10. Januar 2019 / 20:20 Uhr

Freude statt Frust: So lief der Trainingsauftakt der Recken

Freude statt Frust: So lief der Trainingsauftakt der Recken

Stefan Dinse
Kai Häfner (links) und Evgeni Pevnov (rechts) gut gelaunt beim Training.
Kai Häfner (links) und Evgeni Pevnov (rechts) gut gelaunt beim Training. © Maike Lobback
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Die kriselnden Recken sind am Donnerstag mit ihrer ersten Trainingseinheit in das Handballjahr 2019 gestartet. Rückraum-Ass Kai Häfner kam mit seinen Kollegen ordentlich ins Schwitzen. Eine gute Nachricht gab es auch: Die Verletzung von Spielmacher Pavel Atman ist nicht so schlimm wie befürchtet.

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Streicheleinheiten können die Recken derzeit gut brauchen angesichts der Bundesliga-Punktkrise. Die sieben Pleiten am Stück schmerzen noch. Beim gestrigen Trainingsauftakt der TSV Hannover-Burgdorf ist einem Nachwuchsspieler besonders viel liebevolle Aufmerksamkeit zuteil geworden. Obwohl Trainer Carlos Ortega ihn trotz aller Verletzungssorgen einstweilen noch gar nicht einplanen kann. Theo Chatton, Sohn des früheren Sportchefs Benjamin, ist schließlich erst sechs Jahre alt. Er hatte zuvor mit seiner TSV-Mannschaft trainiert und einfach gewartet, bis die Profis in die Halle der Gudrun-Pausewang-Halle kamen. Theo strahlte und brachte alle Recken, Ortega vorneweg, zumindest zum Lächeln. Das passte gut zu einer entspannten ersten Einheit im neuen Jahr.

Eindrücke vom Trainingsauftakt der Recken

Atman-Verletzung nicht so schlimm wie befürchtet

Eine gute Nachricht gab es obendrein für den Tabellen-14. der Handball-Bundesliga: Die Verletzung von Pavel Atman ist nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. Der Spielmacher hat sich im Training der russischen Nationalmannschaft einen Sprunggelenks-Schaden zugezogen. Offenbar könnte er sogar noch zum Team Russland zurückkehren und in die WM eingreifen. Heute soll es weitere Untersuchungen geben.

So lief der Trainingsauftakt der Recken

Kai Häfner probiert sich an einer Wurfübung. Zur Galerie
Kai Häfner probiert sich an einer Wurfübung. ©
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Auftakt ohne Harz - Torwart Lesjak fehlt noch die Genauigkeit

So harmonisch es gestern war, alles passte nicht. „Wo ist das Harz, hat keiner dran gedacht?“, fragte Kreisläufer Evgeni Pevnov nach dem Aufwärmlaufen. Zunächst war kein Kleber da, das Haftmittel musste nachgeliefert werden. Da war es kein Wunder, dass die ersten Pässe etwas wild durch die Halle flogen. Torhüter Urban Lesjak fehlte noch etwas die Präzision, sein Ball steckte nach einem verunglückten Wurf im Basketballkorb unter der Decke fest. Doch nach einigen Versuchen gelang es dem slowenischen Schlussmann, das Wurfgeschoss wieder zu bekommen. Trainer Ortega war nach Spanien-Urlaub beim ersten Training im neuen Jahr gewohnt engagiert. Mit lauten Anweisungen scheuchte der Spanier seine Recken über die Platte.

Die "Recken" trainieren ihr Passspiel 

Kai Häfner war gut gelaunt

Rückraum-Ass Kai Häfner hatte trotz seiner Nicht-Nominierung für die WM oft ein Lächeln im Gesicht. Vor allem die teilweise artistischen Passübungen mit Cristian Ugalde sorgten für Gelächter. Torwart Martin Ziemer gab den Hallen-DJ und sorgte mit seiner Musik für Schwung.

Zwei gegen Zwei: Intensive Zweikämpfe im Recken-Training

TSV-Nachwuchshandballer Theo Chatton schaute sich das Training der Profis bis zum Ende aufmerksam an. Als ein Ball auf ihn zurollte, warf er ihn entschlossen zu Kai Häfner zurück. Auf die Jugend können sich die Recken einfach verlassen.

Recken testen gegen Hildesheim

Morten Olsen und Nejc Cehte fehlten gestern. Olsen spielte für Dänemark bei der WM, den Slowenen plagen noch Knieprobleme. Den ersten Test haben die Recken am nächsten Mittwoch gegen Eintracht Hildesheim. Anwurf beim Drittligisten ist um 19.30 Uhr. Am 1. Februar gibt es weiteren Test gegen Zweitligist Wilhelmshavener HV. Sechs Tage später bestreiten die Recken gegen den TVB Stuttgart das erste Pflichtspiel in 2019. Anwurf ist um 19 Uhr in der Tui-Arena.

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