13. Juni 2018 / 14:29 Uhr

Rückblick: Turbulente Saison für den MTV Bokel

Rückblick: Turbulente Saison für den MTV Bokel

Karsten Hollmann
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Zunächst als Trainer, kurz darauf als Manager zurückgetreten: Bokels Macher Marko Rebien. © Werner Maass
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Erst verlor der Bezirksligist mit Christian Holldorf viel Qualität, dann mit Marko Rebien seinen Trainer und Manager - am Ende reichte es für die Bokeler trotzdem zum Klassenerhalt

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Der MTV Bokel hat eine turbulente, aber letztendlich doch noch erfolgreiche Serie in der Fußball-Bezirksliga 4 hinter sich gebracht. „Ich wusste, dass es für uns eine sehr schwere Saison werden würde, da wir mit dem Abgang von Christian Holldorf große spielerische Qualität verloren haben“, erklärte Bokels Macher Marko Rebien, der zunächst in einer Doppelfunktion als Manager und Trainer in die Saison gestartet war, bevor er erst von seinem Traineramt und dann auch von seinem Managerposten zurücktrat.

Ganze drei Punkte lagen die Schwarz-Weißen am Ende über dem Strich. Ausgangspunkt für den Klassenerhalt waren die 19 Punkte und der damit verbundene neunte Rang in der Halbzeitwertung. Nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird dabei der 5:4-Heimerfolg über den MTVHammah nach einem 0:4-Rückstand. Nach einem guten Saisonstart mit sechs Heimsiegen kassierten die Männer vom Bätjerplatz gegen Ende des Jahres fünf Niederlagen am Stück. Grund genug für Marko Rebien, die Reißleine als Trainer zu ziehen. „Der Manager Marko Rebien hat den Trainer Rebien entlassen“, ließ der 50-Jährige wissen. Nachdem vom stellvertretenden Fachwart der Fußballabteilung, Jens Bullwinkel, auch Vorwürfe an den Manager Rebien herangetragen worden seien, habe er auch als Manager das Handtuch geworfen. „Ich bleibe aber ein glühender Anhänger des Vereins, werde auch nach wie vor bei dem einen oder anderen Transfer im Hintergrund die Strippen ziehen“, informierte Marko Rebien.

Die Durststrecke zum Ende des Jahres führte er auch darauf zurück, dass alleine drei Pleiten auswärts auf Kunstrasen zu beklagen gewesen seien: „Solche Spiele bilden für die Heimmannschaften einen riesigen Vorteil, weil sie einige Male in der Woche darauf trainieren. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass wir jemals einen Punkt auf Kunstrasen geholt haben.“

Udo Müller übernahm nach der Winterpause als Trainer und holte aus den ersten fünf Partien auch nur einen Zähler. Doch dann legten die Bokeler mit einem Zwischenspurt von drei Siegen das Fundament für den Klassenerhalt. „Der Spieler der Saison war für mich Sven Bedürftig. Der haut in 90 Minuten immer alles rein, und das völlig unabhängig vom Spielstand“, lobte Marko Rebien den Mittelfeldmann, der auch in der Scorerliste ganz oben zu finden ist. „Außerdem hat unser erst 18-jähriger Torwart Joel Prehn eine tolle Entwicklung genommen“, versicherte Rebien. Prehn wird im Dezember erst 19 Jahre alt. In der Fairnesswertung der Bezirksliga 4 rutschte der MTV nach Rang eins in der Hinrunde noch ins Mittelfeld ab. „Da habe ich immer sehr viel Wert drauf gelegt. Wer keine Platzverweise hinnehmen muss, hat am Ende auch noch viele Körner“, so Rebien.

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