23. November 2018 / 23:32 Uhr

Doping-Wirbel um Sergio Ramos: Das sagen Real Madrid und die UEFA

Doping-Wirbel um Sergio Ramos: Das sagen Real Madrid und die UEFA

Redaktion Sportbuzzer
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Sergio Ramos soll ein Doping-Sünder sein - jetzt äußert sich Real Madrid.
Sergio Ramos soll ein Doping-Sünder sein - jetzt äußert sich Real Madrid. © imago/ZUMA Press
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Jetzt meldet sich Real Madrid im Doping-Wirbel um Superstar Sergio Ramos zu Wort. Der spanische Verteidiger soll im Champions-League-Finale 2017 gedopt gewesen sein - und zudem eine Doping-Kontrolle absichtlich ignoriert haben. Real Madrid dementiert die Enthüllungen.

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Real Madrid (hier alle News zum Klub) hat Vorwürfe gegen seinen Kapitän Sergio Ramos im Zusammenhang mit angeblichen Ungereimtheiten bei Doping-Kontrollen zurückgewiesen. „Sergio Ramos hat nie die Dopingkontrollregeln verletzt“, teilte der spanische Rekordmeister am Freitagabend mit.

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Football Leaks: Sergio Ramos war im Champions-League-Finale gedopt

Das Magazin Der Spiegel hatte zuvor im Verbund mit dem NDR berichtet, dass sich Ramos zum einen vor einem Dopingtest im April einem Kontrolleur der spanischen Anti-Doping-Agentur AEPSAD widersetzt haben soll. Zum anderen soll er nach dem Champions-League-Finale 2017 gegen Juventus Turin eine auffällige Dopingprobe abgegeben haben. Das Magazin berichtete auch, dass beide Ungereimtheiten keine Folgen für Ramos gehabt hätten.

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Der Spiegel und der NDR beriefen sich auf Unterlagen der Enthüllungsplattform Football Leaks. Ramos soll im ersten Fall positiv auf ein kortisonhaltiges Präparat getestet worden sein, das nach vorheriger Anmeldung vor einem Wettkampf eingenommen werden darf, im Wettkampf aber nicht erlaubt ist.

UEFA weist „unbegründete Behauptungen entschieden und kategorisch zurück“

Ein Eintrag über die vorherige Einnahme soll in dem Protokoll der Dopingkontrolle gefehlt haben. Die Verantwortung dafür habe der Mannschaftsarzt von Real übernommen. Die Europäische Fußball-Union habe den Fall von der Welt-Anti-Dopingagentur WADA prüfen lassen und dann zu den Akten gelegt, teilte Real Madrid dazu mit.

Die UEFA wies „unbegründete Behauptungen entschieden und kategorisch zurück“, positive Dopingergebnisse verschleiert zu haben. Man habe sowohl die WADA als auch den Weltverband FIFA informiert. „Die WADA selbst hat offiziell bestätigt, dass alles von der UEFA angemessen und in Übereinstimmung mit dem Kodex behandelt wurde“, hieß es.

Real Madrid will sich zum restlichen Bericht über Doping bei Sergio Ramos nicht äußern

Im zweiten Fall soll Ramos nach einem Spiel in Málaga am 15. April 2018 zu einer Dopingprobe gebeten worden sein, vor dem Test aber trotz der Warnung des Kontrolleurs geduscht haben - ein Verstoß gegen das spanische Anti-Doping-Gesetz. Laut „Spiegel“ habe die AEPSAD auf Anfrage erklärt, dass „das Verfahren keine Anhaltspunkte dafür geliefert hat, dass eine Anti-Doping-Regel verletzt wurde“.

Von Real hieß es dazu, dass der Verein sich „zum restlichen Inhalt der genannten Veröffentlichung angesichts der offensichtlich geringen Substanz der selbigen“ nicht äußern werde.

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