08. Mai 2018 / 06:44 Uhr

Rose mischt Salzburg auf , Haidara zu RB Leipzig?

Rose mischt Salzburg auf , Haidara zu RB Leipzig?

Guido Schäfer
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Passt ins Meisterbild: Valon Berisha und Marco Rose (r.) beim Selfie.
Passt ins Meisterbild: Valon Berisha und Marco Rose (r.) beim Selfie. © Imago/GEPA pictures
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Der Leipziger Trainer will nach dem Titel mit Salzburg nun das Double

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Leipzig/Salzburg. Während sich die Rasenballer beflügelt vom 4:1 gegen Wolfsburg aufs europäisch angehauchte Saisonfinale bei der Hertha (Sonnabend, 15.30 Uhr) vorbereiten, hat ein gebürtiger Leipziger schon Grund zur Freude. Marco Rose, einst Profi beim VfB Leipzig, bei Hannover 96 und Mainz 05, hat RB Salzburg zum Meistertitel in Österreich geführt.

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Der 41-jährige Langzeitpartner der Leipziger Handball-Ikone Nikola Pietzsch hat in seiner ersten Saison als Cheftrainer der Salzburger auch in der Europa League (Halbfinale!) alles richtig gemacht. Problem nach den Titel-Festivitäten: Schon übermorgen steigt im schönen Klagenfurt das Ösi-Cup-Finale gegen Sturm Graz. Dem Vernehmen nach haben Roses Fußballer nur im Standgas gefeiert und sind fit fürs Double.

Rose hat sich zwar auf die Besetzungslisten größerer Ligen und Clubs gecoacht, könnte aber nach LVZ-Informationen auch in Salzburg bleiben. Fakt ist, dass eben jener Rose den Transfer Zlatko Junuzivic eingefädelt hat. Der 30-jährige österreichische Nationalspieler wechselt nach sechs Jahren bei Werder Bremen zum Serienmeister. Dieser Wechsel zeigt übrigens, dass der frühere Salzburger Sportdirektor Ralf Rangnick, 59, keinen Einfluss mehr aufs operative Salzburger Geschäft hat.

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30-Jährige werden bei RB Salzburg maximal Busfahrer oder Koch. Das bedeutet im Umkehrschluss beim Rennen um Salzburgs Jungstar Amadou Haidara aus Mali, 20, dass sich Leipzig mit anderen Interessenten herumschlagen muss. Dass Haidara einer für RB sein und perspektivisch Naby Keita ersetzen könnte, thematisierte diese Zeitung schon vor einem Jahr. Beim Bieterstreit haben die Rasenballer nach wie vor einen Vorteil: Die Beispiele Keita, Dayot Upamecano oder auch Ibrahima Konate zeigen, dass junge Menschen in Leipzig besser, reich und berühmt werden.

Keita gehört nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder dem RB-Kader an, wird bei der Hertha auflaufen. Gut möglich, dass der Supertechniker am Sonnabend Dominik Kaiser aus der Start-Elf verdrängt. Beim Abschiedsspiel von Dominik Kaiser (Sonntag) werden nur Kaiser und Keita (Liverpool) offiziell verabschiedet. Die Zukunft von Benno Schmitz, 23, oder auch Fabio Coltorti, 37, ist noch ungewiss. Kultkeeper Coltorti muss abwarten, was sich in den Personalien Yvon Mvogo, 23, Marius Müller, 24, und Philipp Köhn, 21, tut.

RB Leipzig wird sich in Bälde im Petersbogen mit einem XXL-Fanshop breit machen.

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