28. November 2018 / 16:40 Uhr

Rekorde und Gerüchte vor RB Salzburg gegen RB Leipzig: Coach Rose verhandelt nur mit seiner Tochter

Rekorde und Gerüchte vor RB Salzburg gegen RB Leipzig: Coach Rose verhandelt nur mit seiner Tochter

Anne Grimm
FC Salzburgs Trainer Marco Rose
FC Salzburgs Trainer Marco Rose © 2018 Getty Images
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Seit zwei Jahren zu Hause ungeschlagen, Rekordhalter in der Europa League: Der FC Salzburg ist vor dem Duell mit RB Leipzig in blendender Verfassung. Trainer Marco Rose lässt sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen.

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Salzburg/Leipzig. Während sich RB Leipzig beim Abschlusstraining am heimischen Cottaweg noch den letzten Feinschliff holte, saßen Marco Rose sowie sein Euro-League-Torhüter Alexander Walke am Mittwoch in Salzburg bereits bei der Pressekonferenz und wirkten sehr entspannt. „Ich merke schon, dass sich ein paar Dinge aufstauen. Aber wir spielen morgen Fußball, egal wer kommt“, versuchte FCS-Trainer Rose die zahlreichen Journalisten einen Tag vor dem Konzernduell gegen den kleinen Bruder aus Leipzig einzufangen und fügte hinzu: „Für uns zählt die Gesamtkonstellation, das hat wenig mit Leipzig zu tun. Ich verstehe, dass das für alle ringsherum spannend ist. Aber für uns ist es ein wichtiges Euro-League-Spiel, das wir gewinnen möchten.“

DURCHKLICKEN: Die Bilder zum Spiel gegen Salzburg

RB Leipzig unterliegt dem FC Salzburg 2:3, nachdem sich die Rangnick-Elf von einem 0.2-Rückstand auf 2:2 herangekämpft hatte. Zur Galerie
RB Leipzig unterliegt dem FC Salzburg 2:3, nachdem sich die Rangnick-Elf von einem 0.2-Rückstand auf 2:2 herangekämpft hatte. ©
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Der 42-Jährige besitzt bei Theorien zu Red-Bull-Stallordern und Gerüchten zu seinen bevorstehenden Wechsel in die Bundesliga inzwischen ein dickes Fell. Das Neuste, er würde nächste Saison Nachfolger von Julian Nagelsmann in Hoffenheim werden der bekanntlich in Leipzig den Trainerposten übernimmt, kommentierte Rose so: „Das einzige worüber ich im Moment verhandle ist, ob meine Tochter zu Weihnachten ein neues Handy erhält. Das wiederum hängt von ihren Noten ab.“

Diese Schlagfertigkeit ist nicht verwunderlich. Salzburg eilt von Rekord zu Rekord. „Eine Serie für die Geschichtsbücher“ nennt der Serienmeister seinen Heimnimbus. Seit zwei Jahren sind die Österreicher im eigenen Stadion national und international unbesiegt. Warum sollte sich das am Donnerstag gegen die Leipziger ändern? Zumal Salzburg das erste konzerninterne Pflichtduell vor zweieinhalb Monaten mit 3:2 gewann.

Rekordhalter in der Europa League

Der gebürtige Leipziger Rose hat in seiner anderthalbjährigen Salzburger Amtszeit noch keine Heimniederlage kassiert. Am Donnerstag reicht dem ungeschlagenen Tabellenführer der Gruppe B sogar ein Remis, um zum sechsten Mal und vorzeitig in die K.-o.-Runde der Euro League einzuziehen. „Es passt nicht zur Mannschaft, wenn wir versuchen, nur einen Punkt zu holen. Wir wollen alles raushauen, was drin ist“, sagt FCS-Keeper Walke, der sich über das mit 29.520 Zuschauern ausverkaufte Stadion freut: „Das ist eine Anerkennung von den Fans für unsere Leistungen und gibt einen kleinen extra Schub.“

Weiteres vor dem Europa-League-Spiel von RB Leipzig

Kein anderer Verein nahm so oft (achtmal) an diesem Wettbewerb teil und holte so viele Siege (35). Vergangene Saison endete die erfolgreiche Reise erst im Halbfinale gegen Marseille. Salzburg dominiert bislang die Gruppe B, erzielte an den ersten drei Spieltagen je drei Treffer, ehe am vierten Spieltag gegen Rosenborg sogar ein 5:2 folgte. Die Mozartstädter könnten zum dritten Mal in der Gruppenphase der Euro League die maximale Punktzahl holen – keinem anderen Klub ist das in dem Wettbewerb mehr als einmal gelungen. Mit diesem Selbstbewusstsein kann der Serienmeister auch den Ausfall seines verletzten Mittelfeldtalents Amadou Haidara verkraften, der im Hinspiel ein Tor erzielte und immer noch Kandidat für einen Wechsel im Winter nach Leipzig ist.

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