17. Oktober 2017 / 17:35 Uhr

Regionalliga Nordost: Paukenschlag beim FSV 63 Luckenwalde

Regionalliga Nordost: Paukenschlag beim FSV 63 Luckenwalde

Frank Neßler
Ingo Nachtigall ist vom Amt des Cheftrainers beim FSV 63 Luckenwalde zurückgetreten.
Ingo Nachtigall ist vom Amt des Cheftrainers beim FSV 63 Luckenwalde zurückgetreten. © Oliver Schwandt
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Regionalliga Nordost: Luckenwalde muss sich auf die Suche nach einem neuen Chefcoach begeben - der Ausgang ist noch völlig offen.

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Paukenschlag beim FSV 63 Luckenwalde: Ingo Nachtigall ist nicht mehr Cheftrainer der Regionalligafußballer des Vereins. Der 56-Jährige hat am Montagabend sein Amt zur Verfügung gestellt. Die Mannschaft wurde am Dienstagnachmittag über den Rücktritt informiert. Das Training wurde am Dienstag von Gerald Ritter (A-Lizenzinhaber) und Rainer Stock geleitet. „Aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs ist Ingo Nachtigall mit der Bitte an den Präsidenten des FSV 63 herangetreten, ihn mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Cheftrainer der Regionalligamannschaft zu entbinden“, heißt es in einer vom Verein verbreiteten Erklärung, „nach einer kurzfristig einberufenen außerordentlichen Sitzung hat der Vorstand des FSV 63 am Montagabend beschlossen, dieser Bitte zu entsprechen“.

In Bildern: Die Trainer des FSV 63 Luckenwalde seit 1997

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„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Es wurde im Vorstand lange darüber diskutiert“, sagt FSV-Präsident Dirk Heinze, der die Verdienste von Ingo Nachtigall für den Verein würdigt. Mit dem 56-Jährigen sind die Aufstiege der Luckenwalder Fußballer in die Oberliga (2009) und in die Regionalliga (2015) sowie das zweimalige Erreichen des Landespokalfinales (2016 und 2017) untrennbar verbunden. Die Gründung und Entwicklung des FSV-Fußballkindergartens wurde von Ingo Nachtigall ebenfalls maßgeblich beeinflusst. Er trainierte von Januar 2009 bis Juni 2015 die erste Mannschaft des Vereins.

Anschließend war Nachtigall in Luckenwalde als Sportdirektor tätig, bis er im März 2016 erneut die Regionalligaelf vom glücklos agierenden Vorgänger Jörg Heinrich übernahm und mit ihr zweimal den Klassenerhalt schaffte. In dieser Saison sind Erfolge für die Luckenwalder bisher weitgehend ausgeblieben. Nach elf Spieltagen belegt die Elf in der Regionalliga Nordost mit fünf Punkten und 13:27 Toren den vorletzten Tabellenplatz. Im Landespokal überstand der Vorjahresfinalist die zweite Runde nicht. Vor dem Kellerduell der Luckenwalder am Freitagabend gegen Regionalliga-Schlusslicht Neustrelitz bezeichnete Vereinschef Heinze den Amtsverzicht von Nachtigall auch als ein Zeichen an die Mannschaft.

Nachfolger-Frage von Ingo Nachtigall offen

Mit dem Rücktritt des FSV-Chefcoaches steht auch die Zukunft seiner bisherigen Co-Trainer Heiko Bengs und Uwe Schulz in den Sternen. „Es kam ja alles recht schnell“, sagt Heinze, „wir müssen mit ihnen erst noch reden, ob sie unter einem neuen Trainer weitermachen wollen.“ Wer der Neue auf der FSV-Trainerbank sein wird, ist völlig offen. „Wir werden uns für diese wichtige Personalie die nötige Zeit nehmen“, erklärt Heinze.

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