SVB-Stürmer Andis Shala wird von Mike Eglseder (r.) beglückwünscht.  SVB-Stürmer Andis Shala wird von Mike Eglseder (r.) beglückwünscht.  © Benjamin Feller
SVB-Stürmer Andis Shala wird von Mike Eglseder (r.) beglückwünscht. 

Regionalliga Nordost: Babelsberg 03 mit Remis im letzten Punktspiel

Regionalliga Nordost: Stürmer Andis Shala trifft gegen den Berliner AK zum Ausgleich.

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Er ist zur Stelle, wenn es im gegnerischen Strafraum brennt.  Andis Shala setzt seinen kräftigen Körper dort ein, wo es gefährlich wird – aber auch für ihn. Eben typischer Mittelstürmer. Gegen den FC Viktoria Berlin 1889 Anfang Mai erwischte es den Angreifer des Fußball-Regionalligisten SV Babelsberg 03 nach  einem heftigen Zusammenprall am Kopf. Zwei Tage musste er nach einem Schädelhirntrauma im Krankenhaus verbringen.

In Bildern: Babelsberg 03 und der Berliner AK trennen sich 1:1.

Doch Shala gibt sich kein Pardon. Am Sonnabend stand der torgefährliche Mann im Karl-Liebknecht-Stadion im letzten Punktspiel gegen den Berliner AK wieder bereit, obwohl er erst tags zuvor das erste Mal wieder richtig trainiert hatte.

Shala betrat nach 61 Minuten den Rasen für den  zur Halbzeit eingewechselten Lionel Salla, der sich an der Schulter verletzte. Wie sehr dem Babelsberger Spiel  ein Mittelstürmer gefehlt hatte, offenbarte spätestens die 82. Minute. Masami Okada eroberte den Ball, stürmte los  und flankte. Shala ging zum Ball und erzwang per Flugkopfball den Ausgleich zum  1:1. Die Gehirnerschütterung war vergessen.

In der ersten Halbzeit  besaßen die Gäste in der farbigen Partie Vorteile. Nach einem Eckball stand Özan Pekdemir frei und zog die Kugel aus 15 Metern in die lange Ecke zum 0:1 (15.).  Torchancen blieben ansonsten auf beiden Seiten aus, was sich nach dem Wechsel sofort änderte. Die Nulldreier setzten die beherzten Auftritte fort, wenngleich nach sechs Siegen der siebte Streich ausblieb.

Mehr als 6000 Karten für Pokalfinale sind weg

„Das Selbstvertrauen hat sich in den letzten Spielen entwickelt“, bemerkte Vereinschef Archibald Horlitz. „Nach dem absoluten Umbruch hat die Saison Spaß gemacht, auch wenn wir es zwischendurch spannend gemacht haben“, sagte Trainer Almedin Civa. „Selten habe ich am letzten Spieltag   eine solche Spannung mit einem Riesenfinale erlebt.“ Anerkennung kam von Gäste-Trainer Markus  Zschiesche: „Die Babelsberger, gepaart mit Fußball, geben nie auf. Da macht es Spaß zuzugucken.“ „Jetzt wollen wir die Saison im Pokalfinale gegen Cottbus noch abrunden“, sagte Nulldrei-Kicker Farid Abderrahmane. „Das war eine gelungene Generalprobe“, meinte Mitspieler Sven Reimann, der ebenso ein  Eckpfeiler  geworden ist.

Die glücklichen Spieler stiegen auf den Zaun und feierten mit den Fans den unerwarteten Rang fünf.  Heute beginnt die Vorbereitung auf das Pokalendspiel. Mehr als 6000 Karten sind für Pfingstmontag bereits weg.

Babelsberg 03: Gladrow – Eglseder, Saalbach, Akdari (46. Salla/61. Shala), Wilton – Reimann, Abderrahmane – Okada, Schmidt, Hoffmann – El-Jindaoui (89. Knechtel).

Berliner AK: Jakubov – Belegu, Becken, Linthorst, Akyörük (86. Gelb-Rot) – Deniz, Sindik (58. Hofmann) – Pekdemir, Kargbo (68. Brügman), Yildirim (58. Özcan).

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