SSV Markranstädt II Roter Stern Leipzig Die Sterne hatten im Stadion am Bad die Nase vorn. © Dirk Knofe
SSV Markranstädt II Roter Stern Leipzig

Roter Stern Leipzig sorgt für das nächste Ausrufezeichen

In einem umkämpften Spiel gewinnen die Messestädter, auch dank der zwei starken Paraden von Spielerhüter Frohburg, mit 1:0 beim SSV Markranstädt II.

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Leipzig/Markranstädt. Mit einem 1:0 Sieg gegen den SSV Markranstädt II setzt der Rote Stern Leipzig das nächste Ausrufezeichen in der Landesklasse Nord. Ein sehr zerfahrenes und chancenarmes Spiel nahm erst in der letzten Viertelstunde Fahrt auf. Den sehenswertesten Angriff vollendete Jakob Unkner zum Siegtreffer und sorgte damit für gute Stimmung bei den rund 100 angereisten Sterne-Fans.

Die erste Halbzeit auf glitschigem Geläuf war nichts für Fußball-Ästheten. Viel spielte sich zwischen den Strafräumen ab, folglich blieben Chancen Mangelware. Zwar investierten beide Teams einiges in die kämpferische Komponente, jedoch auf Kosten der Konsequenz im letzten Drittel bzw. vor dem Tor. Zu viele Ungenauigkeiten im Passspiel und viele kleinere Fouls, ließen keinen ordentlichen Spielfluss zu. Die kleineren Chancen für die Gastgeber (8.,17.,26.) und noch kleineren für die Gäste (10.,25., 39.), entstanden unter großem Einfluss des Fußballgotts. Folglich bat der Unparteiische beide Mannschaften mit einem 0:0 zum Pausentee.

Fotogalerie: SSV Markranstädt II - Roter Stern Leipzig

In der zweiten Hälfte veränderte sich das Bild nicht wesentlich. Obwohl die Sterne nun etwas robuster in den Zweikämpfen wirkten und auch die Mehrzahl der zweiten Bälle im Mittelfeld gewannen, verpasste man es, diese leichte Überlegenheit auszunutzen. Einzig Rottenbach sorgte mit seinem Schuss aus dem Halbfeld für etwas Torgefahr für den RSL (70.).

Sehenswerte Schlussviertelstunde

Für ereignislose 75 Spielminuten sollte dann die letzte Viertelstunde entschädigen. Los ging es mit der – bis dahin – größten Chance im
Spiel. Einen Freistoß von der Mittellinie für die Markranstädter schlug man hoch ins Zentrum auf den eingewechselten Reik Machel. Ohne groß zu überlegen, verlängerte er den Ball direkt mit den Fuß in den freien Raum auf Martin Werner. Dieser fand frei vor dem Tor stehend in Martin Frohburg allerdings seinen Meister (78.).

Direkt im Anschluss folgte der schönste Angriff im Spiel und die Führung für die Sterne: Einen durch Paul Kroneck eingeleiteten Angriff über die linke Seite, vollendetet Jakob Unkner. Der brauchte den perfekt getimten Ball von Stefan Rottenbach ins Zentrum nur noch im leeren Tor eischieben (79.).

"Wir sind auf einem guten Weg." (Marcus Bieleit)

Die Roten Sterne verteidigten nun mit Mann und Maus ihre knappe Führung. Einzig in der 85. Spielminute mussten die Anhänger der Gäste noch einmal zittern. Nach einem Fehler von Sebastian Heyn als letzter Mann, hielt wiederum Martin Frohburg seiner Mannschaft den Rücken frei. Der eigentlich als
Feldspieler agierende Spielerhüter, vereitelte wieder gegen den freistehenden Werner eine riesen Chance. Nachfolgend plätscherte die Partie dem Ende entgegen. So blieb es bei einem nicht unverdienten Sieg des Roten Stern Leipzig.

Marcus Bieleit nach dem Spiel: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftreten meiner Mannschaft. Auch wie wir mit Rückschlägen umgehen, imponiert mir. Wir sind auf einem guten Weg, wissen dass wir mithalten können, da müssen wir einfach weiter machen.“

Olaf Brosius stellte enttäuscht fest: „Den Qualitätsverlust, den wir durch diverse Abgänge hinnehmen mussten, können wir noch nicht kompensieren. Ich habe das Gefühl, meine Spieler sind nicht richtig frisch in den Köpfen. Nun müssen wir aufpassen, dass wir uns nicht in eine Negativspirale bewegen. Der Rote Stern war in großen Teilen aktiver als wir, so gewinnt man dann eben kein Spiel.“

Region/Leipzig Roter Stern Leipzig 99 (Herren) SSV Markranstädt II (Herren) Roter Stern Leipzig 99 SSV Markranstädt SSV Markranstädt II-Roter Stern Leipzig 99 (19/03/2017 16:00) Kreis Leipzig Landesklasse Sachsen Nord (Herren)

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