14. Februar 2019 / 10:45 Uhr

Revanche geglückt: HSG Göttingen besiegt HSG Plesse-Hardenberg

Revanche geglückt: HSG Göttingen besiegt HSG Plesse-Hardenberg

Redaktion Sportbuzzer
Wird von den Plesse-Deckungsspielerinnen in die Zange genommen: Nadine Bause (M.) von der HSG Göttingen.
Wird von den Plesse-Deckungsspielerinnen in die Zange genommen: Nadine Bause (M.) von der HSG Göttingen. © Swen Pförtner
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Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Göttingen haben das Südniedersachsen-Duell gegen die HSG Plesse-Hardenberg für sich entschieden: Mit 28:20 (12:10) gewann die Mannschaft von Trainer Uwe Viebrans am Mittwochabend vor rund 100 Zuschauern in der Sporthalle der BBS II.

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Damit revanchierten sich die Göttingerinnen für die knappe 20:22-Hinspielpleite und behaupteten zugleich ihren siebten Tabellenplatz. Plesse-Hardenberg rutscht auf Rang neun ab. Den Grundstein für den Sieg legten die Gastgeberinnen bereits in den Anfangsminuten. Während Plesse-Hardenberg überhastet abschloss und technische Fehler produzierte, zog die HSG schnell auf 6:1 (9.) davon – Traumstart.

Thoelke stoppt Lauf nach Auszeit

Plesse-Trainer Yunus Boyraz reagierte, nahm die erste Auszeit und sah, wie seine Mannschaft das Spiel anschließend enger gestalten konnte. Mit drei Treffern in Serie stoppte Fenja Thoelke den Lauf der Göttingerinnen, deren Spiel nach der Auszeit ins Stocken geriet (7:5, 18.). Plesse-Hardenberg blieb dran, verkürzte zwischenzeitlich auf ein Tor (11:10/29.), kam aber nicht zum Ausgleich.

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Revanche geglückt: HSG Göttingen besiegt HSG Plesse-Hardenberg © Swen Pförtner
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Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel verliefen noch auf Augenhöhe, ehe die HSG danach wieder die Oberhand gewann. Ein 5:0-Lauf Mitte der zweiten Hälfte zum Stand von 24:18 (52.) brachte schließlich die Vorentscheidung.

Göttingen holt 15 Siebenmeter raus

Immer wieder hatten die Göttingerinnen den Weg in die Tiefe gesucht, sich in den Zweikämpfen durchsetzt und entweder einen Treffer erzielt oder einen Siebenmeter rausgeholt. Insgesamt 15-mal entschieden die Unparteiischen auf Strafwurf zugunsten der HSG. Zum Vergleich: Plesse-Hardenberg durfte nur dreimal an die Linie. Die Göttingerinnen leisten sich dabei sogar noch fünf Fehlversuche. Und dennoch fiel der Sieg mit acht Treffern Differenz deutlich aus.

„Wir haben heute unsere Chancen gut genutzt und haben in der Abwehr, egal auf welche Angriffs-Variante Plesse gesetzt hat, immer ein Mittel gefunden, um dagegenzuhalten“, analysierte HSG-Trainer Uwe Viebrans den neunten Saisonsieg der Göttingerinnen. Seine Mannschaft habe „mehr Biss gehabt“ und so den Vorsprung bis zum Ende verteidigt.

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Sein Gegenüber Yunus Boyraz stimmte zu: „Die Motivation der Göttingerinnen war wesentlich höher als unsere“, sagte der Plesse-Coach. „Wir haben das Spiel am Anfang total verschlafen und sind dann die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterhergelaufen“, so Boyraz

Auf Seiten der Gäste machte sich die Abstinenz von Torjägerin Maike Rombach, die im Hinspiel mit zehn Treffern Garantin für den Sieg war, schmerzlich bemerkbar. Konkret: Plesse-Hardenberg hatte kaum Durchschlagskraft aus dem Rückraum. „Maike hat sich vor zwei Wochen im Training eine Verletzung zugezogen und fällt noch vier bis sechs Wochen aus. Ihr Ausfall ist nicht zu kompensieren“, bedauerte Boyraz.

Tore HSG Göttingen: Tischer (6/5), Rösler (5/2), K. Schmieding (4/2), Bause (4), Lieseberg (3), Meroth (2/1), Albrecht, J. Schmieding (je 2). – HSG Plesse-Hardenberg: Thoelke (6), Al Najem (3/3), Schütze, Hille (je 3), Herale, Hemke (je 2), Hübers (1).

Von Filip Donth

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