12. Juli 2018 / 19:49 Uhr

Ramlingens Philippe Harms ist gegen Hannover 96 noch ungeschlagen

Ramlingens Philippe Harms ist gegen Hannover 96 noch ungeschlagen

Christoph Hage
Der heutige RSE-Coach Philippe Harms, hier noch im Trikot von Arminia, im Zweikampf mit dem damaligen 96-Verteidiger Gürman Agac.
Der heutige RSE-Coach Philippe Harms, hier noch im Trikot von Arminia, im Zweikampf mit dem damaligen 96-Verteidiger Gürman Agac. © Team zur Nieden
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Ramlingens Trainer Philippe Harms stand gegen Hannover 96 bereits als Spieler auf dem Platz und konnte mit Arminia Hannover ein dickes Erfolgserlebnis gegen die Roten verbuchen - zumindest für 45 Minuten. 

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Wer nur diese 45 Minuten am 9. Juli 2004 betrachtet, könnte zu der Behauptung kommen, Philippe Harms habe gegen Hannover 96 noch nicht verloren. In der Vorbereitung traf sein damaliger Verein Arminia Hannover in einem Freundschaftsspiel im Rudolf-Kalweit-Stadion auf den Bundesligisten, seinerzeit trainiert von Ewald Lienen.

Zur Halbzeitpause hatten die Roten durch zwei Treffer von Ricardo Sousa mit 2:0 geführt. Angreifer Harms war einer von fünf Spielern, die Coach Hilger Wirtz anschließend eingewechselt hatte – durch einen sehenswerten Schlenzer in den rechten Torwinkel von Marco Kirsch entschieden die Blauen die zweite Hälfte tatsächlich mit 1:0 für sich. Diese Miniserie dürfte am Freitag allerdings zu Ende gehen und eine zweite voraussichtlich ihre Fortsetzung finden.

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„Schön wäre ein eigenes Tor“

In seinem ersten Spiel als allein- verantwortlicher Übungsleiter des SV Ramlingen/Ehlershausen hatte es vor fünf Tagen nur zu einem 3:3 beim Kreisligisten TSV Wettmar gereicht – dank einer direkt verwandelten Ecke in letzter Minute von Marco Hansmann. Und dass der RSE im insgesamt 17. Vergleich in der Wahrendorff-Arena mit Hannover 96 nicht verliert, davon ist nun wirklich nicht auszugehen. 

Harms wird sich also noch ein wenig gedulden müssen bis zum ersten Sieg unter seiner Regie. „Schön wäre ein eigenes Tor, klar“, sagt der 37-Jährige. „Und natürlich wollen wir möglichst nicht wieder zweistellig verlieren. Mit einem 1:8 wäre ich zufrieden.“

18 Spieler dürfen ran

Zeitgleich mit dem Bundesligisten ist der RSE am 2. Juli in die Vorbereitung gestartet. „Stand heute bin ich sehr, sehr zufrieden, gerade die letzten Einheiten waren gut“, sagt Harms. „Mir geht es vor allem darum, dass meine Mannschaft weiter Fußball lernt und besser wird.“ 

Sein Kader umfasst insgesamt 22 Spieler, wobei Harms immer wieder Akteure aus der Reserve und den A-Junioren zu sich einlädt. Kesip Caran, Martin Murawski und Hüseyin Yüksel werden auf das Spiel des Jahres verzichten müssen – das Trio weilt im Urlaub. Christopher Weindl hat sich beim Training vor acht Tagen die Handwurzel gebrochen und wird sechs bis acht Wochen pausieren müssen.

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Die 18 übriggebliebenen Spieler sollen alle ihren Einsatz gegen einen Bundesligisten bekommen – summa summarum müssten vier Kräfte 90 Minuten lang durchhalten. Marco Hansmann, der heute mit André Breitenreiter auf seinen ehemaligen Trainer aus Havelser Zeiten trifft, wird einer des Quartetts sein. „Beim Rest schaue ich, wer die Puste hat. Da bieten sich viele an“, sagt Harms.

Harms stellt seinen Kader vor

In diesen Tagen folgt auf der Anlage am Akazienweg ein Höhepunkt den nächsten. Bevor am Montag die 31. Auflage des Porta-Pokals über die Bühne geht, laden die Ramlinger für Sonntag um 11 Uhr zur Vorstellung des neuen Landesliga-Kader ein. 

Unter anderem wollen Harms und der Sportliche Leiter Kurt Becker auf die Zugänge Marius und Maximilian Steinke, Ihor Hordya, Mitchell Jordan, Johannes Lübow und Sahin Caran eingehen. Aber vorher wird Harms noch seine erste Niederlage gegen 96 kassieren. Das 0:14 im vergangenen Jahr war die höchste Pleite, die der RSE jemals gegen die Roten kassiert hat.

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