06. März 2018 / 11:54 Uhr

Rosige Aussichten für Holstein Kiel

Rosige Aussichten für Holstein Kiel

Andreas Geidel
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In bestechender Form: David Kinsombi (Mitte), Mittelfeld-Motor der Kieler Störche, eröffnet den Torreigen bei der 5:0-Gala gegen Mit-Aufsteiger Duisburg. © Paesler
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Holstein darf sich auf Köln oder HSV freuen – oder doch die Bayern?

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Am vergangenen Donnerstag endete die Abgabefrist für die Lizenzunterlagen der Dritten Liga. Auch Holstein Kiel reichte die Unterlagen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) ein. Dieses ohnehin nur theoretisch auf dem Tisch liegende Thema hat sich spätestens mit dem 5:0-Triumph gegen den MSV Duisburg am vergangenen Sonnabend erledigt. Die Fan-Gemeinde des so imponierend zu Werke gehenden Zweitliga-Aufsteigers darf sich auf mindestens ein weiteres Jahr im Bundesliga-Unterhaus freuen. Auf Duelle gegen den HSV oder den 1.FC Köln, passieren an der Alster oder am Rhein keine sportlichen Wunder. Rosige Aussichten. Vielleicht aber kommt es sogar zum fußballerischen Urknall an der Förde.

Die Situation:

Neun mega-spannende Erlebnis-Spieltage mit den Duellen gegen den 1.FC Nürnberg (21. April, 20.30 Uhr in Kiel) und bei Fortuna Düsseldorf (6.Mai, 15.30 Uhr) stehen den Störchen noch bevor, ehe die Zweitliga-Saison am 13.Mai nach der Heimpartie gegen Eintracht Braunschweig gegen 17.20 Uhr abgepfiffen wird. Das wichtigste Ziel, der Klassenerhalt, haben die Kieler bereits frühzeitig eingetütet. Mit einem Schmalspur-Personaletat in Höhe von offiziell 6,7 Millionen Euro. Allein dafür gebührt der Mannschaft allerhöchster Respekt. Drei Zähler Vorsprung weist das Konto des Tabellendritten aktuell zum dichtgedrängten Feld der Verfolger auf. Dazu kommt das im Vergleich überragende Torverhältnis (+16). Die Relegationsspiele gegen den 16. der Ersten Liga sind für den 17.und 21.Mai geplant. Fünf Punkte Rückstand haben die Kieler auf den direkten Aufstiegsplatz zwei (1.FC Nürnberg). Alles kann, nichts muss!

Der Kader:

Elf der 14 am Sonnabend gegen Duisburg eingesetzten Akteure haben einen Vertrag bis mindestens 2019. Elf von diesen 14 tragen das KSV-Trikot bereits im zweiten Jahr oder länger. Die gewachsene Einheit mit der Erfahrung eines Aufstiegs ist ein Riesenpluspunkt der Nordlichter. Derart gerüstet, behalten die Kieler das Heft des Handelns in ihrer Hand. Buhlen finanzstärkere Klubs um KSV-Leistungsträger, müssen sie zumindest tief in die Tasche greifen.

Holstein Kiel gegen den MSV Duisburg

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Stammkräfte der Störche haben langfristige Verträge:

Was mit den Leihkräften Marvin Ducksch (Top-Torjäger und Top-Scorer der Zweiten Liga), Christopher Lenz, Aaron Seydel, Tom Weilandt, Max Besuschkow und Amara Conde im Sommer passiert, bleibt abzuwarten. Bei sieben weiteren Profis des aktuellen Kaders endet das Engagement am 30.Juni. Eine leistungsstarke und menschlich harmonierende Trainingsgruppe auch für das kommende Spieljahr zusammenzustellen, ist eine der großen Personal-Baustellen des bislang klug agierenden Sportchefs Ralf Becker.

Der Trainer:

Als am 2. Dezember das Gerücht aufkam, Erfolgscoach Markus Anfang, dem in Kiel ein imaginäres Denkmal am Rathausplatz ebenso sicher ist wie ein Platz im künftigen Holstein-Museum, sei ein Kandidat für den 1.FC Köln, war die Aufregung an der Förde groß. Wie auch bei den sich im Winter häufenden, zumeist von Spielerberatern gestreuten Spekulationen um einen vorzeitigen Wechsel einiger Edel-Kicker aus dem Ensemble des Sensations-Herbstmeisters. Die Auseinandersetzung mit der neuen Gemengelage – auch für die Spieler eine neue Erfahrung und ein möglicher Grund für die jetzt beendete Ergebnis-Krise von elf Partien ohne Sieg. Ob Anfang selbst – unabhängig von den vertraglichen Voraussetzungen – auch in der kommenden Serie das Zepter an der Förde schwingt, weiß heute niemand genau. Antworten gibt’s spätestens Mitte Mai. Fakt ist: Anfang und sein Assistent Tom Cichon arbeiten Woche für Woche mit Akribie für das sportliche Optimum im Hier und Jetzt. Willkommen im Profifußball mit all’ seinen Unwägbarkeiten! Der aber rollt in jedem Fall auch in der kommenden Saison in Kiel. Mit oder ohne Anfang. In der Zweiten Liga. Mindestens.

Das sind die nächsten Gegner für Holstein Kiel:

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