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Läuft bei ihm: Recken-Routinier Lars Lehnhoff endlich verletzungsfrei und topfit

Carsten Schmidt
So wollen ihn die Fans sehen: Lars Lehnhoff bejubelt einen Treffer (Archiv). © Florian Petrow

Verletzungspech? War da was? Urgestein Lars Lehnhoff ackert und trifft für die TSV Hannover-Burgdorf derzeit wie ein Uhrwerk. "Ich bin voll belastbar, ich bin fit", sagt der 31-jährige Linksaußen. Trainer Carlos Ortega lobt die Einsatzfreude des Routiniers.

Es war ein un­gewohnt vertrautes Bild in den beiden vergangenen Heimspielen der Recken ge­gen den Bergischen HC und GWD Minden. Auf Linksaußen flitzte und ackerte fast die kompletten 60 Minuten Lars Lehnhoff. „Ich bin voll belastbar, ich bin fit“, sagte der Student der Wirtschaftswissenschaften, der bald 32 Jahre alt wird. Diese Ansage gilt auch für das Spiel der TSV Hannover-Burgdorf am Donnerstag (19 Uhr) bei den Füchsen Berlin.

​Endlich bremst keine Verletzung

Die Gesundheit spielt eine große Rolle dabei, dass Lehnhoff komplette Partien in der Handball-Bundesliga absolviert, wie es bis Anfang 2016 die Regel war. Doch diverse Verletzungen (Knöchel, Hand, Achillessehne) bremsten den Dauerläufer in den vergangenen zweieinhalb Jahren aus. „Man muss halt die Verletzungen auskurieren“, sagte Lehnhoff.

Und seine Zwangspausen waren auch ein Grund, weshalb die Hannoveraner für die Linksaußenposition einen zweiten starken Spieler verpflichteten – zunächst den Dänen Casper Mortensen aus der Insolvenzmasse des HSV Hamburg und im Frühjahr 2018 den Spanier Cristian Ugalde vom KC Veszprem. Beide sind in ihren Heimatländern Nationalspieler.

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Ein gesunder Lehnhoff erkämpft sich aber auch im Vergleich mit international bewährten Kräften seine Einsatzzeiten. Trainer Carlos Ortega sagt anerkennend: „Lars zeigt viel Einsatz im Training und im Wettkampf. Ich bin froh, dass ich auch auf Linksaußen zwei starke Spieler aufbieten kann.“

Der Chefcoach ergänzte aber: „Auch Cristian wird noch ein wichtiger Spieler im Saisonverlauf.“ Der Landsmann Ortegas ist ein wesentlicher Baustein in der offensiven 5:1-Deckungsformation, die die Recken seit Saisonbeginn als zweite De­fensivvariante einsetzen.

​Lehnhoff genießt ein hohes Ansehen

Im Falle Lehnhoffs gilt allerdings auch, dass der gebürtige Celler ein hohes Ansehen im Umfeld und bei den Fans genießt. Er ist in der 15. Saison bei den Recken aktiv und stieg mit der Mannschaft sowohl in die 2. als auch in die 1. Bundesliga auf.

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Frisch Auf Göppingen - TSV Hannover-Burgdorf (27:26): Enttäuschung bei den Recken

Cristian Ugalde ( TSV Hannover-Burgdorf ) kann es nicht glauben. Göppingen jubelt unbändig.  © imago/Eibner
Recken-Keeper Martin Ziemer ist sichtlich geknickt.  © imago/Eibner
Ilija Brozovic und Mait Patrail sind konsterniert. Die Spiel hat gerade im Endspurt viel Ernegie gekostet.  © imago/Eibner
Recken-Co-Trainer Iker Romero Göppingens Coach Hartmut diskutieren. Carlos Ortega mit einer ratlosen Geste.  © imago/Eibner
Cristian Ugalde (TSV Hannover-Burgdorf) und Kollegen nach der Niederlage.  © imago/Eibner

Diese Vereinstreue ist im Profigeschäft selten – und Lehnhoff ist stolz darauf. „Es wäre eine schöne Vorstellung, wenn meine Profikarriere nur bei einem Verein stattfinden würde“, sagte er vor eineinhalb Jahren. Da­mals hatte er den Vertrag bis Sommer 2019 verlängert. Seine jetzigen Auftritte sind die beste Eigenwerbung für den nächsten Kontrakt bei den Recken.

​Häfner und Johannsen fehlen

Am Donnerstag bei den Füchsen ist zudem Lehnhoffs Erfahrung aus neun Bundesliga-Spielzeiten gefragt, zumal erfahrene Kräfte wie Kai Häfner (Bauchmuskelprobleme) und Torge Johannsen (Wa­denverletzung) nicht mitwirken können.

Der Linksaußen weiß, was in Berlin möglich ist. „Wir haben bei den Füchsen immer gut mitgehalten und auch schon gewonnen“, sagte er. Und Lehnhoff sieht einen weiteren Vorteil: „Die Füchse haben nach einem schlechten Start mit 2:4 Punkten weitaus mehr Druck.“

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Bilder vom Handball-Spiel der 1. Bundesliga zwischen der TSV Hannover-Burgdorf und dem Bergischen HC

Lars Lehnhoff von der TSV Hannover-Burgdorf schließt einen Angriff ab. © Florian Petrow
Mit Wucht: Burgdorfs Pavel Atman feuert einen Wurf auf das Gehäuse des Bergischen HC ab. © Florian Petrow
Recke Timo Kastening überwindet den Torhüter des Bergischen HC, Rasmus Ots. Beziehungsweise: Er unterwindet ihn. © Florian Petrow
Burgdorfs Pavel Atman nimmt sich den Abschluss. © Florian Petrow
Nach dem Spiel feiern die Spieler der TSV Hannover-Burgdorf den Heimsieg mit den Fans. © Florian Petrow
Burgdorfs Timo Kastening befindet sich im Anflug auf den nächsten Treffer. © Florian Petrow
Burgdorfs Torhüter Urban Lesjak freut sich über eine gelungene Aktion. © Florian Petrow
Er ist kaum aufzuhalten: Burgdorfs Neuzugang Nejc Cehte. © Florian Petrow
Jubel auf der Bank der TSV Hannover-Burgdorf. © Florian Petrow
Der frühere Recke Csaba Szücs (links) testet das Trikot von Burgdorfs Mait Patrail auf seine Strapazierfähigkeit. © Florian Petrow

DHB-Pokalachtelfinale terminiert

Das Los steht bereits seit längerem fest – jetzt ist auch der Spiel-Termin fix. Das Pokalachtelfinale zwischen den Handball-Recken der TSV Hannover-Burgdorf und dem TBV Lemgo Lippe findet am 16. Oktober (Dienstag) um 19 Uhr in der Swiss-Life-Hall statt.

Der Kartenverkauf für diese Partie zwischen dem Vize-Pokalsieger und den Ostfwestfalen beginnt heute um 10 Uhr. Karten gibt’s im NP-Ticket-Shop, auf tickets.np.de und natürlich auch bei den Recken. Alle Dauerkarteninhaber haben bis zum 26. September ein Vorkaufsrecht auf ihren angestammten Sitzplatz in der Swiss-Life-Hall.

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