Sah seine Mannschaft bei der EM nicht konkurrenzfähig: Russlands Trainer Leonid Slutzki. © imago

Russlands Trainer überraschend ehrlich: "Wir sind scheiße!"

Leonid Slutzki hielt nach dem peinlichen EM-Aus der Sbornaja mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg.

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Leonid Slutzki scheint derzeit in einer recht aufmüpfigen Phase zu sein. Der russische Nationaltrainer ist nach dem Vorrunden-Aus der Sbornaja bei der EM zurückgetreten und hat mit Kritik am russischen Verband nicht gespart. Es sei wie bei einem Alkoholiker, sagte der 45-Jährige, man müsse sich erst vor Publikum eingestehen, dass etwas nicht stimmt, damit es besser wird.

Der Coach, der parallel noch für ZSKA Moskau verantwortlich ist (und auch bleibt), hat aber auch die Leistungen seiner Mannschaft kritisiert. Mit ziemlich plastischen Worten: "Ich habe mich nach dem Spiel gegen Wales auf meinem Zimmer mit einigen Spielern getroffen. Wir haben die ganze Nacht zusammengesessen und sind um 9 Uhr morgens dann unisono zu dem Schluss gekommen: Wir sind scheiße."

Tatsächlich waren die Leistungen der recht alten russischen Mannschaft schlecht. Der Gastgeber der kommenden WM beendete die Kontinentalmeisterschaften ohne Erfolgserlebnis. Slutzki trat zurück. Ein neuer Mann muss in Russland nun einen Generationenwechsel angehen - und das ausgerechnet vor dem Turnier im eigenen Land.

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