28. Juli 2016 / 20:48 Uhr

Regionalligastart: Der VfB als Co-Favorit

Regionalligastart: Der VfB als Co-Favorit

Redaktion Sportbuzzer
Ex-Profi und Wölfe-Coach Valerien Ismael traut dem VfB einiges zu. Er und sein Team bleiben aber der Favorit.
Ex-Profi und Wölfe-Coach Valerien Ismael traut dem VfB einiges zu. Er und sein Team bleiben aber der Favorit. © Felix König
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Am Freitag beginnt die Saison 2016/17 und vier Trainer der Regionalliga Nord trauen Lübeck den Titel zu.

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Los geht’s. Heute startet die Fußball-Regionalliga Nord mit dem Eröffnungsspiel SV Drochtersen/Assel gegen BSV Rehden im Kehdinger Stadion (19.30 Uhr). Es ist die fünfte Saison in der fünfgleisigen Vierten Liga.

Favorit ist wieder der VfL Wolfsburg II. Die Niedersachsen wurden schon zweimal Meister, scheiterten aber jeweils in der Relegation gegen Sonnenhof Großaspach und zuletzt an Jahn Regensburg. Alle 17 Trainer-Kollegen von VfL- Chefcoach Valerien Ismael räumen dem Titelverteidiger wieder die meisten Chancen ein. Der hält sich zunächst zurück, sagt: „Weil wir einen großen Umbruch hatten, müssen wir erst einmal die Hinrunde abwarten und schauen, dass sich niemand verletzt.“

Auch Weiche Flensburg, vergangene Saison auf Platz drei, gehört zu den Mitfavoriten. Zwölf Trainer trauen dem Team den Titel zu. „Wir starten mit dem Ziel, besser als in der Vorsaison abzuschneiden. In den zurückliegenden drei Spielzeiten haben wir uns immer um einen Platz verbessert. Wenn das auch dieses Mal so sein sollte, müssten wir am Ende Zweiter werden“, sagt Trainer Daniel Jurgeleit.

In Flensburg werden langsam die Infrastrukturen für die Dritte Liga geschaffen. 2017 ist die Fusion mit Flensburg 08 geplant. Und die Stadt will das Stadion Flensburg für rund drei Millionen Euro zu einer drittligatauglichen Spielstätte ausbauen.

Vizemeister VfB Oldenburg und der SV Meppen sind nach Meinung der Trainer auch Anwärter auf den Titel. Doch für Oldenburgs Coach Dietmar Hirsch, den Ex-Lübecker, wird es „schwierig, die vergangene Saison zu wiederholen. Aufgrund der wirtschaftlichen Voraussetzungen müssen wir realistisch bleiben“. Meppen setzt sich zum Ziel, die 60-Punkte-Marke zu knacken. Zuletzt waren es 55 Zähler.

Vier Experten trauen sogar dem VfB Lübeck unter dem neuen Trainer Rolf Martin Landerl den Spitzenplatz zu. Meppens Coach Christian Neidhard sagt: „Der VfB hat sich gut verstärkt und könnte oben durchaus ein Wörtchen mitreden.“ Das sehen auch die Coaches der beiden Wolfsburger Klubs so. VfL-Trainer Ismael sagt: „Den VfB Lübeck schätze ich neben Klubs wie Weiche, Meppen und Oldenburg stark ein.“
Sein Kollege Francisco Coppi vom Aufsteiger Lupo-Martini sagt: „Ein Traditionsverein wie der VfB Lübeck hat das Potential, oben mitzuspielen.“ Und auch Weiches Jurgeleit schwärmt von den Grün-Weißen: „Lübeck kann es packen, die sollten oben mitspielen. Als Favorit geht die Wolfsburger U23 in die Saison. Und es wird die eine oder andere Überraschung geben.“

Landerl selbst sieht „viel Potential in der Mannschaft. Besser abschneiden ist das Ziel, besser als Platz sieben und mehr als 45 Punkte holen. Wir wissen auch, dass wir in allen Bereichen noch professioneller werden müssen“.
Und wie sieht es der Trainer vom benachbarten Aufsteiger SV Eichede? Meister wird nach Meinung von Jörn Großkopf nur der VfL Wolfsburg II: „Ich gehe davon aus, dass keine andere Mannschaft den Wolfsburgern Paroli bieten kann. Dafür ist das Team einfach zu stark.“ Für seine Stormarner ist der Klassenerhalt das einzige Ziel – und nicht wie in der Saison 2013/14 sofort wieder in die SH-Liga abzusteigen.

mspw/dpa

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