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RÜCKBLICK! Babelsberg 03 nach fünf Jahren zurück im DFB-Pokal

DFB-Pokal: Am 30. Juli 2011 empfing der SVB den MSV Duisburg, jetzt geht es gegen Freiburg.

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Am Sonnabend (20. August, 15.30 Uhr) empfängt der SV Babelsberg 03 (Regionalliga Nordost) in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals den Bundesliga-Aufsteiger SC Freiburg. Das letzte Spiel im deutschen Pokalwettbewerb gab es für den SVB am 30. Juli 2011, als man sich dem MSV Duisburg mit 0:2 geschlagen geben musste. Wir blicken zurück und haben für euch den Titel von damals rausgesucht:

Gefahr von außen

Benjamin Kauffmann will mit Babelsberg 03 die guten Ansätze im Pokal gegen Duisburg ausbauen

Von Detlef Braune

Auftritte gegen den MSV Duisburg nimmt der SV Babelsberg 03 tierisch ernst. Wie schon beim 0:4 vor vier Jahren im DFB-Pokal im Karl-Liebknecht-Stadion scheuten sie an gleicher Stelle erneut vor den „Zebras”. Da fehlten auch am Sonnabend in der ersten DFB-Pokal-Runde ein Schuss Unbekümmertheit und Draufgängertum, um den verunsichert angereisten Kontrahenten im Zaum zu halten. Den kräftigen Galopp der Demuth-Schützlinge gab es erst nach der Pause.

Auch dem Antreiber im rechten Mittelfeld der Babelsberger Benjamin Kauffmann gelang nichts Zählbares. Dennoch war er einer der Auffälligsten im Spiel nach vorn und prüfte vor der Pause den gegnerischen Torhüter Florian Fromlowitz mit zwei effektvollen Freistößen und einem Schuss aufs kurze Eck. „Der Gegner macht aus zwei Chancen zwei Tore”, sinnierte der quirlige, 1,73 Meter große Akteur nach Spielschluss. „In unserer guten zweiten Halbzeit hätten wir noch einmal am Erfolg schnuppern können.”

Dem Gastgeber fehlten Ordnung und Zugriff im ersten Spielabschnitt. Welches Team steckt schon zwei Verletzungen einfach weg. „Wir waren aber nur kurzzeitig irritiert, die eingewechselten Matthias Kühne und Almedin Civa haben super ins Spiel gefunden”, so der zu Saisonbeginn aus Ingolstadt gekommene Kauffmann.

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  • Freistöße und Flanken, mit Schnitt aus der Halbposition und scharf von außen, sind eine Spezialität von Kauffmann: „Das habe ich in der Jugend von 1860 München gelernt”. Beim Zweitligisten Ingolstadt gehörte der Kicker zum Kader der Ersten. Dann gerieten die Donaustädter in Abstiegsgefahr, Trainer Michael Wiesinger wurde durch Benno Möhlmann ersetzt. Der brachte neue Spieler mit und verbannte Kauffmann in die Zweite in der Bayernliga. „Das war bitter. Aber ich konnte mich nicht beschweren, denn Ingolstadt hielt die Klasse”, so Kauffmann, der immerhin mit der Zweiten in die Regionalliga aufstieg.

    Der 23-Jährige gab sein Debüt in Babelsberg und auch im DFB-Pokal. Den Ärger nach dem Spiel drückte er so aus: „Die Gäste sind genauso wie wir in der Findungsphase. Aber wenn wir eine Chance gehabt hätten, dann heute.” Während die „Zebras” nach der Pause nur noch trabten und den Vorsprung verwalteten, lieferten die Hausherren endlich einen Fight. „So müssen wir auch am Dienstag gegen Erfurt auftreten”, fordert Kauffmann. Die Babelsberger empfangen morgen um 18.30 Uhr die Thüringer zum ersten Heimspiel in der 3. Liga. „An die zweite Halbzeit gegen Duisburg wollen wir anknüpfen, aber wir müssen ein größeres Risiko eingehen und mehr Zug zum Tor entwickeln”, so Kauffmann. „Wir haben noch Luft nach oben. Ich hatte nur zwei Wochen Vorbereitung, aber es wird allmählich.” In Regensburg gelang ihm beim 1:1 ein tolles Tor per Direktschuss. Eine Wiederholung ist erwünscht.

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