So sieht eine Siegerin aus: Natalie Geisenberger gibt dem Maskottchen einen Kuss. So sieht eine Siegerin aus: Natalie Geisenberger gibt dem Maskottchen einen Kuss. © dpa
So sieht eine Siegerin aus: Natalie Geisenberger gibt dem Maskottchen einen Kuss.

Rodel-Göttin! Natalie Geisenberger gewinnt wieder Gold

Die 30-Jährige verteidigt ihren Titel aus Sotschi und bleibt auch im finalen Lauf von Pyeongchang cool. Dajana Eitberger holt Silber. Der Finaldurchgang war wegen eines Horror-Sturzes zwischenzeitlich unterbrochen.

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Auf diese Mädels ist Verlass! Natalie Geisenberger hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang die dritte Rodel-Goldmedaille ihrer Karriere gewonnen und ist damit zur erfolgreichsten Olympionikin in ihrer Sportart aufgestiegen. Die 30-Jährige aus Miesbach setzte sich am Dienstag im Olympic Sliding Centre nach vier Läufen vor Dajana Eitberger aus Ilmenau durch. Tatjana Hüfner aus Blankenburg verpasste indes Bronze und rutschte im letzten Lauf noch hinter die Kanadierin Alex Gough auf Platz vier ab.

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Geisenberger hatte in Sotschi 2014 sowohl im Einzel als auch die Premiere im Teamwettbewerb gewonnen. 2010 in Vancouver hatte sie Bronze geholt. Am Donnerstag hat sie mit der Mannschaft gute Chance auf eine weitere Goldmedaille. Die 27-jährige Eitberger holte bei ihrem Olympia-Debüt gleich eine Medaille.

Eitberger: "Hunger auf ein Brötchen"

Die Siegerin war nach dem letzten Lauf total euphorisch. "Ich hatte schon vorher alles erreicht, was ich mir jemals erträumt habe. Jetzt halt noch ein bisschen mehr." Geisenberger hatte schon in Vancouver (Bronze) und Sotschi (Doppel-Gold in Einzel und Team) Olympische Medaillen geholt.

Doppel-Triumph Dajana Eitberger aus Deutschland freut sich im Zielbereich über die Silbermedaille. © dpa

Sogar noch glücklicher schien Eitberger über ihre erste Olympische Medaille zu sein. "Ich bin total happy und sprachlos und erleichtert", sagte die 27-Jährige. "Ich versuche mich gerade sehr zusammenzureißen. Ich freue mich unglaublich. Das war ein hartes Stück Arbeit und ich habe es mir sehr schwer gemacht. Es ist alles wurst, ich bin Zweite, alles super." Überraschend erklärte sie nach dem Spiel, sie habe Hunger auf ein Brötchen im Deutschen Haus. Als ARD-Reporter René Kindermann sie zu Moderator Gerhard Delling ins Studio einlud, entgegnete sie: "Wenn ich ein schönes Brötchen mit Herzchen in der Butter bekomme, dann wäre ich dabei."

Geisenberger schon zur Halbzeit führend

Geisenberger war als Halbzeit-Führende in die beiden letzten Durchgänge gestartet. Als Zweite hatte Eitberger 0,120 Sekunden Rückstand. Hüfner rangierte nach den beiden Läufen am Montag als Vierte nur 0,016 Sekunden hinter der drittplatzierten Kanadierin Alex Gough.

Natalie Geisenberger bleibt im Rodeln das Maß der Dinge. Natalie Geisenberger bleibt im Rodeln das Maß der Dinge. © dpa

Mit Laufbestzeit baute Geisenberger einen Tag später ihren Vorsprung vor dem Finale noch einmal aus. Hüfner verbesserte sich vom vierten auf den zweiten Platz vor der Kanadierin Alex Gough. Eitberger fiel vom zweiten auf den vierten Rang zurück. Im letzten Lauf genügte Geisenberger eine sichere Fahrt, um sich Gold zu sichern. Eitberger schaffte mit Laufbestzeit noch den Sprung auf den Silber-Rang.

Bitter enttäuscht war am Ende Tatjana Hüfner, die ihre kurzfristige Zukunft offen ließ. "Das war mein letzter Lauf bei Olympia. In Peking wird man mich definitiv nicht sehen. Ob ich nächstes Jahr noch mal dabei bin, muss ich mit gebührendem Abstand entscheiden."

Sweeney sorgt für Schrecksekunde

Die gebürtige Sächsin Aileen Christina Frisch, die nach ihrer Einbürgerung für Südkorea fährt und von den deutschen Trainern Steffen Sartor und André Lange betreut wird, fuhr auf den achten Platz.

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Die gebürtige Sächsin Aileen Christina Frisch, die nach ihrer Einbürgerung für Südkorea fährt und von den deutschen Trainern Steffen Sartor und André Lange betreut wird, fuhr auf den achten Platz. Der vierte Lauf wurde kurzzeitig unterbrochen, nachdem sich die Amerikanerin Emily Sweeney bei einem Sturz verletzt hatte und aus der Bahn geborgen werden musste. Dem ersten Anschein nach ging der Zwischenfall glimpflich aus. Vorsichtshalber wurde Sweeney in ein Krankenhaus gebracht.

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