Frauenfußball-Oberliga-Tabellenführer ESV RW Göttingen feiert gegen den VfB Fallersleben auf eigenem Platz einen 7:0-Kantersieg. Frauenfußball-Oberliga-Tabellenführer ESV RW Göttingen feiert gegen den VfB Fallersleben auf eigenem Platz einen 7:0-Kantersieg. © Swen Pförtner
Frauenfußball-Oberliga-Tabellenführer ESV RW Göttingen feiert gegen den VfB Fallersleben auf eigenem Platz einen 7:0-Kantersieg.

Rot-Weiße schießen Fallersleben ab

Frauenfußball-Oberliga: Marie Diekerdes trifft viermal / SVG mit spätem Heimsieg

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Göttingen. Kein Gegentor hat es für das Göttinger Trio in der Frauenfußball-Oberliga am jüngsten Spieltag gegeben. Allerdings reichte es für Sparta nur zu einem Punkt im Auswärtsspiel beim TSV Bemerode. Tabellenführer ESV RW schoss den VfB Fallersleben mit 7:0 ab. Auch die SVG siegte dank eines Treffers in der Nachspielzeit. .Bei Spitzenreiter ESV RW zeigte sich vor allem Marie Diekerdes torhungrig. Sie alleine markierte gegen Fallersleben vier Treffer.

ESV RW Göttingen – VfB Fallersleben 7:0 (2:0). Als „souverän und auch in der Höher verdient“, bezeichnete RW-Trainer Kevin Martin den Kantersieg seiner Elf, die nun mit 19 Punkten aus sieben Spielen bereits fünf Zähler Vorsprung vor dem Zweiten PSV Grün-Weiß Hildesheim hat. Zum Schreckgespenst für die Gäste entwickelte sich Marie Diekerdes, die Fallersleben alleine vier Tore einschenkte.

Der Gegner des Spitzenreiters agierte von Beginn an defensiv, versuchte, über Konter zum Erfolg zu kommen. Das Konzept, aus einer abwartenden Haltung heraus Zählbares mitzunehmen, war jedoch bereits nach neun Minuten Makulatur. Jenny Schäfer bediente Johanne Becker, die butterweich und punktgenau auf Diekerdes flankte. Die nickte zur frühen ESV-Führung ein. Diekerdes war es auch, die nach 25 Minuten zum zweiten Mal zuschlug. Göttingens Nummer 16 stand im Strafraum ganz alleine und ließ sich diese Gelegenheit zum 2:0 nicht entgehen.

Damit war das Duell praktisch entschieden. Der Ligaprimus, der mit nun 20 Treffern das torgefährlichste Team der Liga stellt, nahm bis zur Pause den Fuß etwas vom Gaspedal – um es dann nach der Pause zum Leidwesen des überforderten Kontrahenten aber wieder durchzutreten. Und so ließ ein erneutes Erfolgserlebnis nach dem Seitenwechsel nicht lange auf sich warten. Wieder war Diekerdes nach einer Flanke zur Stelle und beförderte diese spektakulär in die Maschen (47.) zu ihrem dritten Tagestreffer.

Fallersleben war jetzt nur noch aus Schadensbegrenzung aus. Die seltenen Konter endeten jedoch entweder bei Caroline Ahlers, der sehr umtriebigen Kim Schlösser oder RW-Torfrau Franziska Ippensen. Die Eisenbahnerinnen zeigten sich dagegen weiterhin konsequent vor dem gegnerischen Tor und benötigten nur sieben Minuten, um auf 6:0 zu erhöhen. Jenny Schäfer (61.) und Marie Diekerdes (62.) – erneut per Kopf – stellten mit einem schnellen Doppelschlag auf 5:0, Janett Wochnik belohnte sich dann für ihre Vorlagen, umkurvte die gegnerische Torfrau und schob zum 6:0 ein (68.).

Genug hatte das Heimteam auch nach der hohen Führung jedoch noch nicht. Bei weiteren guten Gelegenheiten scheiterte man jedoch am unpräzisen Abschluss oder an Fallerslebens wackerer Torfrau. Einmal durften sich RW-Coach Martin noch mit seinen Spielerinnen freuen. Nachdem Schlösser im Strafarum nur durch ein Foul gestoppt werden konnte, verwandelte die junge Lea Bindewald den fälligen Foulelfmeter zum 7:0-Endstand (84.). „Wir haben aus zehn Chancen sieben Tore gemacht. Damit können wir zufrieden sein“, bilanzierte RW-Mittelfeldakteurin Ines-Bianca Woltemate. – Tore: 1:0/2:0/3:0 Diekerdes (9., 25., 47.), 4:0 Schäfer (61.), 5:0 Diekerdes (62.), 6:0 Wochnik (68.), 7:0 Bindewald (84., FE).

SVG – MTV Barum 1:0 (0:0). Erst ganz spät machte die SVG ihren dritten Saisonsieg perfekt. Es lief bereits die Nachspielzeit, als Miriam Wedemeyer doch noch zuschlug und ihrem Team die drei Punkte auf eigenem Platz gegen den Fünften bescherte. Der hat mit zehn Zählern nur noch einen punkt mehr auf dem Konto als die Elf von Trainerin Sandra Hallmann, die nun Siebter ist- – Tor: 1:0 Wedemeyer (90.+1).

TSV Bemerode – Sparta 0:0. Sparta verpasste durch das Auswärtsremis beim Sechsten den Sprung auf den zweiten Platz. Allerdings mussten die Gäste auch bei einem Team antreten, das sich bisher als eminent heimstark erwiesen hatte. Das torlose Unentschieden gegen die Unistädterinnen war für Bemerode gleichbedeutend mit den ersten zwei verlorenen Punkten auf eigenem Platz. Seine vorherigen drei Heimauftritte hatte der TSV siegreich gestaltet.

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