06. Dezember 2017 / 14:24 Uhr

Regionalliga-Reform: Magdeburg-Boss Mario Kallnik will zweigleisige vierte Liga

Regionalliga-Reform: Magdeburg-Boss Mario Kallnik will zweigleisige vierte Liga

Redaktion Sportbuzzer
Mario Kallnik, Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg.
Mario Kallnik, Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg. © dpa
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3. Liga: Der Geschäftsführer vom 1. FC Magdeburg bringt vor dem DFB-Bundestag Einführung einer neuen Liga ins Spiel.

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Nachdem Jens Härtel, Trainer des 1. FC Magdeburg, im Interview mit dem SPORTBUZZER bereits eine Aufstockung der 3. Liga gefordert hatte, wirft nun sein Chef den nächsten Vorschlag in den Ring. Zwei Tage vor dem DFB-Bundestag am Freitag (8. Dezember), bei dem über die neue Regelung zum Aufstieg in die 3. Liga entschieden werden soll, schlägt der Geschäftsführer Mario Kallnik eine zweigleisige 4. Liga vor. „Man sollte über eine neue, zweigleisige 4. Liga über der Regionalliga nachdenken. Denn Fakt ist: Es gibt in jeder Regionalliga mehr und weniger ambitionierte Mannschaften. Die Vereine mit professionellem Anspruch könnten in zwei Staffeln zusammengefügt werden, die Meister und Zweiten steigen in die 3. Liga auf“, sagte Kallnik der "Sport Bild".

Der Geschäftsführer des Tabellenzweiten der 3. Liga führte weiter aus, dass die weniger ambitionierten Vereine in der "Champions League der Amateure", also der Regionalliga, antreten könnten. Ambitioniertere Teams würden dann in der zweigleisigen 4. Liga um den Aufstieg in die Drittklassigkeit kämpfen.

Meister, aber kein Aufsteiger: Diese Teams sind zuletzt in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga gescheitert

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Kallnik hat auch einen Vorschlag für eine viergleisige Regionalliga, ohne dass eine 4. Liga dazwischengeschalten wird. „Die Königslösung liegt doch nahe: Indem man das geographische Kreuz über Deutschland zieht. Dann ist man ganz schnell bei dem Modell, das es schon von 1994 bis 2000 gab: vier Regionalligen, aufgeteilt in Nord, West/Südwest, Süd und Nordost.“

Die vier Brandenburger Regionalligisten SV Babelsberg 03, FSV 63 Luckenwalde, FC Energie Cottbus und Union Fürstenwalde sprachen sich in einer SPORTBUZZER-Umfrage gegen eine Zerschlagung der Regionalliga Nordost aus, falls es nur noch vier statt fünf Ligen geben sollte.

Die Teams der Regionalliga Nordost 2017/18:

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