15. August 2018 / 18:00 Uhr

Regensburg mit Respekt vor Chemie Leipzig: "Einiges, was auf uns wartet"

Regensburg mit Respekt vor Chemie Leipzig: "Einiges, was auf uns wartet"

Antje Henselin-Rudolph
Regensburgs Coach Achim Beierlorzer hat Respekt vor der Kulisse im Alfred-Kunze-Sportpark.
Regensburgs Coach Achim Beierlorzer hat Respekt vor der Kulisse im Alfred-Kunze-Sportpark. © dpa / modla
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Jahn-Trainer Beierlorzer stellt seine Mannschaft vor dem Aufeinandertreffen im DFB-Pokal auf einen tief stehenden Gegner und eine stimmgewaltige Kulisse ein.

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Leipzig. „Im Normalfall gewinnt Regensburg“, sagte Chemie-Vorstand Frank Kühne am Mittwoch bei der Vorstellung des BSG-Sondertrikots für das anstehende DFB-Pokalspiel. „Aber was ist schon normal, wenn im Kunzesportpark der Ball läuft.“ Am Sonntag empfangen die Leutzscher den SSV Jahn Regensburg (Anpfiff 15.30 Uhr). Der Zweitligist wird von Achim Beierlorzer trainiert, ehemals Cheftrainer von RB Leipzig. Auch bis zu ihm hat sich die besondere Kraft des AKS bereits herumgesprochen. „Ich habe mir das Achtelfinale zwischen Chemie und Zwickau im Video angesehen. Da waren Bengalos auf beiden Seiten“, so der Coach des SSV. „Da gibt es Einiges, was auf uns wartet.“

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Sportlich sind die Regensburger auf einen eher defensiv orientierten Gastgeber eingestellt. „Ich erwarte einen etwas tiefer stehenden Gegner, der kompakt spielt“, meinte Beierlorzer angesprochen auf den Gegner. Auch wenn die Chemiker aktuell in der Oberliga und damit der fünften Liga im deutschen Fußball kicken, „wir nehmen die Aufgabe extrem ernst“. „Jede Mannschaft, die die Hauptrunde des DFB-Pokals erreicht, hat Qualität und kann höherklassige Gegner ärgern.“

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In der vergangenen Saison bekam es die Jahn-Elf in der ersten Runde mit dem SV Darmstadt 98 zu tun. Dort setzte man sich 3:1 (1:1) durch. In der zweiten Runde war dann der FC Heidenheim in Regensburg zu Gast und fertigte die Hausherren 5:2 (2:1) ab. Die DFB-Pokalbilanz des SSV ist nicht allzu üppig. 20 Mal nahm der Verein bisher am Wettbewerb teil, zweimal gelang der Sprung ins Achtelfinale, zuletzt 2004.

Der größte Pokalerfolg der BSG Chemie datiert aus dem Jahr 1966. Das von Trainerlegende Alfred Kunze betreute Team setzte sich im Finale in Bautzen gegen Lok Stendal durch und holte dank eines 1:0-Sieges den FDGB-Pokal. Hans-Bert Matoul hatte das entscheidende Tor erzielt.

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