10. September 2018 / 15:00 Uhr

Abschied im Sommer! Reinhard Rauball hört als DFL-Präsident auf

Abschied im Sommer! Reinhard Rauball hört als DFL-Präsident auf

Redaktion Sportbuzzer
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Reinhard Rauball tritt nicht wieder als DFL-Chef an.
Reinhard Rauball tritt nicht wieder als DFL-Chef an. © imago/Joachim Sielski
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Der DFL-Boss macht Schluss: Reinhard Rauball wird im kommenden Jahr nicht wieder als Präsident der Deutschen Fußball-Liga antreten.

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Reinhard Rauball gibt sein Amt als Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL) im nächsten Jahr auf. „Nach intensiven Überlegungen habe ich mich entschieden, im kommenden Sommer nicht erneut für ein Amt bei der DFL zur Verfügung zu stehen“, teilte der 71-Jährige in einer am Montag von der DFL veröffentlichten persönlichen Erklärung mit.

Rauball bringt neue DFL-Organisationsform ins Spiel

Der Präsident von Borussia Dortmund ist seit zwölf Jahren auch Chef bei der DFL. Seinen Abschied stellt er auch in Bezug zur veränderten Wettbewerbssituation der Bundesliga, die im internationalen Vergleich an Boden verloren hat. "Aktuell stehen Bundesliga und 2. Bundesliga vor bedeutenden Weichenstellungen - mit Blick auf die sportliche und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich, aber auch in Bezug auf das Verhältnis der Klubs und der beiden Ligen untereinander", erklärte Rauball. "Die Welt um uns herum hat sich verändert. Wir müssen daher als DFL einiges für uns selbst neu definieren."

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Rauball sei gemeinsam mit seinen Stellvertretern Peter Peters und Helmut Hack "überzeugt davon, dass die DFL [...] eine neue zeitgemäße Organisationsform benötigt." Der Wunsch der 36 Profiklubs nach Teilhabe sei in den vergangenen Jahren gestiegen, schloss der 71-Jährige.

Bayern-Boss Rummenigge reagiert mit Bedauern und Verständnis

Karl-Heinz Rummenigge bedauert den Rückzug von Reinhard Rauball als Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL) im nächsten Jahr. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern am Montag. „Gleichzeitig habe ich aber auch großes Verständnis für diesen Schritt“, ergänzte er. Der 71-Jährige habe „mit seiner ausgleichenden und ruhigen Art dem Fußball und der Bundesliga stets gedient. Insbesondere ist es ihm gelungen, trotz der teilweise unterschiedlichen Interessenslagen der Parteien der Bundesliga und der zweiten Bundesliga mit viel diplomatischem Geschick Lösungen zu finden“, sagte Rummenigge und dankte Rauball im Namen des FC Bayern.

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