18. Juni 2018 / 09:14 Uhr

Rotation Dresden sichert sich das Double

Rotation Dresden sichert sich das Double

Jens Jahn
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Riesenfreude beim TSV Rotation Dresden: Die Elf konnte nun auch den Pokalsieg bejubeln. © Steffen Manig
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Der Meister der Sparkassenoberliga holt dank eines 1:0-Sieges gegen den FC Dresden auch den Stadtpokal .

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Dresden. Der TSV Rotation Dresden hat sich das Double aus Stadtmeisterschaft und Stadtpokal gesichert. Am Sonnabend krönte der zukünftige Landesklässler diese Erfolgssaison mit einem 1:0 (0:0)-Sieg im Pokalfinale über den FC Dresden.

Allerdings machte der Gegner, Vierter im Endklassement in der Stadtliga B, dem Favoriten das Leben sehr schwer. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen defensiv sehr kompakt stehenden Gegner. Wir haben uns da sehr schwer getan“, sagte Rotation-Coach Stefan Zock. Eine Sololeistung von Sebastian Tews in der 48. Minute sorgte schließlich für die Entscheidung. Der 21-Jährige umkurvte im Strafraum vier gegnerische Akteure und überwand FC-Keeper Igor da Rocha Ferreira. „In der Halbzeitpause haben meine Mitspieler gesagt, dass ich heute das entscheidende Tor machen werde. Diese Worte hatte ich im Kopf, ich wollte unbedingt treffen“, sprudelte es nach dem Abpfiff aus Tews heraus.

DURCHKLICKEN: Rotation macht das Double perfekt

FC Dresden – TSV Rotation Dresden 0:1 (0:0) Zur Galerie
FC Dresden – TSV Rotation Dresden 0:1 (0:0) © Steffen Manig
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Auch bei seinem Trainer Zock brachen alle Dämme: „Super, wir haben das Double aus Stadtmeisterschaft und Pokal. Was für eine Saison!“

Vor 693 Zuschauern hatte der FC in der Schlussphase noch zwei gute Einschussmöglichkeiten, scheiterte aber knapp. „Schade, dass es letztlich nicht gereicht hat“, ärgerte sich Spielertrainer Julio-Alfredo Linares Figueroa, sagte aber schon versöhnlicher: „Aber es war ein Riesenfest für uns vor diesem Publikum.“ Seine Mannen haderten auch nur kurz mit der Niederlage, bevor sie gemeinsam mit den Rotationern zur Siegerehrung gingen. Bei Kapitän Patrick Witvliet überwog die Freude über die Finalteilnahme: „Dass wir überhaupt soweit gekommen sind, ist eine Sensation. Am Ende hat es nicht ganz für einen Sieg gereicht.“

Trotz der Brisanz boten beide Mannschaften eine sehr faire Vorstellung. Der souverän agierende Schiedsrichter Jan Evler von Eintracht Dobritz musste zwar fünf Gelbe Karten verteilen, grobe Fouls waren aber nicht darunter.

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