08. Februar 2018 / 11:32 Uhr

RB Leipzigs Schulden bei Red Bull um 30 Millionen Euro gestiegen

RB Leipzigs Schulden bei Red Bull um 30 Millionen Euro gestiegen

Anne Grimm
Wegen Spielertransfers verzeichnet RB Leipzig Schulden
Wegen Spielertransfers verzeichnet RB Leipzig Schulden © Hendrik Schmidt
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Nach dem Aufstieg von RB Leipzig in die Bundesliga sind die Verbindlichkeiten im Jahr 2016 bei Red Bull auf 83,2 Millionen Euro gestiegen. Insgesamt besitzt die GmbH Schulden von fast 100 Millionen Euro. Das zeigt der aktuelle Bericht aus dem Geschäftsjahr 2016.

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Leipzig. Die Schulden von RB Leipzig gegenüber dem Hauptsponsor Red Bull betrugen zum Ende des Jahres 2016 insgesamt 83,2 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (2015) ist das eine Steigerung um mehr als 30 Millionen Euro. Das zeigt der neue Geschäftsbericht. Mit den Darlehenssummen wurden in den letzten Jahren vor allem Spielertransfers realisiert. Insgesamt belaufen sich die Verbindlichkeiten von RB Leipzig auf 96,89 Millionen Euro.

Erhöhte Personalkosten als Grund für die Schulden​

Die Ausgaben sind 2016 bei RB Leipzig auch aufgrund der höheren Personalkosten gestiegen. 328 Personen waren in dem Jahr durchschnittlich angestellt. Zudem verpflichteten die Roten Bullen im Sommer 2016 unter anderem Trainer Ralph Hasenhüttl, Naby Keita, Timo Werner und Oliver Burke – die zusammen etwa 45 Millionen Euro Ablöse kosteten. „In Abhängigkeit vom Eintritt bestimmter Faktoren (Klassenerhalt, Siegprämien, Anzahl Pflichtspiele) existieren Verpflichtungen aus abgeschlossenen Verträgen mit Spielerberatern und Klubs bis zu einer Höhe von 76,2 Millionen Euro", heißt es im Bericht.

Im Jahr des Bundesligaaufstiegs erhöhten sich bei RBL aber auch die Einnahmen unter anderem durch einen gestiegenen Zuschauerschnitt bei den Heimspielen, der Auslastung sämtlicher VIP- und Businessplätze sowie den Fernsehgeldern im Fußball-Oberhaus. 118 Millionen Euro verbuchte die Rasenballsport GmbH als Umsatz. 2015 waren es noch knapp 40 Millionen Euro weniger.

Seine Kredite finanziert RB nicht über eine Bank, sondern über „Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht“. Einziger Gesellschafter ist allerdings Red Bull. „Liquiditätsengpässe sind nicht ersichtlich und aufgrund der Sponsoringvereinbarung mit dem Hauptsponsor nicht zu befürchten“, heißt es als Fazit im Bericht. Die Zahlen des jeweiligen Geschäftsjahres muss der Bundesligist seit der Ausgliederung der Profiabteilung in die Rasenballsport Leipzig GmbH im Jahr 2014 jährlich im Bundesanzeiger veröffentlichen.

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