Der SV Elversberg und Waldhof Mannheim sind beide im Sommer in der Aufstiegsrelegation gescheitert. Am ungeliebten Modus wird sich wohl vorerst nichts ändern. Der SV Elversberg und Waldhof Mannheim sind beide im Sommer in der Aufstiegsrelegation gescheitert. Am ungeliebten Modus wird sich wohl vorerst nichts ändern. © Imago/Eibner
Der SV Elversberg und Waldhof Mannheim sind beide im Sommer in der Aufstiegsrelegation gescheitert. Am ungeliebten Modus wird sich wohl vorerst nichts ändern.

Regionalliga-Reform kommt wohl erst 2020

Das umstrittene Thema wird wahrscheinlich von der Tagesordnung des DFB-Bundestags am Freitag genommen. Eine Arbeitsgruppe soll Vorschläge erarbeiten.

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Update von Donnerstag, 19 Uhr: Nach stundenlangem Ringen haben sich die Verbände am Nachmittag auf eine Übergangslösung geeinigt.

Fünf Regionalligen, aber nur drei Aufstiegsplätze in die 3. Liga: Eigentlich sollte der DFB-Bundestag am Freitag eine Reform beschließen, die diesen ungeliebten Zustand beseitigt. Mehrere Vorschläge lagen auf dem Tisch.

Doch dazu wird es wohl nicht kommen: Nach Sportbuzzer-Informationen wird das Thema wahrscheinlich von der Tagesordnung genommen. Eine Arbeitsgruppe soll einberufen werden, um das Thema für den Bundestag 2019 vorzubereiten. Eine Änderung könnte dann erst 2020 greifen.

Bis 2 Uhr nachts hatten Vertreter der Verbände in der Nacht zum Donnerstag verhandelt, aber keine andere Lösung gefunden. Der NOFV hat den Beschluss-Antrag an den Bundestag formuliert. Darin heißt es: Der "DFB-Bundestag hält den bisherigen Aufstiegsmodus zur 3. Liga für sportlich nicht befriedigend und fordert das DFB-Präsidium auf, bis zum 30. April 2019 [...] ein Modell zu entwickeln. Der a.o. DFB-Bundestag ist der Auffassung, dass eine kurzfristige Änderung nicht erreicht werden kann, weil eine Konsenslösung bisher nicht gefunden werden konnte."

In der Arbeitsgruppe sollen demnach sechs Vertreter der Regional- und Landesverbände, zwei Vertreter der 3. Liga und fünf Vertreter der Regionalligen vertreten sein. Der Arbeitsauftrag: entweder einen Aufstiegsmodus für die bestehenden fünf Regionalligen oder ein Modell für die Aufteilung in vier Staffeln vorschlagen. Ein Vorschlag für vier Staffeln müsste die von einigen Verbänden beantragte 20-Prozent-Klausel berücksichtigen, wonach jede Staffel für mindestens 20 Prozent des deutschen Herrenfußballs stehen muss.

Beim DFB-Bundestag wäre wohl eine Mehrheit möglich gewesen für den Vorschlag, es bei den jetzigen fünf Regionalligen zu belassen und den mitgliederstärksten Staffeln West und Südwest feste Aufstiegsplätze zu geben. Aus der 3. Liga wären dann vier Teams abgestiegen. Die Staffeln Nord, Nordost und Bayern hätten die übrigen beiden Plätze unter sich ausgespielt. Allerdings waren die Vereine und Verbände in Ostdeutschland gegen diese Vorschlag Sturm gelaufen. Es wäre also in Frankfurt zur offenen Konfrontation gekommen.

Meister, aber kein Aufsteiger: Diese Teams sind zuletzt in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga gescheitert

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