21. September 2018 / 17:06 Uhr

Romano Fenati: Skandal-Fahrer wird Rennlizenz entzogen

Romano Fenati: Skandal-Fahrer wird Rennlizenz entzogen

Redaktion Sportbuzzer
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Romano Fenati darf 2018 nach seiner skandalösen Attacke keine Rennen mehr fahren.
Romano Fenati darf 2018 nach seiner skandalösen Attacke keine Rennen mehr fahren. © imago/Gribaudi/ImagePhoto/motogp.com
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Sein Griff in die Bremse seines Gegners Stefano Manzi kostet ihm die Rennlizenz: Romano Fenati darf im Jahr 2019 keine Motorradrennen mehr fahren.

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Skandal-Rennfahrer Romano Fenati ist vom Motorradweltverband die Rennlizenz für 2018 entzogen worden. Das teilte die FIM am Freitag nach einer Anhörung Fenatis an ihrem Sitz im schweizerischen Mies mit. Der Italiener hatte seinem Landsmann Stefano Manzi während des WM-Rennens in Misano am 9. September an den Lenker gegriffen und den Bremshebel gezogen. Damit brachte er seinen Konkurrenten in Lebensgefahr.

Fenati verkündet Rückzug vom Motorradsport

Nachdem die Rennleitung Fenati zunächst für zwei Rennen gesperrt hatte, entließ ihn sein Rennstall tags darauf. Sein neues Team, für das er 2019 fahren sollte, löste den Vertrag mit ihm ebenfalls auf. Einen Tag später hatte Fenati seinen Rückzug vom Motorradsport verkündet.

Fenati musste den FIM-Vertretern in Mies sein Fehlverhalten erläutern. Eine Lizenz für 2019 könne ihm unter bestimmten Bedingungen erteilt werden, hieß es.

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Fenati wird bedroht

Fenati, der sich einen Tag nach dem Skandal-Rennen auf seiner Homepage bei der "gesamten Sportwelt" entschuldigt hatte, versuchte seine Tat gegenüber La Repubblica zu rechtfertigen: Manzi habe ihn zuvor mehrfach angegriffen. "Wollt ihr meinen Helm und meinen Overall sehen? Da gibt es einen langen schwarzen Striemen: Der Reifen von Manzi", sagte er. Es gebe andere Piloten, die jeden Sonntag das Leben anderer gefährdeten, und er selbst sei bisher immer sauber gefahren. Wie die Zeitung berichtete, erhält Fenati seit dem Rennen massive Drohungen von Motorsportfans, Anrufe rund um die Uhr und tausende böse Mails. In Ascoli seien sogar Schmähparolen gegen seine Freundin an den Wänden aufgetaucht.

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