10. Februar 2018 / 12:16 Uhr

RB Leipzigs Dayot Upamecano: Jüngster Leipziger Bundesligaschütze widmet das erste Tor seiner Mama

RB Leipzigs Dayot Upamecano: Jüngster Leipziger Bundesligaschütze widmet das erste Tor seiner Mama

Anne Grimm
Dayot Upamecano bejubelt mit Yvon Mvogo seinen Treffer zum 1:0 gegen den FC Augsburg.
Dayot Upamecano bejubelt mit Yvon Mvogo seinen Treffer zum 1:0 gegen den FC Augsburg. © Getty Images
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Dayot Upamecano löst Oliver Burke als jüngsten Bundesligatorschützen bei RB Leipzig ab. Der Dank nach seinem Premierentreffer beim 2:0-Sieg gegen Augsburg gilt einem Mannschaftskollegen sowie seiner Mama.

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Leipzig. Dayot Upamecano – ein einziges Tor, jede Menge Geschichten. Der 19-Jährige erzielte am Freitagabend gegen den FC Augsburg mit dem 1:0 nicht nur den 100. Bundesligatreffer für RB Leipzig, sondern avancierte auch mit 19 Jahren und 105 Tagen zum jüngsten Schützen der Rasenballer in der Bundesliga. Sein Vorgänger Oliver Burke war 19 Jahre und 171 Tage alt.

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RB Leipzig - FC Augsburg (Christian Modla) (1) ©
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Das erste Tor in seiner Profikarriere lässt den vor allem auf dem Rasen souverän wirkenden Franzosen auch neben dem Spielfeld ein bisschen auftauen. Erstmals versucht er mit den Journalisten deutsch zu sprechen. Die Erinnerung an seinen Premierentreffer im RB-Trikot beschreibt Upamecano so: „Yussi hat auf das Tor geschossen, danach bekam ich den Ball, dann habe ich das Tor geschossen. Ich bin bewusst dort stehen geblieben, weil ich wusste, der Torwart wird den Ball abwehren und ich möchte da sein.“

Zwei Hellseher und ein kritischer Trainer

Sein erster Weg führt ihn beim Torjubel zur Auswechselbank. Warum? „Es war wichtig, mich bei Yvon Mvogo zu bedanken, weil er vor dem Spiel zu mir gesagt hat, dass ich heute das Tor schießen werde.“ Das widmet er nun seiner Mama, wie der 19-Jährige verrät. Sie hatte sich vor der Partie gegen Augsburg bei ihm gemeldet und ebenfalls vorausgesagt, dass er diesmal einen Treffer erzielt. Klar, dass Upamecano seinen Mannschaftskollegen nun einen ausgeben muss.

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(32) Peter Gulacsi: Nur einmal gefragt und mit passender Antwort. Note 2 (Gepa Pictures) ©

Trainer Ralph Hasenhüttl freute sich über die neue Qualität seines Youngstars: „Ich sage immer, der Junge kann unglaublich viel, aber was er nicht kann, ist Tore schießen. Deshalb ist es schön, dass er jetzt anfängt damit. Einen Innenverteidiger messe ich schon auch ein bisschen an der Gefährlichkeit bei Standards. Da war bisher noch nicht so viel zu sehen bei ihm.“

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Das letzte Tor in einem Pflichtspiel schoss Upamecano vor mehr als zwei Jahren. Im November 2015 traf er mit der U19 von Red Bull Salzburg in der Youth League gegen Besiktas Istanbul. Am Donnerstag beim Europa-League-Hinspiel in Neapel sitzt seine Familie samt Mama dann auf der Tribüne. Vielleicht dauert es bis zum nächsten Treffer des Verteidigers diesmal nicht ganz so lange…

DURCHKLICKEN: Die Stimmen zum Spiel

Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig): Wir haben heute etwas anders gespielt, haben dem Gegner Raum gegeben und uns Raum geschaffen. Leider haben wir das in der ersten Hälfte noch nicht gut genug ausgespielt, aber in einem taktisch geprägten Spiel haben wir vieles richtig gemacht. Anfangs haben die Automatisem nicht funktioniert, was mit dem kurzfristigen Ausfall von Demme und Sabitzer zusammenhing. Da waren wir zu hektsich. In Augsburg hatten wir viel Ballbesitz und kaum Chancen, heute hatten wir weniger Ballbesitz und sehr viele Chancen. Sich mit viel Ballbesitz durchzusetzen ist die hohe Schule, aber für uns noch sehr schwierig. Da laufen wir Gefahr, in Konter zu laufen. Derzeit wollen wir vor allem effektiv sein. Wir brauchen defensive Stabilität, denn es kommen schwere Spiele mit schweren Gegnern auf uns zu. Zur Galerie
Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig): Wir haben heute etwas anders gespielt, haben dem Gegner Raum gegeben und uns Raum geschaffen. Leider haben wir das in der ersten Hälfte noch nicht gut genug ausgespielt, aber in einem taktisch geprägten Spiel haben wir vieles richtig gemacht. Anfangs haben die Automatisem nicht funktioniert, was mit dem kurzfristigen Ausfall von Demme und Sabitzer zusammenhing. Da waren wir zu hektsich. In Augsburg hatten wir viel Ballbesitz und kaum Chancen, heute hatten wir weniger Ballbesitz und sehr viele Chancen. Sich mit viel Ballbesitz durchzusetzen ist die hohe Schule, aber für uns noch sehr schwierig. Da laufen wir Gefahr, in Konter zu laufen. Derzeit wollen wir vor allem effektiv sein. Wir brauchen defensive Stabilität, denn es kommen schwere Spiele mit schweren Gegnern auf uns zu. ©
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