Der FC Schalke 04 kann es nicht fassen: Der Ausgleich durch Franco di Santo im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt wird von Schiedsrichter Robert Hartmann zurückgenommen. Der FC Schalke 04 kann es nicht fassen: Der Ausgleich durch Franco di Santo im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt wird von Schiedsrichter Robert Hartmann zurückgenommen. © imago/Jörg Schüler
Der FC Schalke 04 kann es nicht fassen: Der Ausgleich durch Franco di Santo im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt wird von Schiedsrichter Robert Hartmann zurückgenommen.

Riesen-Ärger um Handspiel im DFB-Pokal: Schalke um den Ausgleich gebracht!

Was für eine Schlussphase im DFB-Pokal-Halbfinale zwischen dem FC Schalke 04 und Eintracht Frankfurt! In der Nachspielzeit erzielt Franco di Santo den vermeintlichen Ausgleich - und wird dann noch zurück gepfiffen. Eine umstrittene Entscheidung. Der Schiedsrichter soll sich beim FC Schalke sogar bereits entschuldigt haben.

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Große Aufregung im Halbfinale des DFB-Pokals! In der Nachspielzeit des zweiten Halbfinals überschlugen sich die Ereignisse - und der FC Schalke 04 fühlt sich um den Ausgleichstreffer gebracht. Spieler und Verantwortliche der Königsblauen reagierten nach Abpfiff angefressen auf eine Handspiel-Entscheidung von Schiedsrichter Robert Hartmann. Doch es bleibt bei der 0:1-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt und dem Pokal-Aus.

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Was war passiert? Kurz vor Ende der sechsminütigen Nachspielzeit hat der FC Schalke 04 beim Stand von 0:1 die große Chance auf den Ausgleich. Nach einer Ecke bekommt Schalkes Franco di Santo zum Schuss - und trifft. 1:1 - denken die Fans. Doch Schiri Hartmann pfeift schon bei der Ballannahme des Argentiniers Handspiel. Eine hochumstrittene Entscheidung. In der TV-Wiederholung ist zu sehen, wie di Santo den Ball im Bereich unterhalb der Schulter annimmt. Es könnte sich daher auch um eine reguläre Brustannahme gehandelt haben. Der Videobeweis kommt nicht zum Einsatz.

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Kurios: Der Videoassistent durfte nicht eingreifen!

Die Schalker waren nach Abpfiff emotional. Die Fans warfen Gegenstände auf das Spielfeld und treffen einen Schiedsrichterassistenten am Bein. Schalkes Leon Goretzka ärgerte sich nach Abpfiff über die Schiedsrichter-Entscheidung: „Da kann man doch einfach warten, mittlerweile hat man die technischen Hilfsmittel“, kommentierte Schalkes Nationalspieler Leon Goretzka die Szene. „Für genau so eine Situation wurde der Videobeweis eingeführt.“ Aus Goretzkas Sicht hatte sein Mitspieler den Ball mit der Brust gespielt.

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Kurios: Eingreifen durfte der Videoschiedsrichter nicht - weil das Spiel nach dem Handspiel-Pfiff Hartmanns bereits unterbrochen war! Als der Ball im Tor einschlug, war die Szene damit regeltechnisch bereits beendet. Das Tor hätte demnach auch nach Eingriff des Videoschiedsrichters nicht zählen dürfen. "Der Schiri hat sich entschuldigt, nachdem er die TV-Bilder gesehen hat. Es war kein Handspiel von Franco di Santo", sagte Schalke-Manager Christian Heidel.

So bleibt Frankfurt ein glücklicher Sieg. Selbst Sportdirektor Bruno Hübner gab zu: „Wenn der Schiedsrichter es nicht pfeift, ist es auch okay.“

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FC Schalke 04-Eintracht Frankfurt (18/04/2018 20:45) FC Schalke 04 (Herren) Eintracht Frankfurt (Herren) FC Schalke 04 Eintracht Frankfurt DFB Pokal Bundesliga

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