Ralph Hasenhüttl Ralph Hasenhüttl nennt seine Beweggründe für die große Rotation. © Imago
Ralph Hasenhüttl

RB Leipzigs Trainer Hasenhüttl erklärt seine Riesen-Rotation

Mit neun Neuen in der Startelf wollte Ralph Hasenhüttl eigentlich gar nicht gegen Augsburg auflaufen. Der RB-Coach nennt seine Beweggründe für die große Rotation.

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Leipzig. Neun Wechsel in der Startelf – laut Statistik hat es das seit vier Jahren in keiner Bundesliga-Mannschaft mehr gegeben. Auch RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl hatte das gegen Augsburg zunächst gar nicht so geplant. Aufgrund von Sperren und Verletzungen musste er dann aber doch im ganz großen Stile wechseln. Verteidiger Dayot Upamecano blieb wegen Problemen an der Fußsohle in Leipzig. Jean-Kevin Augustin hatte sich bereits im Spiel gegen Gladbach verletzt. Das war allerdings nicht in die Öffentlichkeit gelangt. Der Stürmer bekam einen Schlag aufs Gelenk des großen Zehs, kam dadurch nur mit Schmerzen in seinen Schuh. Er musste mit Spritzen behandelt werden.

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Mit der Rotsperre von Naby Keita hatte Hasenhüttl schon drei Akteure nicht zur Verfügung, die er gerne hätte spielen lassen. Einen Tag nach dem 0:1 in Augsburg wirkte er noch immer aufgewühlt: „Die Rotation war so groß nicht geplant, aber es war in dem Sinne alternativlos, dass ich keine andere Wahl hatte. Es ist auch nicht schlimm, wenn ihr mir anlastet, dass ich derjenige bin, der das Spiel verloren hat, weil ich zu viel rotiert habe. Ich tue es nicht, weil mir langweilig ist oder es mir Spaß macht, sondern weil es eine Notwendigkeit war in dem Moment.“

"Bin weit davon entfernt, diesen Weg zu verlassen"

Der RB-Coach sah allerdings auch positive Aspekte, weil er von Spielern wie Benno Schmitz, Marvin Compper, Yvon Mvogo und Dominik Kaiser Eindrücke bekam, die lange nicht mehr gespielt oder in dieser Saison noch gar keine Partie absolviert hatten. „Ich muss natürlich im Extremfall wissen, was ich von jemandem zu erwarten habe. Auch wenn das Spiel gestern verloren wurde, waren es für mich interessante und wichtige Eindrücke, die mir bei meinen Entscheidungen helfen werden“, sagte Hasenhüttl. So wechselte er Innenverteidiger Compper schon nach der ersten Halbzeit bei seinem ersten Bundesligaeinsatz in dieser Saison wieder aus, weil ihm die nötige Stabilität in der Defensive fehlte.

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Die Quintessenz für den 50-Jährigen nach der zweiten Saison-Niederlage: „Um eine Spitzenmannschaft zu werden, müssen wir diesen Weg gehen. Ich bin weit davon entfernt, diesen Weg zu verlassen, nur weil ich einmal zu viel oder zu wenig rotiert habe. Wir sind für eines bekannt, keine schlechten Verlierer zu sein, sondern uns an die eigene Nase zu packen und die Schuld bei uns zu suchen.“

Bereits am Samstag (15.30 Uhr) hat RB Leipzig vor heimischem Publikum gegen Eintracht Frankfurt die Chance, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Ob Upamecano und Augustin dann wieder bereit stehen, ist ungewiss. Am Mittwoch trainierten die beiden angeschlagenen RB-Fußballer noch individuell. Keita fehlt weiterhin rotgesperrt.

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