AS Monaco - RB Leipzig (Imago) (4) Trifft und trifft: RB-Angreifer Timo Werner. © Imago
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RB Leipzigs Tormaschine Werner „Eiskalt und Weltklasse“

Mit dem Doppelpack beim 4:1-Sieg in Monaco hat Timo Werner in den letzten vier Partien für RB Leipzig insgesamt fünf Tore erzielt. Die letzten Rückschläge nutzte der 21-Jährige, um noch stärker zu werden.

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Leipzig/Monaco. Bundesliga, Champions League, Nationalmannschaft – Timo Werner ist es egal, in welchem Wettbewerb er spielt. Der Stürmer liefert seine Tore am Fließband. Für RB Leipzig sind es bereits elf Treffer und drei Vorlagen in 17 Partien. Mit seinem Doppelpack zur 2:0- und 3:0-Führung beim Sieg des Vizemeisters in Monaco ebnete der 21-Jährige am Dienstagabend den Weg fürs Überwintern auf internationaler Bühne.

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„Vorm Tor ist Timo jetzt schon Weltklasse. Es ist nur ganz selten, dass er den Ball nicht rein macht, wenn er im Eins gegen Eins vorm Torhüter ist. Da ist er wirklich eiskalt“, sagte sein Trainer Ralph Hasenhüttl nach dem furiosen 4:1 im Fürstentum. Die Bilanz nach seiner Wirbelsäulenblockade und der damit verbundenen Verletzungspause ist beeindruckend. Seit der Partie in Porto am 1. November traf der Nationalspieler in allen vier Spielen, zwischendurch noch bei der DFB-Elf. RB-Sportdirektor Ralf Rangnick meinte in Monaco: „Er ist wieder nah dran an der Topform. Wenn man jetzt mal unterstellt, er hätte sie nicht ganz – solange er trotzdem in jedem Spiel ein oder zwei Tore schießt, dann ist das keine ganz so schlechte Quote.“

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Dass der junge Stürmer schnell an seinen Aufgaben wächst, sich von Rückschlägen nicht unterkriegen lässt, beweist er immer wieder aufs Neue. Bestes Beispiel aktuell: die Elfmeter. Im DFB-Pokal hatte der 21-Jährige in dieser Saison in zwei Spielen zwei Strafstöße vergeben. Beim Sechstligisten Sportfreunde Dorfmerkingen blieb das in der ersten Runde noch ohne Folgen. Im Duell gegen die Bayern bedeutete sein vergebener Strafstoß im Elfmeterschießen Ende Oktober das bittere Aus.

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Doch um das Thema gar nicht erst zum Trauma werden zu lassen, schnappte sich Werner den ersten Elfer für RB Leipzig nach dem Bayern-Aus vergangenen Samstag in Leverkusen und verwandelte in souveräner Manier. Auch den Strafstoß am Dienstag in Monaco setzte er mit einer Präzision unter die Latte, dass kaum noch ein Blatt Papier dazwischen gepasst hätte.

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Sein Coach wechselte ihn im Fürstentum nach einer knappen Stunde und beim Stand von 4:1 aus. Hasenhüttl erklärte: „Timo hat in der zweiten Halbzeit darum gebeten, dass ich in früher runter nehme, weil die Belastung für ihn in den letzten Wochen sehr hoch war. Den Gefallen habe ich ihm dann getan. Zwei Tore zu schießen war super für ihn. Er zeigt einfach, dass er auf einem tollen Weg ist. Wer weiß, wo der endet.“

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