08. September 2018 / 17:14 Uhr

Sachsenpokal: Städtisch verordnete Mittagsruhe für Rotation Dresden und FC Grimma 

Sachsenpokal: Städtisch verordnete Mittagsruhe für Rotation Dresden und FC Grimma 

LVZ
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Max Theinert tritt einen Freistoß. Der Schuss verfehlt das Tor jedoch.
Grimmas Max Theinert (beim Freistoß) will gegen Rotation Dresden treffen. © hanni
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Die beiden Kontrahenten aus Dresden und Grimma müssen am Sonntag zu einer ungewöhnlichen Anstoßzeit (11 Uhr) antreten. Die anderen zwei Pokalspiele SV Naunhof gegen Reichenbach und HFC Colditz gegen SV Olbernau werden 15 Uhr angepfiffen.

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Grimma. Es gibt am Wochenende nicht nur Vergleiche auf Kreisebene. Auch Spiele im Pottwettbewerb des Sächsischen Fußballverbandes stehen an. Drei Vertretungen aus dem Altkreis Muldental sind in der zweiten Runde noch dabei.

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TSV Rotation Dresden – FC Grimma (Sonntag 11 Uhr). Zu einer für den Männerbereich untypischen Anstoßzeit kommt es, da im Dresdner Stadion an der Eisenberger Straße zwischen 13 bis 15 Uhr eine städtisch verordnete Mittagsruhe herrscht. Daher darf in dieser Zeit auf der Sportanlage kein sportliches Treiben stattfinden. Rotation Dresden spielt als Neuling aus der Kreisoberliga in der Landesklasse Ost und belegt dort nach zwei Spieltagen den 11. Tabellenplatz.

In der abgelaufenen Saison gewannen die Rotationer den Kreispokal im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion. Einem Unentschieden wie auch einer Niederlage in den Punktspielen steht ein deutlicher 6:0-Sieg gegen Weinböhla im Sachsenpokal zu Buche.

Von der Papierform ist Grimma als Spitzenteam der Landesliga natürlich Favorit, jeder kennt aber die Überraschungen bei Pokalspielen von der Kreisebene bis zum DFB-Pokal. Grimma dürfte nach dem Erstrundenspiel in Chemnitz gewarnt sein, wo man bei einem Landesklassisten über die volle Distanz von 120 Minuten gehen musste, um im Elfmeterschießen die Nase vorn zu haben.

SV Naunhof – Reichenbacher FC (Sonntag, 15 Uhr). In der Meisterschaft kamen die Parthestädter in Wurzen zu einem glücklichen 2:0-Sieg, beim 0:0-Heimauftritt gegen den Döbelner SC büßte die Truppe von Spielertrainer Gugna zwei Punkte ein. Da im Pokal nach und nach auch Mannschaften bis hin zur 3. Liga eingreifen, weiß man in Naunhof, dass dieser Wettbewerb alles andere als leicht zu gewinnen ist. Sollten jedoch die ersten Runden überstanden werden, hoffen Mannschaften auf einen lukrativen Gegner. Gegen den es aber kaum möglich ist zu siegen. Im Fall der Clade-Kicker könnten das zum Beispiel Chemie Leipzig oder Lok Leipzig sein. So kämen doch einmal mehr Zuschauer als sonst. Und bei Abzug aller Nebenkosten besteht die Chance, dass von den Einnahmen etwas übrig bleibt.

Dazu kann es in der Clade nur kommen, wenn ein Sieg gegen Reichenbach gelingt. Und das wird schwer, erscheint aber nicht unmöglich. Denn der RSV legte in der Landesklasse West einen klassischen Fehlstart hin. Beim SSV Fortschritt Lichtenstein zog er mit 1:3 den Kürzeren, das Heimspiel gegen Motor Marienberg ging 1:2 verloren.

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HFC Colditz – SV Olbernau (Sonntag, 15 Uhr). In Sachen Aufstieg in die Sachsenliga wollte der sportlich qualifizierte HFC Colditz (2. Platz Landesklasse Nord, Meister Krostitz verzichtete auf den Aufstieg) zunächst hoch, zog aber dann doch zurück. Mit dem SV Olbernau reist ein Vertreter der Landesliga an. Es besteht also eine gute Gelegenheit, einen Vergleich anzustellen, ob man das Rüstzeug für Sachsens höchste Spielklasse hat. Anhand der erzielten Ergebnisse ist es schwer, eine Einschätzung vorzunehmen, wie stark die Olbernauer tatsächlich sind. Mit einem 6:1-Heimsieg starteten sie in die Saison, 0:4 ging das Spiel bei Kickers Markkleeberg verloren. Viel hätte nicht gefehlt, und Olbernau wäre schon in der ersten Runde ausgeschieden. Erst in der 90. Minute gelang der 3:2-Siegtreffer beim FC Bad Lausick.

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