05. Dezember 2018 / 13:55 Uhr

Recken: Fabian Böhm für die Nationalmannschaft nominiert - Häfner auf Abruf

Recken: Fabian Böhm für die Nationalmannschaft nominiert - Häfner auf Abruf

Carsten Schmidt
Bundestrainer Christian Prokohat Recken Fabian Böhm für den DHB nominiert.
Bundestrainer Christian Prokohat Recken Fabian Böhm für den DHB nominiert. © Matthias Koch
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Mit Fabian Böhm steht ein Handballer der TSV Hannover-Burgdorf im Aufgebot, das Bundestrainer Christian Prokop für einen dreitägigen Lehrgang in Rostock berief. Sein Teamkollege Kai Häfner steht für das abschließende Testspiel gegen Polen auf Abruf bereit.

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Die Chancen auf eine Teilnahme an der Heim-Weltmeisterschaft (10. bis 27. Januar) steigen für den Recken-Handballer Fabian Böhm. Der 29-jährige Rückraumspieler steht in dem 16 Spieler starken Aufgebot, das Bundestrainer Christian Prokop für einen dreitägigen Lehrgang in Rostock berief, der am 10. Dezember beginnt. Zum Abschluss gibt es am 12. Dezember ein Testspiel gegen Polen.

Häfner nur Reservist

Böhms Teamkollege Kai Häfner ist als Reservespieler no­miniert worden. Er kommt nur dann in Rostock zum Zuge, falls sich die nominierten Linkshänder Steffen Weinhold und Franz Semper verletzen sollten. Ebenfalls im Rostock-Kader fehlt Recken-Rechtsaußen Timo Kastening, der zuletzt zu einem Nationalmannschaftslehrgang eingeladen worden war.

Das sind die nächsten Partien der TSV Hannover-Burgdorf in der HBL bis zur Handball-EM 2019

Sonntag, 9. Dezember 2018, 13.30 oder 16.00 Uhr: <b>HSG Wetzlar</b> - TSV Hannover-Burgdorf Zur Galerie
Sonntag, 9. Dezember 2018, 13.30 oder 16.00 Uhr: HSG Wetzlar - TSV Hannover-Burgdorf ©
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WM-Kader am Montag - Häfner und Kastening im Blickfeld

„Die Konturen des WM-Teams werden klarer“, sagte Prokop. Das heißt für Häfner und Kastening aber nicht, dass sie die WM-Teilnahme schon abschreiben müssen. Der Bundestrainer wird ebenfalls am 10. Dezember 28 Spieler für einen erweiterten WM-Kader benennen – zwölf Mann mehr, als er jetzt in Rostock zusammenzieht. Für dieses 28er-Aufgebot, aus dem bis zum 10. Januar 2019 das endgültige Personal für die Heim-WM ausgewählt wird, bleiben beide Recken-Profis im Blickfeld.

Häfners Einstufung in die Reserve könnte mit seiner krankheitsbedingten Trainingspause in der Vorwoche zusammenhängen. Zudem war der Recken-Kapitän nach Bauchmuskelproblemen erst Mitte Oktober in die Saison eingestiegen. „Ich hätte gern zwei, drei Spiele mehr“, sagte er selbst zu seiner aktuellen Form.

Mehr zu den Recken

Der deutsche Kader für den Lehrgang in Rostock

Andreas Wolff (Kiel), Silvio Heinevetter (Berlin, beide Tor), Fabian Böhm (Hannover-Burgdorf), Steffen Weinhold, Hen­drik Pekeler, Patrick Wiencek (alle Kiel), Steffen Fäth, Patrick Groetzki, Jannik Kohlbacher (alle Rhein-Neckar), Finn Lemke, Tobias Reichmann (beide Melsungen), Matthias Musche (Magdeburg), Marcel Schiller (Göppingen), Martin Strobel (Balingen-Weilstetten), Fabian Wiede (Berlin), Franz Semper (Leipzig). Reserve: Dario Quenstedt (Magdeburg, Tor), Tim Hornke, Tim Suton (beide Lemgo), Paul Drux (Berlin), Kai Häfner (Hannover-Burgdorf).

Das sind die Gegner der "Recken" in der Gruppenphase des EHF-Pokals

<b>Grundfos Tatabánya KC (Ungarn):</b> Die Ungarn sind der namhafteste Recken-Kontrahent. Sie waren von 1974 bis 1984 viermal Meister sowie zweimal Pokalsieger (1969, 1977). Ihr größter internationaler Erfolg (Halbfinale im Pokalsieger-Cup gegen den VfL Gummersbach 1979) ist verbunden mit einem schrecklichen Unfall: VfL-Spieler Joachim Deckarm, damals weltbester Handballer, erlitt bei einem Sturz auf den Zementboden der Halle schwere Kopfverletzungen, die zu bleibenden Behinderungen führten. Tatabanya ist Nummer drei im ungarischen Klubhandball. Linksaußen Milo Vujovic, ein Montenegriner, warf die bisher die meisten Tore im EHF-Cup für Grundfos, das Team schaltete in der Qualifikation OCI Lions Sittard (Niederlande) mit 31:18 und 27:27 aus. Tatabanya hat 70 000 Einwohner und liegt 60 Kilometer westlich von Budapest, Wahrzeichen der Stadt ist eine Turulvogel-Statue mit 15 Meter Flügelbreite. Zur Galerie
Grundfos Tatabánya KC (Ungarn): Die Ungarn sind der namhafteste Recken-Kontrahent. Sie waren von 1974 bis 1984 viermal Meister sowie zweimal Pokalsieger (1969, 1977). Ihr größter internationaler Erfolg (Halbfinale im Pokalsieger-Cup gegen den VfL Gummersbach 1979) ist verbunden mit einem schrecklichen Unfall: VfL-Spieler Joachim Deckarm, damals weltbester Handballer, erlitt bei einem Sturz auf den Zementboden der Halle schwere Kopfverletzungen, die zu bleibenden Behinderungen führten. Tatabanya ist Nummer drei im ungarischen Klubhandball. Linksaußen Milo Vujovic, ein Montenegriner, warf die bisher die meisten Tore im EHF-Cup für Grundfos, das Team schaltete in der Qualifikation OCI Lions Sittard (Niederlande) mit 31:18 und 27:27 aus. Tatabanya hat 70 000 Einwohner und liegt 60 Kilometer westlich von Budapest, Wahrzeichen der Stadt ist eine Turulvogel-Statue mit 15 Meter Flügelbreite. ©
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