15. Juni 2018 / 06:30 Uhr

Ronaldo, Salah & Co. legen los: So läuft die erste Starparade der WM!

Ronaldo, Salah & Co. legen los: So läuft die erste Starparade der WM!

Stefan Döring
Cristiano Ronaldo, Sergio Ramos, Luis Suarez und Mohamed Salah - nur vier der Superstars, die am Freitag in die WM starten.
Cristiano Ronaldo, Sergio Ramos, Luis Suarez und Mohamed Salah - nur vier der Superstars, die am Freitag in die WM starten. © dpa/epa
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Kann Salah für Ägypten spielen? Was zeigt Suarez? Und wie stehen sich Ronaldo und Ramos gegenüber? Die ersten Topspieler starten am Freitag in die WM.

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Bei Real Madrid gewannen sie vor wenigen Wochen noch zusammen die Champions League, am Freitag stehen sich die beiden Superstars Cristiano Ronaldo (Portugal) und Sergio Ramos (Spanien) beim ersten echten WM-Kracher gegenüber. Ägypten hofft weiter auf den Einsatz von Topstürmer Mohamed Salah, der sich beim Ramos-Foul im Champions-League-Finale an der Schulter verletzt hat, und ganz Uruguay schaut auf Luis Suarez, der dem Traum vom Titel Leben einhauchen soll. Am zweiten Tag des Turniers in Russland greifen die ganz großen Stars ein. Ein Überblick:

Cristiano Ronaldo

Es ist gut zwei Jahre her, da hatte der Megastar seinen vielleicht größten Auftritt. Beim EM-Finale gegen Frankreich musste er zwar nach nur 25 Minuten verletzt vom Feld und weinte bitterlich. Der vielleicht beste Fußballer seiner Zeit konnte nicht mehr helfen, als seine Mannschaft um den Titel spielte. Von wegen! Nach seiner Auswechslung agierte er an der Seitenlinie wie ein zweiter Trainer neben Fernando Santos, trieb seine Mannschaftskollegen nach vorn – mit Erfolg. Ronaldo war am Ziel seiner Träume: Europameister!

Gut gelaunt: Ronaldo scherzt beim Abschlusstraining.
Gut gelaunt: Ronaldo scherzt beim Abschlusstraining. © dpa
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Nun träumt er wieder: vom Weltmeistertitel. „Wir werden dasselbe tun wie 2016: bis zum Ende kämpfen und sehen, was passiert“, sagt der 33-Jährige vor dem WM-Start seiner Portugiesen heute gegen Spanien (20 Uhr, ARD). Portugal ist abhängig vom Real-Madrid-Star. Das weiß auch der portugiesische Trainer José Mourinho: „Ohne Cristiano wäre ein WM-Sieg unmöglich, aber mit ihm ist nichts unmöglich.“ Ronaldo hat einen großen Anteil an der WM-Qualifikation, und er will bei seinem letzten WM-Turnier noch einmal richtig auftrumpfen. Ein Sieg gegen Spanien wäre nach seinen Maßstäben nur der Anfang.

Sergio Ramos

Es ist bereits die vierte WM für den Innenverteidiger von Real Madrid. „Es ist eine enorme Vorfreude“, sagt er. 2010 durfte er bereits den Pokal in die Höhe recken, war damals schon eine große Stütze des Teams. An dieser Stellung hat sich wenig geändert, er ist der klare Anführer. „Ich bin der Kapitän der Mannschaft und habe eine Rolle“, sagt er vor dem Spiel gegen Portugal. Das machte er auch in den sozialen Medien noch einmal deutlich: „Wir sind die ‚Selección‘, wir repräsentieren das spanische Wappen, die Farben, die Fans, das Land. Vereint wie noch nie. So stark wie immer. Gestern, heute und morgen, gemeinsam. Vamos España.“

Sergio Ramos bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Portugal.
Sergio Ramos bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Portugal. © epa/Shutterstock

Bei der WM steht Ramos besonders im Fokus, hatte er sich im Champions-League-Finale gegen den FC Liverpool nicht gerade mit Ruhm bekleckert und fiel ein weiteres Mal als Rowdy auf. Salah verletzte er mit einer Wrestling-Einlage an der Schulter, und Torhüter Loris Karius fügte er mit seinem Ellbogen eine Gehirnerschütterung zu. „Wenn Ramos beteiligt ist, ist alles etwas komplizierter“, sagte er damals. Einsicht klingt anders – auf der anderen Seite kann man ihm absoluten Willen und Leidenschaft anrechnen. Genau das, was Spanien bei dieser WM nach dem Trainer-Hickhack braucht.

Mohamed Salah

Der Schock in Ägypten saß tief, als der Stürmer des FC Liverpool im Champions-League-Finale auf dem Boden sitzen blieb und sich an die Schulter fasste. Stundenlang zitterte die ganze Nation um ihren Topstürmer, bis es Entwarnung gab: Im Zweikampf mit Ramos zog er sich eine Bänderverletzung in der Schulter zu, keinen Bruch. Ägypten atmete auf, weil „König Mo“ doch dabei sein kann. Bei den Präsidentschaftswahlen bekam er laut einem Bericht in diesem Jahr über eine Million Stimmen – weil die Menschen einfach seinen Namen auf den Wahlbogen schrieben. Das zeigt den Stellenwert des Stürmers.

Beim Abschlusstraining war Mohamed Salah voll dabei.
Beim Abschlusstraining war Mohamed Salah voll dabei. © dpa

„Mohamed Salah kann in jeder Mannschaft den Unterschied ausmachen“, sagt sein Nationaltrainer Héctor Cúper, und er macht allen Mut vor dem ersten WM-Spiel am Freitag gegen Uruguay (14 Uhr, ARD). „Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, wird er spielen. Ich bin zuversichtlich, dass er morgen auf dem Feld stehen wird.“ Die Hoffnungen Ägyptens ruhen auf dem Volkshelden – nicht nur heute.

Luis Suarez

Wer den Stürmer des FC Barcelona vor der WM 2014 noch nicht kannte, tat es spätestens nach dem 1:0-Sieg Uruguays gegen Italien. Damals biss er Giorgio Chiellini in die Schulter, die Fifa sperrte ihn daraufhin für vier Monate. Dieses Mal will er alles anders machen – und zum Erfolg der Südamerikaner beitragen. „Ich habe mir vorgenommen, den Stachel der letzten WM zu ziehen“, sagt er. Anfangen kann er damit schon heute im Spiel gegen Ägypten.

Luis Suarez ist der Hoffnungsträger der Urus.
Luis Suarez ist der Hoffnungsträger der Urus. © epa/Shutterstock

Klares Ziel: Es soll mehr rausspringen bei diesem Turnier als ein Achtelfinal-Aus wie vor vier Jahren gegen Kolumbien. „Träumen tut man immer groß“, sagt er. Um den Traum zu leben, muss er allerdings schon heute überzeugen. Denn Ägypten dürfte der schwerste Gegner in der Gruppe A sein.

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