16. Ur-Krostitzer Hallenmasters 2018 (Dirk Knofe) (1) Der FC Rot-Weiß Erfurt gewann die 16. Auflage des Ur-Krostitzer-Hallenmasters © Dirk Knofe
16. Ur-Krostitzer Hallenmasters 2018 (Dirk Knofe) (1)

Rot Weiß Erfurt gewinnt das Ur-Krostitzer-Hallenmasters

Thüringer gewinnen Finale gegen die Gastgeber aus Markranstädt, Lok scheidet schon im Viertelfinale aus

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Markranstädt. In der Dritten Liga abgeschlagen Letzter, dazu enorme Finanzprobleme - bei Rot-Weiß Erfurt läuft es derzeit überhaupt nicht. Da dürfte der Sieg beim 17. Ur-Krostitzer Hallenmasters am Sonnabend Balsam auf die geschundenen Seelen der Thüringer gewesen sein. Im Finale setzte sich das Team von Neu-Coach Stefan Emmerling 3:1 gegen Gastgeber SSV Markranstädt durch. Durch ein Eigentor war Erfurt in Führung gegangen, doch dann konnte der Markranstädter Sebastian Seifert ausgleichen. Der frühere Bundesliga-Profi Daniel Brückner erzielte dann das 2:1, Merveille Biankadi - später zum besten Spieler des Turniers gekürt - machte den Deckel für RWE drauf.

Aber auch auf Seiten der im Sommer in die Sachsenliga abgestiegenen Rand-Leipziger dürfte man nicht unzufrieden gewesen sein, schließlich konnte der SSV Markranstädt im Halbfinale die prominent besetzte Bundesliga-Auswahl East um Bernd Schneider ausschalten. Der Vize-Weltmeister von 2002 vergab dabei einen Neunmeter im Entscheidungsschießen, nach zehn Minuten hatte es 0:0 gestanden.

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Die Kicker von Mit-Favorit Lok Leipzig waren da schon länger unter der Dusche. Die Loksche war nämlich bereits im Viertelfinale gegen den ZFC Meuselwitz der Dampf ausgegangen. In dem Regionalliga-Duell kamen die Zipsendorfer ebenfalls nach Neunmeterschießen weiter. Lok-Coach Heiko Scholz war's egal. "Wichtig ist nur, dass sich keiner verletzt hat", meinte "Scholle".

Ur-Krostitzer-Hallenmasters: Lok Leipzig gegen den KSC 1864

So war die Stimmung in der zweiten Hälfte des Turniers etwas gedämpft, denn das Sportcenter Markranstädt befand sich fest in gelb-blauer Hand. Bestimmt ein Drittel der rund 1200 hielten zum FCL und waren nach dem Ausscheiden ihrer Herzbuben merklich verstummt.

Veranstalter Frank Mappes von der Agentur Top-Sport zog dennoch ein positives Fazit: "Mich freut es besonders für die Markranstädter, dass sie es ins Finale geschafft haben." Da könne man auch das Viertelfinal-Aus von Lok verkraften. Und Mappes richtete ganz zum Ende schon den Blick nach vorn: "Auf geht's für 2019." Der Termin fürs 18. Hallenmasters in Markranstädt steht schon grundsätzlich fest: am ersten Januar-Wochenende im kommenden Jahr.

Christian Dittmar

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