12. Oktober 2017 / 17:34 Uhr

Rohra: "Uns fehlt ein echter Knipser"

Rohra: "Uns fehlt ein echter Knipser"

Mario Nagel
...nachdem sich der Bezirksligist kurz zuvor etwas überraschend von Dennis Rohra getrennt hatte.
Dennis Rohra. © Mats Vogt
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Vor dem Duell beim ungeschlagenen Spitzenreiter SG Aumund-Vegesack II prangert TuSpo Surheide-Coach Dennis Rohra seine Offensive an

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Der ATSV Sebaldsbrück hat Anil Yücel (13 Tore), der TSV Hasenbüren Malte Fastje (11) und der FC Roland Sadra Farokhnia (10). Selbst der kommende Gegner des TuSpo Surheide, die SG Aumund-Vegesack II, hat in Sinan Alija (10) einen waschechten Goalgetter. Nur die Surheider, vor der Saison als Aufstiegskandidat gehandelt, können einen Torjäger dieses Kalibers nicht vorweisen. „Uns fehlt ein echter Knipser“, weiß Trainer Dennis Rohra. In der Vorwoche hatte Manuel Oehlerking die Seestädter mit drei Treffern zwar zum 4:2-Sieg über den Bremer SV II geschossen, doch auch der derzeit beste Torschütze des Tabellenelften sei kein richtiger Goalgetter. „Sonst würde er noch öfter treffen“, hatte Rohra bereits nach dem BSV-Spiel gesagt.

Und so stellt sich vor dem Gastspiel der Surheider bei der SG Aumund-Vegesack II am Sonntag nicht die Frage, ob die Seestädter spielerisch, sondern eher im Tore schießen mithalten können. „Wir müssen unbedingt effizienter werden und unsere Chancen verwerten“, fordert Dennis Rohra. Die Aufgabe beim Tabellenführer, der mit 33 Toren fast doppelt so oft wie der TuSpo traf, sei allerdings im Vergleich zur Vorwoche nicht unbedingt leichter. „Der Bremer SV II hat uns vor allem kämpferisch gefordert, jetzt treffen wir auf eine spielerisch starke Mannschaft“, meint Rohra. Eine Plan B, bei einem negativen Spielstand freiwillig einen Spieler vom Feld zu nehmen, gebe es zudem nicht. „Auch wenn wir in Unterzahl überraschend gut spielen; das wird keine Option sein“, verrät Dennis Rohra lachend, nachdem sein Team gegen den BSV II erst in Unterzahl die Siegtreffer herausgeschossen hatte. 

Im Gegensatz zum TuSpo Surheide, der mit nur zehn Punkten auf dem Konto weit hinter den eigenen Erwartungen zurückliegt, ist die SG Aumund-Vegesack auch nach acht Saisonspielen noch immer ungeschlagen. Im Topspiel beim ATSV Sebaldsbrück erreichte die Elf von Spielertrainer Manuel Broekmann am letzten Spieltag ein 3:3-Unentschieden, mit dem die Nord-Bremer gut leben konnten. „Das war ein Spiel zweier Top-Teams und man hat gesehen, das beide bis zum Ende oben mitspielen werden“, so Broekmann. Mit den Surheidern würde nun aber keine weitaus leichtere Aufgabe auf seine Vegesacker warten, meint der SAV-Spielertrainer. „Surheide hat die Liga vielleicht etwas unterschätzt, aber sie zählen für mich immer noch zu den Aufstiegskandidaten. Surheide wird noch ins Rollen kommen, daher erwarte ich ein Duell auf Augenhöhe“. Es sei für Manuel Broekmann daher wichtig, dass seine Elf gut in die Partie hereinkomme. „Ein frühes Tor würde uns sicherlich helfen“.

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