Philip Saalbach spielt in der dritten Saison am Babelsberger Park und gehört im Team von Almedin Civa zu den erfahrensten Spielern. Philip Saalbach spielt in der dritten Saison am Babelsberger Park und gehört im Team von Almedin Civa zu den erfahrensten Spielern. © Jan Kuppert
Philip Saalbach spielt in der dritten Saison am Babelsberger Park und gehört im Team von Almedin Civa zu den erfahrensten Spielern.

Regionalliga Nordost: Philip Saalbach blickt auf die Hinrunde des SV Babelsberg 03 zurück

Regionalliga Nordost: Der Kapitän des Tabellenachten über Trainer Almedin Civa, das schlechteste Spiel der ersten Halbserie und den Landespokal.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

So richtig zufrieden könne man im Team des Fußball-Regionalligisten SV Babelsberg 03 mit der abgelaufenen Saison nicht sein, meint Philip Saalbach. Obwohl die Kiezkicker in 17 Begegnungen nur zwei Niederlagen einstecken mussten, ärgern den Kapitän die elf Remis auf der anderen Seite. Somit stehen nach der ersten Halbserie 23 Punkte und Tabellenplatz acht auf der Habenseite. „Ich hätte von den elf Unentschieden-Spielen lieber vier verloren und den Rest gewonnen. Aber das Hätte, Wäre, Wenn bringt uns nicht weiter. Wir wollen in der Rückrunde noch eine Schippe drauflegen und die ersten fünf Plätze angreifen“, so Saalbach, der in der dritten Saison am Babelsberger Park spielt und mit 29 zu den erfahrensten Kickern im Team von Trainer Almedin Civa zählt.

Vor dem Gastspiel bei einer spielstarken Mannschaft von Hertha BSC II am Freitag (19 Uhr, Amateurstadion), bei dem Lukas Knechtel, Leonard Koch (beide verletzt) und Sven Reimann (gesperrt) definitiv fehlen werden, blickt der zweikampfstarke Rechtsfuß auf die abgelaufene Halbserie zurück.

Das beste Spiel: Für Saalbach schwer zu sagen. „Wir haben viele gute Partien gezeigt. Die Begegnung gegen Altglienicke kann man vielleicht rausgreifen. Da sind wir 90 Minuten angerannt und haben auf ein Tor gespielt.“ Am Ende reichte es gegen die Gastgeber um die Ex-Profis Torsten Mattuschka und Björn Brunnemann im Karl-Liebknecht-Stadion trotzdem nur zu einem 1:1.

Das schlechteste Spiel: „Ganz klar das Duell gegen Cottbus. Obwohl uns wichtige Akteure wie Mike Eglseder oder Erdal Akdari gefehlt haben, kann man in einem Derby nicht so emotionslos auftreten. Da haben wir uns von Anpfiff weg den Schneid abkaufen lassen“, erinnert sich Saalbach, der vor seinem Wechsel zum SVB im Juli 2015 drei Jahre das Trikot des BFC Dynamo trug.

Almedin Civa als neuer Trainer: Die Doppelrolle von Civa als Trainer und sportlicher Leiter sei für alle im Verein zunächst eine Unbekannte gewesen, die sich im Nachhinein als gute Lösung herausgestellt habe. „Von der ersten Trainingseinheit ging es sehr professionell zu, er lässt sich immer wieder neue Sachen einfallen. Alme stellt uns auf jeden Gegner sehr gut ein und findet in der Ansprache an die Mannschaft die richtigen Worte. Gerade die jungen Spieler profitieren von seiner Erfahrung“, so Saalbach über die ersten sechs Monate unter der sportlichen Leitung des 45-Jährigen.

Der Kader des SV Babelsberg 03 für die Saison 2017/18.

Der Landespokal: „Der Wettbewerb hat für uns einen ganz hohen Stellenwert“, betont der Nulldrei-Kapitän, dessen Team sich neben Energie Cottbus, Union Fürstenwalde (beide Regionalliga) und dem MSV Neuruppin (Brandenburgliga) für das am 24. März 2018 anstehende Halbfinale (Auslosung noch nicht terminiert) qualifiziert hat. Dabei galt es für die Babelsberger, in den vergangenen beiden Runden hohe Hürden zu überspringen. Im Achtelfinale lag der SVB beim Oberligisten BSC Süd 05 bereits mit 0:2 zurück, stand vor dem Aus. „Dort dann noch zurückzukommen, schaffen nicht viele Mannschaften. Nach unserer katastrophalen ersten Halbzeit sind in der Pause deftige Worte gefallen“, so Saalbach. Am Ende stand ein 4:2-Erfolg für die Filmstädter zu Buche. Die bekamen es im Viertelfinale mit Oberliga-Spitzenreiter Optik Rathenow zu tun und setzten sich trotz einer frühen Verletzung von Saalbach und einer Roten Karte gegen Andis Shala mit 1:0 durch.

Die Stimmung im Team: Nach dem großen Umbruch im vergangenen Sommer setzten die Verantwortlichen noch stärker auf junge Spieler. „Es macht Spaß mit den Jungs, die in jeder Einheit Gas geben und lernwillig sind. Es gibt keine Stinker in der Mannschaft und niemand lässt sich hängen. Der Umgang in der Kabine ist sehr respektvoll – das ist die Grundlage“, beschreibt „Saale“ die aktuelle Situation im Team.

Die positivste Entwicklung: Hat in den Augen des Spielführers in den vergangenen Monaten Offensivspieler Nader El-Jindaoui genommen. „Dass er ein Riesenfußballer ist, hat man sofort gesehen. Jetzt setzt er seine Stärken auf dem Platz aber deutlich effizienter ein und hilft der Mannschaft damit mehr als in der Vergangenheit.“

Region/Brandenburg Kreis Havelland SV Babelsberg 03 Hertha BSC SV Babelsberg 03 (Herren) Hertha BSC II (Herren) Regionalliga Nordost Region Nordostdeutschland (Herren)

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige