26. Juni 2018 / 12:14 Uhr

RB Leipzigs Terminstress im Sommer: Drittes Testspiel steigt gegen Huddersfield

RB Leipzigs Terminstress im Sommer: Drittes Testspiel steigt gegen Huddersfield

Anne Grimm
Fans RB Leipzig Fanschals
Fans, die RB Leipzig bereits in der Vorbereitung begleiten wollen, haben in diesem Jahr reichlich Termine. © Archiv
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Innerhalb von 24 Stunden wird RB Leipzig Anfang August zwei Partien absolvieren – und hunderte Kilometer zwischen Österreich und dem Norden Europas zurücklegen. Die Planungen in der Saisonvorbereitung sind notgedrungen ambitioniert.

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Leipzig. Der dritte Testspielgegner von RB Leipzig in diesem Sommer heißt Huddersfield Town. In Österreich trifft der Bundesligist am 3. August während des Trainingslagers auf den Premier League Club, der vom deutschen Coach David Wagner trainiert wird. Der 46-Jährige besitzt beste Verbindungen zu RB-Sportdirektor Ralf Rangnick, war Jugendtrainer unter ihm in Hoffenheim. Bekannte Gesichter bei den Engländern sind unter anderem die deutschen Spieler Chris Löwe (Borussia Dortmund, Chemnitzer FC) und Michael Hefele (Greuther Fürth, Dynamo Dresden) sowie Ex-Bundesligaprofi Elias Kachunga (Ingolstadt, Gladbach).

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Nur einen Tag vor dem Testkick, also am 2. August, bestreitet RB allerdings das Rückspiel in der Europa-League-Qualifikation gegen FK Liepaja in Lettland oder BK Häcken in Schweden. Warum dieser Stress? Die Taktung sei bewusst so eng gewählt, damit alle Spieler in der Vorbereitung die gleiche Belastung haben und im Rhythmus bleiben, heißt es bei RB Leipzig. Die Planung sehe vor, dass nicht der komplette Kader nach Lettland oder Schweden zur Euro-League-Quali reist. Ein paar Akteure sowie Nachwuchsspieler bleiben im Trainingscamp in Seefeld.

Der Ausflug zur Euro-League-Quali soll so kurz wie möglich ausfallen, im besten Fall will der minimierte RB-Tross am selben Abend ins Trainingslager nach Österreich zurückkehren und dort wie geplant bis zum 5. August bleiben. Der Kader gegen Huddersfield wird dann von denjenigen ergänzt, die einen Tag zuvor in der EL-Quali nicht oder kaum zum Einsatz gekommen sind.

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Extreme Vorbereitung: Acht Spiele in vier Wochen?

Problematisch für den Bundesligisten: Die Planung erfolgt notgedrungen kurzfristig. Erst eine Woche vor dem Start des Trainingscamps steht fest, wohin die Reise in der zweiten Qualifikationsrunde wirklich geht. Dann können auch die endgültigen Anstoßzeiten für die beiden Partien festgezurrt werden. Eine der Fragen ist, ob sich ein Fernsehsender findet, der diese Spiele übertragen will, oder ob die Vereine freie Hand bei der Uhrzeit des Anpfiffs haben.

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Nach der Premierensaison in Europa steht diesmal eine Vorbereitung inklusive englischen Wochen, Reisestress und Pflichtspielen zu einem frühen Zeitpunkt auf dem Programm. Insgesamt gibt es in diesem Sommer vier Testspiele. Neben dem gegen Huddersfield sind bereits die Partien gegen den FC Grimma (20. Juli) und den ZFC Meuselwitz (24. Juli) terminiert. Der Kontrahent für die Generalprobe am 10. August, eine Woche vor der ersten Runde im DFB-Pokal, ist noch unbekannt. Ziehen die Rasenballer in der Euro-League-Quali in die nächste Runde ein, werden sie bis zum Pokalspiel gegen Viktoria Köln bereits acht Spiele in vier Wochen absolviert haben.

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