08. Dezember 2018 / 16:25 Uhr

Regionalliga rückt immer näher: Harmloses Braunschweig unterliegt Halleschen FC

Regionalliga rückt immer näher: Harmloses Braunschweig unterliegt Halleschen FC

Alex Leppert
Halles Sebastian Mai (li) bringt Braunschweigs Marc Pfitzner zu Fall. 
Halles Sebastian Mai (li) bringt Braunschweigs Marc Pfitzner zu Fall.  © imago/Hübner
Anzeige

Eintracht Braunschweig kann schon wieder nichts Zählbares aus seinem Heimspiel gegen den Halleschen FC mitnehmen. Gegen die Sachsen-Anhaltiner gehen die Löwen früh spielentscheidend in Rückstand - und kommen nicht mehr zurück.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Die Regionalliga rückt immer näher: Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig verlor gegen den Halleschen FC mit 0:1 (0:1) und bleibt auch im siebten Spiel unter Trainer André Schubert ohne Sieg. Wie der Tabellenletzte aus den restlichen 20 Spielen noch die wohl nötigen 34 Punkte holen soll, dürfte nicht nur den 16.750 Zuschauern der Partie schleierhaft sein.

Mit einer zumindest kleinen Überraschung wartete Eintracht-Trainer André Schubert auf: Der erst seit einigen Tagen bei den Profis mittrainierende Marc Pfitzner (34) feierte nach zweieinhalb Jahren sein Comeback bei den Profis. Außerdem stürmte Yari Otto für Onur Bulut.

Das ist der Spielplan von Eintracht Braunschweig:

19. Spieltag (15. Dezember, 14 Uhr): Energie Cottbus - Eintracht Braunschweig Zur Galerie
19. Spieltag (15. Dezember, 14 Uhr): Energie Cottbus - Eintracht Braunschweig ©
Anzeige

Lukas Kruse muss nach Zusammenprall vom Platz

Trotzdem gab es den üblichen frühen Rückstand, schon nach exakt 119 Sekunden stand es 0:1. Steffen Nkansah hatte im Strafraum beim Pass von Braydon Manu auf Pascal Sohm das Abseits aufgehoben, dazu machte Lukas Kruse beim Sohm-Schuss aus spitzem Winkel die kurze Ecke frei.

Für den Keeper war das 0:1 zudem im wörtlichen Sinne ein Nackenschlag. Weil er mit Nkansah zusammengeprallt war, musste er verletzt raus. Ebenso nach einer halben Stunde Manuel Janzer (Oberschenkel-Probleme).

Während Halle durch Mathias Fetsch zweimal das zweite Tor auf dem Fuß hatte (43./47.), lief bei den Braunschweigern offensiv fast nichts zusammen. Erst in der 57. Minute gab es die erste richtig dicke Gelegenheit: Nach einer Kopfball-Vorlage von Otto kam David Sauerland aus zwölf Metern fast frei zum Schuss, brachte aber nur einen Kullerball zustande. Im Gegenzug wuchtete Fetsch nach einer Ecke den Ball an die Latte des Eintracht-Gehäuses (59.).

Mehr zu Eintracht Braunschweig

„Wir haben die zweite Halbzeit dominiert, uns nur nicht mit einem Tor belohnt.“

Nachdem mit Philipp Hofmann ein dritter Stürmer im Spiel war, hatten die Gastgeber sogar kurzzeitig so was wie eine kleine Drangphase. Die einzige echte Chance war aber ein Latten-Kopfball von Hofmann (81.). Dass es am Ende nur 0:1 hieß, lag an Marcel Engelhardt. Der wehrte am Ende einen von Robin Becker verursachten Elfer von Fetsch ab (86.).

Trainer Schubert war mit der ersten Hälfte nicht zufrieden, dafür aber mit dem zweiten Abschnitt: „Wir haben die zweite Halbzeit dominiert, uns nur nicht mit einem Tor belohnt.“ Unterm Strich, das konnte jeder sehen, war das Gezeigte aber ganz einfach viel zu wenig – mal wieder.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Peine
Sport aus aller Welt