg: „Ich hatte in der U21 zwei Spiele gemacht. Es ist nichts Neues, dass wir bei RB mit Blick auf die zahlreichen Spiele hin und wieder rotieren. Die letzten Minuten mussten wir alles reinlegen, um die drei Punkte zu sichern. Jede Bundesliga-Mannschaft kann richtig Druck aufbauen. Wir haben es nicht geschafft, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Aber wir haben gewonnen – das zählt.“

Abschlusstraining RB Leipzig

Nicht mehr wegzudenken

Dayot Upamecano ist seit Januar 2017 bei RB Leipzig und nicht mehr wegzudenken. Upa über die drei A‘s, Arbeit, Arbeit, Arbeit: „Ich arbeite jeden Tag hart, um besser zu werden. Und ich höre dem Trainerteam genau zu, versuche die Dinge best- und schnellstmöglich umzusetzen. Ich bin noch jung und muss mich überall verbessern. Mit 19 kann man nicht am Ende seiner Entwicklung sein.“

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Der Publikumsliebling über Fokussierung und Coolnes: „Ich bin vor dem Spiel sehr konzentriert, ein Schuss Lockerheit ist aber auch dabei. Das war aber eigentlich schon immer so bei mir.“

Über Olympique Marseille: „Eine sehr erfahrene Mannschaft, in der Offensive brandgefährlich. Sie haben insgesamt eine hohe Qualität, da muss man auf jeden sehr gut aufpassen. Maxime Lopèz kenne ich aus der U21. Super Spieler. Sehr intelligent, viel Spielwitz.“

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Über Spiele im Drei-Tage-Rythmus: „Ich liebe Fußball, will am liebsten jedes Spiel spielen. Natürlich ist man auch ab und zu mal müde. Unser Trainerteam hat das genau im Blick und steuert das für uns Spieler sehr gut.“

Gibt es eine Minihoffnung auf die WM in Russland? „Natürlich ist es ein Traum, irgendwann für die A-Nationalmannschaft von Frankreich zu spielen. Über die Weltmeisterschaft mache ich mir aber nicht so viele Gedanken, ich konzentriere mich auf meine jetzige Leistung und auf RB.“

Am Montag kommt Leverkusen nach Leipzig. Bayer ist ausgeruht, RB nicht. Großer Nachteil? Upamecano: „Bayer Leverkusen ist eine richtig gute Mannschaft und ein direkter Kontrahent, gegen den wir so oder so eine Top-Leistung brauchen, um zu punkten. Wir haben oft gezeigt, dass wir die Doppelbelastung gut meistern. Und bis Montagabend bleibt auch genügend Zeit. Wir sind hungrig und werden alles versuchen, um zu gewinnen. Wir wollen wieder in die Champions League, also müssen wir punkten. Am besten dreifach.“

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