16. September 2018 / 12:44 Uhr

Weltmeister-Titel verteidigt: Deutschland-Achter holt WM-Gold in Plowdiw

Weltmeister-Titel verteidigt: Deutschland-Achter holt WM-Gold in Plowdiw

Redaktion Sportbuzzer
Twitter-Profil
Wie schon bei der EM in Schottland triumphierte der Deutschland-Achter auch bei der WM in Bulgarien.
Wie schon bei der EM in Schottland triumphierte der Deutschland-Achter auch bei der WM in Bulgarien. © 2018 Getty Images
Anzeige

Auf den Deutschland-Achter war wieder einmal Verlass. Mit seiner erfolgreichen Titelverteidigung besserte der Seriensieger die Bilanz des Deutschen Ruderverbandes (DRV) bei der WM auf.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Der Deutschland-Achter hat seinen WM-Titel erfolgreich verteidigt. Im Finale der Titelkämpfe in Plowdiw am Sonntag wurde das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) in Bulgarien seiner Favoritenrolle gerecht. Am Ende eines spannenden Endlaufs verwies die Crew um den Schweriner Schlagmann Hannes Ocik die Konkurrenz aus Australien und Großbritannien mit einem Vorsprung von einer halben Bootslänge auf die Plätze zwei und drei. Damit blieb der Europameister in diesem Jahr in allen Endläufen ungeschlagen.

Frauen-Doppelvierer holt Silber

Anders als dem Achter blieb dem Frauen-Doppelvierer am Ende einer erfolgreichen Saison der WM-Titel verwehrt. Die Freude im favorisierten Team um Schlagfrau Frieda Hämmerling (Kiel) über Silber war am Ende aber größer als der Frust über das verlorene Gold. „Gegen die Polinnen war bei dieser Regatta einfach kein Kraut gewachsen“, kommentierte Marie-Cathérine Arnold aus Hannover den zweiten Rang am Samstag eine Bootslänge hinter dem übermächtigen Team aus Polen.

Mehr vom Sportbuzzer

Aus deutscher Sicht fiel die Gesamtbilanz in den 14 olympischen Klassen mit einmal Gold und einmal Silber nur geringfügig besser aus als bei den Titelkämpfen vor einem Jahr in Sarasota. Dort hatte der siegreiche Achter für die einzige deutsche Medaille gesorgt.

Shootingstar Zeidler verpasst Medaille

Oliver Zeidler konnte die Bilanz nicht aufbessern. Der 22 Jahre alte Ruder-Shootingstar aus Ingolstadt, der erst vor knapp zwei Jahren vom Schwimmsport in den Einer gewechselt und gleich bei seinem WM-Debüt überraschend in das Finale vorgestoßen war, musste sich mit Rang sechs begnügen. „Ich bin hier mit einer Form angereist, mit der ich Weltmeister hätte werden können. Aber das wurde heute vom Winde verweht“, klagte Zeidler mit Bezug auf den störenden seitlichen Schiebewind. „Da konnte ich nicht mit den großen Jungs mithalten.“ Über den letzten Platz kam auch Annekatrin Thiede (Leipzig) im Skiff-Endlauf der Frauen nicht hinaus.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mega-Sale: SPORTBUZZER-SHOP

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus aller Welt