08. November 2018 / 21:58 Uhr

Rostocker FC will beim Schlusslicht nachlegen

Rostocker FC will beim Schlusslicht nachlegen

Johannes Weber
Andreas Waschk coacht das Verbandsliga-Team des RFC interimsmäßig. 
Andreas Waschk coacht das Verbandsliga-Team des RFC interimsmäßig.  © Johannes Weber
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Verbandsligist tritt am Sonnabned beim TSV 1860 Stralsund an. Verein weiterhin auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer.

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Rostock. Andreas Waschk erlebt derzeit intensive Tage. Der Fußball-Trainer, der beim Rostocker FC ursprünglich die B-Junioren betreut, coacht aktuell interimsmäßig auch das Verbandsliga-Team des Traditionsklubs. Der 49-Jährige, der gestern Geburtstag hatte, sprang in die Bresche, nachdem Spieler Felix Dojahn in der vergangenen Woche sein Amt als Chefcoach abgegeben hat. „Ich hoffe, dass so schnell wie möglich ein neuer Trainer gefunden wird. Der aktuelle Aufwand ist mit meinem Beruf nur schwer zu vereinen“, betont Waschk, der bei der Rostocker Berufsfeuerwehr im Schichtdienst arbeitet.

Ab wann sich der Übungsleiter wieder vollständig auf seine Aufgabe im Nachwuchs konzentrieren kann, ist noch unklar. RFC-Manager Andreas Murken sucht nach einem Cheftrainer. „Wir sind mit drei bis vier Kandidaten in Gesprächen. Unterschrieben ist aber noch nichts“, sagt der 45-Jährige, der keinen festen Zeitpunkt für die Vorstellung eines neuen Coaches ausgeben will.

Nach dem schwachen Saisonstart hat sich der Rostocker FC (9. Platz/13 Punkte) mit dem jüngsten 4:1-Erfolg im Derby gegen den FC Förderkader René Schneider etwas Luft zu den Abstiegsrängen verschafft. Im Auswärtsspiel am Sonnabend (13.30 Uhr) beim Schlusslicht TSV 1860 Stralsund (5 Punkte) will der RFC nachlegen und in der Tabelle weiter Boden gutmachen. „Die Stralsunder haben in der Liga die meisten Gegentore kassiert. Wir haben unser Training so ausgerichtet, dass wir in dem Spiel schnell den Abschluss suchen und viel über die Außenbahnen spielen wollen“, meint Waschk.

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Die Stimmung in der Mannschaft nimmt er als positiv wahr. Waschk führte zuletzt viele Gespräche mit den Spielern, vor allem mit den erfahrenen Kräften. „Ich wollte sie ein wenig kitzeln, so dass sie wieder etwas mehr Verantwortung übernehmen. Gegen den Förderkader hat das ja schon gut geklappt“, lobt Waschk.

Bei der Partie in Stralsund wird der Coach aufgrund eines Trainerlehrganges fehlen. Co-Trainer Holger Wilken wird das Team betreuen. „Holger ist erfahren, ich habe vollstes Vertrauen in ihn“, sagt Waschk.

Unterdessen erwartet Ligakontrahent FC Förderkader René Schneider (11./12 Punkte) am Sonnabend (13,30 Uhr) den Grimmener SV (13./11). Für die Gastgeber geht es darum, ihren Negativtrend von drei Niederlagen zu stoppen.

Auswärts ist der formstarke SV Pastow (4./26) gefordert. Die Rand-Rostocker, die zuletzt sechs Mal in der Verbandsliga ungeschlagen geblieben sind, reisen am Sonnabend (13.30 Uhr) zum FSV Malchin (15./5).

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