08. Dezember 2018 / 15:01 Uhr

Regionalliga: Lupo/Martini Wolfsburg schon nach 45 Minuten gegen Lübeck chancenlos

Regionalliga: Lupo/Martini Wolfsburg schon nach 45 Minuten gegen Lübeck chancenlos

Redaktion Sportbuzzer
Klaus Fricke verlor mt Lupo/Martini 0:3.
Klaus Fricke verlor mt Lupo/Martini 0:3. © Gero Gerewitz
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Das war - mal wieder - nichts: Im letzten Heimspiel des Jahren schaffte Lupo/Martini Wolfsburg keine Trendwende, verlor mit 0:3 gegen Top-Team VfB Lübeck.

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Besinnliche Weihnachten sehen anders aus: Lupo/Martini Wolfsburg wollte im letzten Regionalliga-Heimspiel des Jahres die Wogen etwas glätten. Die abstiegsbedrohten Fußballer von Trainer Klaus Fricke lieferten aber eine ihrer schwächsten Leistungen und verloren gegen den Tabellenzweiten VfB Lübeck völlig verdient mit 0:3 (0:3). Schon nach 23 Minuten war für die Italiener überhaupt nichts mehr zu holen.

Unter den Augen von Michael Spies (Trainer des MTV Gifhorn), Uwe Erkenbrecher (Sportlicher Leiter bei Vahdet Braunschweig) und Ex-VfL-Wolfsburg-Kapitän Stefan Schnoor (Lübeck-Sportdirektor), hielt Lupo in der Anfangsphase vor allem kämpferisch gut dagegen. Wieder einmal musste Fricke bei der Anfangsformation etwas ändern und ließ seine Spieler diesmal aus einem 4-3-3 ohne klassischen Neuner auflaufen.

Mit dem ersten Gegentreffer waren aber sämtliche Bemühungen wieder über den Haufen geworfen: Eine VfB-Flanke von rechts fand den Kopf von Cemal Sezer, der nur noch einnicken musste. Weit und breit war kein Lupo-Verteidiger zu finden, die Zuteilung stimmte hier überhaupt nicht. Nur drei Minuten später unterlief der ansonsten so sichere Marius Sauss eine Ecke und spitzelte Lübecks Tommy Grupe den Ball vor die Füße, der nur noch einzuschieben brauchte. Eindeutig der Genickbruch für Lupo, die sich von Daniel Franziskus auch noch das 0:3 einfingen. Lupo verteidigte so dilettantisch wie ein Absteiger. Die beste Gelegenheit blieb ein Abschluss von Elvir Zverotic, der an die Latte klatschte (42.).

Nachdem sich Lupo in die Halbzeit schleppte, ließ Lübeck den Hausherren nach der Pause etwas mehr Luft. Die Fünferkette des VfB stand nun tiefer, mit schnellen Balleroberungen setzten die Gäste aber immer wieder Nadelstiche. Die Wolfsburger beschäftigten die Hintermannschaft des Tabellenzweiten nun besser. Chancen sprangen dabei allerdings nicht hinaus, wenn auch die zugenommene Ballsicherheit Lupos Lübeck noch weiter vom eigenen Tor weghielt. Spannend wurde es aber zu keinem Zeitpunkt mehr, da der Klassenunterschied der ersten Hälfte die Partie entschieden hatte.

Fricke zeigte die Probleme auf: "Unser Abwehrverhalten ist schlecht, das reicht so auch nicht. Es kann nicht sein, dass Lübeck aus drei Chancen drei Tore erzielt. Das ist unser großes Problem, wir kriegen die Bude hinten nicht dicht. Uns fehlt ein Niklas Eilbrecht und Bobby Chamorro an allen Ecken und Enden, das sieht man. Dementsprechend gehst du mit 0:3 in die Pause, aber was willst du dann noch machen? Wir habe dann eine vernünftige zweite Halbzeit gespielt, kein viertes Tor mehr bekommen." Und: "Ich bin froh, dass jetzt erstmal Winterpause ist und das man von vorne anfangen kann. Das müssen wir auch. Das sieht man. Wir werden dran arbeiten, wir wissen wie schwer es wird, aber es nicht unmöglich." Fricke hält den Klassenerhalt also nach wie vor für möglich. msc

Lupo/Martini Wolfsburg: Sauss - N. Bremer, Schlimpert, Kohn, Jungk - Tenno, Ademeit, Neuwirt - Henze, Zverotic, Rizzo (69. Böhm).

VfB Lübeck: Gommert - Halke, Grupe, Weißmann - Riedel, Deichmann (85. Svirca), Mende (73. Hoins), Löffler (63. Will), Thiel - Franziskus, Sezer.

Tore: 0:1 (14.) Sezer, 0:2 (17.) Grupe, 0:3 (23.) Franziskus.

Schiedsrichter: Fabian Porsch (Hamburg)

Zuschauer: 140.

Gelbe Karten: N. Bremer - Löffler.

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