Ralf Rangnick war am Dienstagabend beim SPORTBUZZER-Fantalk zu Gast und sprach auch über seine persönliche Situation. Ralf Rangnick war am Dienstagabend beim SPORTBUZZER-Fantalk zu Gast und sprach auch über seine persönliche Situation. © Christian Modla
Ralf Rangnick war am Dienstagabend beim SPORTBUZZER-Fantalk zu Gast und sprach auch über seine persönliche Situation.

RB Leipzigs Rangnick nie mehr zurück auf die Trainerbank

Der Sportdirektor des Bundesliga-Zweiten hat keine Ambitionen, noch einmal ins sportliche Tagesgeschäft einzusteigen. Statt dessen plant er weitere Jahre an der Pleiße.

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Leipzig. RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick wird nicht mehr auf die Trainerbank zurückkehren, weder in der Messestadt noch bei einem anderen Verein. Das sagte der 59-Jährige am Dienstagabend im SPORTBUZZER-Fantalk 3.0. „Als ich mich damals für RB entschieden habe, war mir klar, dass es dann kein Zurück mehr geben wird.“ Dass er in der Saison 2015/16 den Job übernommen habe „war eine Ausnahmesituation“.

SPORTBUZZER Fantalk 3.0: Die Bilder des Abends

Sein Vertrag beim aktuellen Bundesliga-Dritten läuft noch bis 2019. In Sachen Verlängerung sieht Rangnick selbst keine Eile geboten. „Es macht riesengroßen Spaß hier. Wir sind ganz wunderbar aufgestellt.“ Wichtiger sei ihm die Vertragsverlängerung mit Coach Ralph Hasenhüttl („wir wollen uns in der Winterpause zusammensetzen“) und Spielern wie Marcel Sabitzer. Der hat noch bis 2021 Vertrag und ließ jüngst verlauten, er sehe sich diesbezüglich nicht unter Zeitdruck.

„Natürlich geht es uns da nicht um ein oder zwei Jahre mehr. Das ist nur ein Nebeneffekt“, so Rangnick. „Als Marcel zu uns kam, waren wir noch in der zweiten Liga. Als Timo Werner zu uns kam, war er gerade mit Stuttgart abgestiegen und wir standen vor unserem ersten Bundesliga-Jahr. Beide haben eine unheimliche Entwicklung genommen. Wir wollen die Verträge an die veränderten Gegebenheiten anpassen. Und ihnen zeigen, dass uns diese Entwicklung nicht entgangen ist.“

SPORTBUZZER Fantalk 3.0: Hinter den Kulissen

RB Leipzig ist Herzensangelegenheit

Ob die Situation bei sich selbst eine andere ist, ließ der RB-Sportdirektor nicht verlauten, gab aber zu, dass er im Moment keine Lust verspürt, an anderem Ort noch einmal Historisches zu verbringen. „Wenn ich auf das Erreichte in Leipzig nochmal eins draufsetzen will, müsste ich ja irgendwo in der fünften Liga anfangen. Das wird irgendwann auch einfach vom Alter her ein Problem. Denn ich will ja noch ein paar Jahre hier bleiben.“

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Dabei sieht Ralf Rangnick die Roten Bullen nicht als Projekt an. „Ich habe dieses Wort nie gemocht. Das war es nie für mich und wird es nie sein.“ Vielmehr sei RB Leipzig von Beginn an eine Herzensangelegenheit gewesen. „Ganz ehrlich, als ich meinen Job begonnen habe, war ich ja auch für Salzburg zuständig. Wenn Leipzig nicht gewesen wäre, hätte ich nicht einmal über diesen Schritt nachgedacht. Ich wollte es hier in dieser Region mit diesen Menschen schaffen.“

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