22. August 2018 / 07:20 Uhr

Robert Lewandowski: Darum wollte ich den FC Bayern verlassen

Robert Lewandowski: Darum wollte ich den FC Bayern verlassen

Redaktion Sportbuzzer
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Robert Lewandowski freut sich auf die Zukunft beim FC Bayern.
Robert Lewandowski freut sich auf die Zukunft beim FC Bayern. © dpa
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Robert Lewandowski stand beim FC Bayern kurz vor dem Absprung. Der Pole machte sich zum Ende der vergangenen Saison ernsthafte Gedanken über einen Wechsel ins Ausland. Im Interview mit der Sport Bild spricht der 30-Jährige über die schwere Zeit in München, seine Transfer-Pläne und Trainer Niko Kovac.

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Bayern-Trainer Niko Kovac beendete die Wechsel-Spekulationen um Stürmer Robert Lewandowski bereits Anfang August. Jetzt äußert sich der Pole erstmals zu den vielen Gerüchten und die harte Zeit beim Rekordmeister. „Was am Ende der vergangenen Saison passiert ist, war nicht in Ordnung. Ich hatte das Gefühl, dass niemand hinter mir steht. Weder in der Öffentlichkeit, wo ich nicht von unseren Fans, aber vielen Experten kritisiert wurde, noch vom FC Bayern“, sagt der 30-Jährige im Interview mit der Sport Bild.

Lewandowski wurde in den letzten Monaten immer wieder mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht – besonders stark mit Real Madrid. In dieser Phase habe er keinen Schutz vom Verein empfunden. Der Pole schießt in die Richtung von FCB-Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: „Auch keiner der Bosse hat mich verteidigt.“ Hintergrund war die Kritik, nachdem er im Halbfinale der Champions League gegen Real Madrid keinen Treffer erzielt hatte und der FC Bayern ausgeschieden war. Danach hatte sich sein Berater Pini Zahavi nach einem neuen Klub umgeschaut, was auch so abgesprochen gewesen sei.

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Auch noch nach der Weltmeisterschaft in Russland befasste sich Lewandowski mit einem Wechsel. „Wenn hier alle ein Problem mit mir haben und denken, dass ich nicht gut genug bin – warum soll ich dann noch länger hierbleiben? Deswegen habe ich an Abschied gedacht“, erklärt der 30-Jährige. Der Torjäger hat bei den Münchnern noch einen Vertrag bis ins Jahr 2021. An einen Transfer will der Pole jetzt nicht mehr denken: „Ich werde nie streiken, mich nie mit dem Verein anlegen. Ich verschwende nun keine Gedanken mehr an das Ausland.“

Kovac überzeugt Lewandowski

Einen großen Anteil am Lewandwoski-Verbleib hat auch Niko Kovac. Der 30-jährige Angreifer habe „richtig gute Gespräche“ mit dem neuen Bayern-Trainer geführt. „Er hat verstanden, was ich auf dem Herzen habe. Er hat mir erklärt, wie er spielen lassen will, wie alles funktioniert. Das hat mir sehr gut gefallen. Nach diesem Gespräch habe ich für mich entschieden, dass ich bleiben will“, erklärt Lewandowski.

Was er sich jetzt noch wünscht? Ein Gespräch mit Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge! „Mit Kalle und Uli habe ich noch nicht gesprochen. Ich denke und hoffe, dass das bald passieren wird. Ich hätte gerne eine Erklärung, ein offenes Gespräch unter Männern“, sagt der Pole, der jetzt wieder mit dem Herzen beim FC Bayern sei.

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