Endlich wieder getroffen: Timo Werner Timo Werner traf sehenswert gegen den FC Porto © imago
Endlich wieder getroffen: Timo Werner

RB Leipzigs Stürmer: Brustlöser für Werner, Sorgen um Augustin

Erstmals seit sechs Wochen konnte Nationalspieler Timo Werner in Porto wieder über ein Tor jubeln. Dafür droht ein anderer Stürmer von RB Leipzig gegen Hannover am Samstag auszufallen.  

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Es gab kaum Lichtblicke für RB Leipzig am Mittwochabend in der Champions League bei der 1:3-Niederlage in Porto. Einer der wenigen ist mit dem Namen Timo Werner verbunden. Wie sich der deutsche Nationalspieler den Ball in der 48. Minute im Vollsprint mit dem linken Fuß zurechtlegte und mit rechts eiskalt über den portugiesischen Keeper ins Tor zum kurzzeitigen 1:1-Ausgleich hob war eine Augenweide.

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Diese Coolness, sie ist nicht selbstverständlich für einen jungen Stürmer, der nach Beschwerden mit der Halswirbelsäule pausieren musste und seitdem in sechs Spielen nur einmal von Beginn an auf dem Rasen stand. Kapitän Willi Orban meinte: „Er hat das überragend gemacht. Jetzt kommt er wieder langsam ins Laufen und ihm geht es wieder sehr gut. Das hat man gemerkt.“ Es war das erste Tor des 21-Jährigen seit dem 23. September in der Bundesligapartie gegen Eintracht Frankfurt.

Der Verein hat den Youngstar behutsam wieder an die Wettkampfpraxis herangeführt, ist trotz den vielen Spitzenspielen gegen Dortmund und Bayern kein Risiko gegangen. Das Hasenhüttl seinen besten Stürmer auch in Porto zunächst draußen ließ, begründete er so: „Ich habe versucht eine Mannschaft auf dem Platz zu haben, die es im Hinspiel sehr gut gegen den Gegner gemacht hat und wo die Abläufe vorne ganz gut funktionieren.“

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Fällt Augustin länger aus?

Weil die Leipziger im ersten Durchgang allerdings nur zu zwei Chancen beim portugiesischen Vizemeister und wenig Tiefgang hatten, sah der RB-Coach in der zweiten Halbzeit die Stunde des Nationalstürmers gekommen. Hasenhüttl sagte zur Wichtigkeit des Treffers für den 21-Jährigen: „Es bedeutet ihm sicher sehr, sehr viel. Das hat man gemerkt. Es war gleich ein Brustlöser. Wenn man eine Zeit lang nicht gespielt hat, tut das einem Stürmer enorm gut.“

Dass Werners Formkurve wieder nach oben zeigt, ist für RB Leipzig vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen Bundesligaverfolger Hannover 96 von enormer Bedeutung. Denn mit Jean-Kevin Augustin ist ein anderer Stürmer nach dem Portospiel angeschlagen. Der Franzose hielt sich am Mittwoch den rechten Oberschenkel, musste nach 75 Minuten ausgewechselt werden. „Die Verletzung wirkte schon nicht ganz so harmlos. Er konnte nicht mehr sprinten. Das müssen wir erstmal untersuchen“, sagte Trainer Ralph Hasenhüttl.

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