Ralf Rangnick: Ralf Rangnick: "Wir werden alles Menschenmögliche dafür tun, die Spieler hier zu behalten.“ © Imago
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RB Leipzigs Sportdirektor Rangnick über Werner: „In intensiven Gesprächen mit seinem Berater“

Ralf Rangnick hat mit seiner Vertragsverlängerung bei RB Leipzig den ersten Schritt getan, weitere Leistungsträger des Vereins sollen folgen. Dem Interesse anderer Clubs an Topstürmer Timo Werner erteilte der Sportdirektor erneut eine klare Absage.

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Leipzig. Red-Bull-Chef und Sponsor Dietrich Mateschitz sowie RB-Boss Oliver Mintzlaff waren die treibenden Kräfte bei der vorzeitigen Vertragsverlängerung von Ralf Rangnick bis 2021: „Das hatte auch mit der Planungssicherheit für die Ausrichtung der nächsten Jahre etwas zu tun“, erklärte der Sportdirektor den frühen Zeitpunkt seiner Entscheidung, RB Leipzig noch einige Jahre treu zu bleiben.

Eine der wichtigsten Aufgaben des Sportdirektors in den nächsten Monaten: Er will das junge und erfolgreiche Team solange wie möglich zusammenhalten. „Klar weckt der Erfolg den wir haben Begehrlichkeiten. Dass wir Naby Keita verlieren werden steht fest. Bei allen anderen Spielern, werden wir alles Menschenmögliche dafür tun, um sie hier zu behalten“, erklärte der 59-Jährige am Freitag.

Zu neu aufgewärmten Gerüchten aus Spanien, einem Interesse von Real Madrid an Topstürmer Werner, meinte Rangnick: „Wir werden Timo bei uns behalten und ihn nirgendwohin abgeben. Wir sind bereits in intensiven Gesprächen mit seinem Berater, wegen einer vorzeitigen Vertragsverlängerung.“ Die Bemühungen der Leipziger ziehen sich allerdings schon mehrere Monate hin. Bereits im Juli während des Sommertrainingslagers in Österreich erklärte der Sportdirektor, den bis 2020 datierten Vertrag des Nationalspielers schnell verlängern zu wollen. Immerhin besitzt der 21-Jährige keine Ausstiegsklausel.

"Innerhalb der Bundesliga steht nicht mehr so viel über uns"

Generell geht der Sportdirektor nicht davon aus, dass seine Fußballer viele Gründe dafür haben, ihr Glück woanders suchen wollen. „Innerhalb der Bundesliga steht nicht mehr so viel über uns. Warum soll ein Spieler vom Tabellenzweiten irgendwo anders hin wechseln“, sagte Rangnick überzeugt. Auch nach dieser Saison will er einen großen Umbruch verhindern. „Die Mannschaft ist immer noch die jüngste der Bundesliga, deshalb sehe ich auch überhaupt keinen Grund, warum die Weiterentwicklung nicht stattfinden, beziehungsweise das Team bereits am absoluten Limit spielen sollte.“ Sich auch in dieser Spielzeit wieder direkt für die Königklasse zu qualifizieren, ist neben den finanziellen Aspekten bei den Vertragsverlängerungen der Leistungsträger ein wichtiger Baustein.

Ein weiterer Beweggrund für Rangnick, weiterhin bei RBL zu bleiben, sei auch das Verhältnis zu Chefcoach Hasenhüttl: „Ich finde, dass wir extrem harmonisch zusammenarbeiten. Seit Ralph hier ist, kann ich mich nicht erinnern, dass wir schon mal Streit- oder Krisengespräche hatten. Ich finde unseren gemeinsamen Weg extrem spannend. Es ist auch überhaupt noch nicht abzusehen, wohin er uns irgendwann führen kann“, sagte der Sportdirektor.

Region/Leipzig RB Leipzig RB Leipzig (Herren) TSG Hoffenheim TSG 1899 Hoffenheim (Herren) TSG 1899 Hoffenheim-RB Leipzig (02/12/2017 15:30) Fussball Bundesliga

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