Timo Werner bei der Buchpräsentation im Penta Hotel Timo Werner bei der Buchpräsentation im Penta Hotel © Christian Modla
Timo Werner bei der Buchpräsentation im Penta Hotel

RB Leipzigs Stürmer Werner und die "Gebrauchsanweisung Fußball-Nationalmannschaft"

Der Angreifer des Bundesligisten war am Montag Stargast einer Buchpräsentation im Penta-Hotel.

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Gut drei Monate vor Beginn der Fußball-WM in Russland liegt sie vor – die „Gebrauchsanweisung Fußball-Nationalmannschaft“, die Buchautor Michael Horeni am Montag vor 80 Leuten im recht spärlich besuchten Leipziger Penta-Hotel gemeinsam mit Stargast Timo Werner präsentierte.

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Horeni (52) baute bei der Heim-WM 1974 mit neun Jahren eine Beziehung zur Nationalelf auf. Im Buch (Piper-Verlag) schildert er, wie er den Triumph der Hölzenbein, Beckenbauer & Co. als „Fernseh-Familiennachmittag“ erlebte. „Das reichte mir, um glücklich zu sein.“ Public Viewing und Autokorso gab es damals nicht.

Werners erste WM-Erinnerung: Finale 2002​

Die frühesten Erinnerungen des 30 Jahre jüngeren RB-Stürmers stammen aus dem Jahr 2002. Noch heute sieht er Oliver Kahn nach dem 0:2 im WM-Finale gegen Brasilien deprimiert am Pfosten sitzen. Bei der Heim-WM 2006 war er 10 und spielte beim VfB Stuttgart. „Im Stadion war ich nicht, aber ich durfte zum Public Viewing auf den Schloßplatz, das waren tolle Erlebnisse.“

Elf Jahre später gab er sein Auswahl-Debüt – und im Sommer will er ein wichtiger Baustein der Mission Titelverteidigung sein. „Jung, aber gar nicht so wild“ lautet ein Kapitel, das Horeni an Joshua Kimmich und Timo Werner festmacht. Vom RB-Stürmer schwärmt er sehr: „Ich habe schon nach ein paar Spielen von ihm im RB-Trikot geahnt, dass er bald in der Auswahl kicken wird. Er bringt Tempo, Frische und Hunger mit. Er geht in die Tiefe – dies hat uns nach dem Triumph 2014 gefehlt.“

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Die Nationalelf sei laut Horeni für viele Spieler eine Konstante. „Dort herrscht eine Vertrautheit, die es in den Vereinen kaum noch gibt.“ Aufgrund des Confed Cups glauben beide, dass die Chancen in diesem Sommer gut stehen. Horeni: „Die positive Energie des jungen Teams hat gut getan. Ein Indiz ist die Ersatzbank. Auf das Team, bei dem die Wechselspieler nach einem Tor am meisten jubeln, kann man Geld setzen.“

Thema war gestern auch, wie Timo Werner 2017 nach einer Schwalbe und monatelangem Spießrutenlauf in Stuttgart als Nationalspieler neu geboren wurde, als das ganze Stadion seinen Namen rief. Sturm-Kontrahent Mario Gomez meinte damals: „Wenn Timo uns zum WM-Titel schießt, wäre ich happy.“ Darauf Werner gestern spontan: „Ich auch.“

Er habe den schönsten Job der Welt, ergänzte der RB-Star. „Aber man muss auf vieles verzichten und aufpassen, was man sagt, wie man auftritt.“ Er sei froh, in Leipzig ganz normal in die Stadt, ins Restaurant oder einkaufen gehen zu können. „Die Leipziger sind sehr angenehm. Sie fragen ganz lieb, wenn sie ein Foto oder Autogramm haben wollen – das erlebt man nicht überall so.“ Frank Schober, Anton Kämpf

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