25. April 2017 / 07:32 Uhr

RB Leipzigs Frauen feiern den Meistertitel

RB Leipzigs Frauen feiern den Meistertitel

Redaktion Sportbuzzer
Die Spielerinnen von RB Leipzig feiern die vorzeitige Landesliga-Meisterschaft – Shanga Forsberg (r.) sprintet dazu.
Die Spielerinnen von RB Leipzig feiern die vorzeitige Landesliga-Meisterschaft – Shanga Forsberg (r.) sprintet dazu. © Christian Modla
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Aufstieg in die Regionalliga steht vier Spiele vor Saisonende fest

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Leipzig. „So sehen Meister aus, schalalalala“, schallte es nach dem Schlusspfiff aus einer rot-weißen Jubeltraube. Durch einen umkämpften 3:2-Erfolg am Sonntag gegen den Bischofswerdaer FV ist die Frauenmannschaft von RB Leipzig vier Spieltage vor Schluss nicht mehr von der Tabellenspitze der Fußball-Landesliga zu verdrängen – und machte neben der Meisterschaft gleichzeitig den Aufstieg perfekt.

Bis zum Jubel und der obligatorischen Sektdusche war es jedoch ein hartes Stück Arbeit. „Bischofswerda war defensiv sehr gut eingestellt und hat uns das Leben schwer gemacht“, sagte RB-Coach Sebastian Popp nach der Partie. Vor 250 Zuschauern gingen die Gäste nach einer halben Stunde überraschend in Führung, RB tat sich schwer, spielerische Mittel gegen das Abwehrbollwerk zu finden. Bezeichnend war es deshalb, dass die Leipziger Tore nach Standardsituationen fielen.

In der 60. Minute verwandelte Lisa Pfretzschner souverän einen Elfmeter, vier Minuten später zirkelte Kapitän Lisa Uhlig einen Freistoß zur 2:1-Führung ins Netz. Dem BFV gelang kurz vor Schluss zwar der Ausgleich (87.), doch die RB-Frauen gaben nicht auf und belohnten sich durch einen Last-Minute-Kopfballtreffer von Lisa Pfretzschner (90+2.). „Wir haben Moral gezeigt und eine klasse Mannschaftsleistung abgeliefert.“, freute sich die Doppeltorschützin.

Auch Shanga Forsberg, die wie ihr Mann Emil die Nummer 10 trägt, zeigte sich zufrieden: „Es war ein hartes Match, aber wir haben verdient gewonnen.“ Die Meisterschaft feierte das Team anschließend in der Cottaria am Trainingszentrum, wo gemeinsam das Spiel der Männer auf Schalke geschaut wurde.

In den restlichen Partien will Trainer Popp nun ohne Druck testen. „Wir werden Spielerinnen Einsatzzeit geben, die bislang nicht so zum Zug gekommen sind und auch einigen B-Juniorinnen die Möglichkeit geben, bei uns reinzuschnuppern.“ Popp, der das Traineramt neben seinem normalen Beruf ausübt, wird auch in der nächsten Spielzeit weiter an der Seitenlinie stehen. „Die letzten Details müssen noch finalisiert werden, aber ich bin guter Dinge.“ Denn das Team hat noch viel vor: Auch im Frauenbereich möchte RB Leipzig in die Bundesliga.

Nächste Saison heißt es aber erst ein- mal Regionalliga. „Wir haben die Qualität, um auch dort eine gute Rolle zu spielen“, ist Pfretzschner überzeugt – und Uhlig ergänzt: „Voraussetzung ist, dass wir als Team so gut wie möglich zusammen bleiben.“ Auch in Zukunft wollen die RB-Frauen gemeinsam jubeln.

Simon Ecker

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