09. Juli 2018 / 13:59 Uhr

Rostock Robben: Strandfußball-Benefizturnier sorgt für viel Spaß

Rostock Robben: Strandfußball-Benefizturnier sorgt für viel Spaß

Johannes Weber
Tim Schmitt (M.) von den Rostocker Robben köpft den Ball, Mitspieler Sören Neumann und Julian Hahnel (l./FCH II) schauen zu.
Tim Schmitt (M.) von den Rostocker Robben köpft den Ball, Mitspieler Sören Neumann und Julian Hahnel (l./FCH II) schauen zu. © Johannes Weber
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Amtierender deutscher Meister siegt bei seinem Spendenturnier. Einnahmen gehen an den Verein Frauen helfen Frauen .

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Warnemünde. Die Strandkicker der Rostocker Robben sind am Warnemünder Strand nur schwer zu schlagen. Bei der fünften Ausgabe ihres Spendenturniers „Robbenefiz“ setzte sich der amtierende deutsche Beachsoccer-Meister mit 6:3 im Endspiel gegen die Oberliga-Fußballer des FC Hansa Rostock II (U 21) durch. Robben-Klubchef Hannes Knüppel, der selber mitspielte, meinte: „Das war ein gelungenes Turnier, sowohl den Teams als auch mir hat es sehr viel Spaß gemacht.“

Bei der Benefiz-Veranstaltung war es vor allem der Spaß, der im Vordergrund stand. Die Einnahmen des Turniers kommen jedes Jahr einem anderen wohltätigen Zweck zugute. Diesmal gehen die Spendengelder an den Verein Frauen helfen Frauen. Er betreibt in Rostock ein autonomes Frauenhaus. Dort finden Frauen mit ihren Kindern in den ersten Wochen Zuflucht, wenn sie ihr Zuhause aufgrund häuslicher Gewalt verlassen müssen. Mit der gesammelten Summe soll der Innenhof des Frauenhauses kindgerechter gestaltet werden.

„Wir müssen jetzt erst einmal die Gelder zählen und können erst in dieser Woche eine Zahl verkünden“, sagt Knüppel. Bei den vergangenen Veranstaltungen waren seit 2013 stolze 23685 Euro für verschiedene Zwecke zusammengekommen.

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Robben-Kicker Sören Neumann ist sich sicher, dass es auch in diesem Jahr wieder eine große Summe wird. „Bei unserer Tombola haben wir sehr viele Lose verkauft. Das ist eine tolle Sache, wie sich die Mannschaften engagieren“, lobt der 35-Jährige und ergänzt: „Dadurch, dass wir uns jedes Jahr für eine andere gute Sache entscheiden, machen wir die Leute auf die wohltätigen Organisationen auch aufmerksam.“

Beim Benefizturnier, an dem acht Mannschaften teilnahmen, versuchten auch andere Sportteams aus Rostock ihr Können im Strandfußball zu zeigen. Dazu gehörten unter anderem die Rostocker Freibeuter. Das Spiel um Platz drei verloren die Eishockey- Spieler gegen das Freizeitteam von „Logger in Jogger“ zwar mit 0:5, dennoch waren sie mit ihrem vierten Platz zufrieden. „Nach dem letzten Platz im Vorjahr war es dieses Jahr eine Steigerung“, sagte Christoph Kuhlmey von den Freibeutern.

Er und seine Teamkameraden treffen sich einmal in der Woche zum Fußballspielen. Beim „Robbenefiz“ waren sie das dritte Mal dabei. „Die Vereine können ihre Startsumme selber bestimmen. Uns ist es wichtig, einen Beitrag für den guten Zweck zu leisten. Wir sind immer gern dabei“, fügt der 29-Jährige hinzu.

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