14. Juni 2018 / 12:02 Uhr

Saisonbilanz: Concordia Schönkirchen mangelte es an Konstanz

Saisonbilanz: Concordia Schönkirchen mangelte es an Konstanz

Michael Felke
Der 19-jährige Daniel Grossmann (Nr.12) , der aus Molfsee zur Concordia gestoßen war, gehörte als Defensivallrounder zu den Leistungsträgernder Köpke-Elf.
Der 19-jährige Daniel Grossmann (Nr.12) , der aus Molfsee zur Concordia gestoßen war, gehörte als Defensivallrounder zu den Leistungsträgernder Köpke-Elf. © Uwe Paesler
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Der Oberliga-Absteiger blieb deutlich hinter eigenen Erwartungen zurück

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Auf eine verkorkste Saison blickt die TSG Concordia Schönkirchen zurück. Der Oberliga-Absteiger landete in der Fußball-Landesliga Schleswig auf Platz zehn und war damit weit von der Vorgabe, eine Platzierung um Platz vier zu erreichen, entfernt. „Das Potenzial dafür hatten wir. Das macht das Argumentieren, warum wir hinter den Erwartungen zurück geblieben sind, nicht einfacher“, sieht TSG-Trainer Stefan Köpke in erster Linie den langen Integrationsprozess der vielen neuen Spieler als Ursache.

Nach dem Abstieg aus Schleswig-Holsteins Oberhaus verließen sieben Spieler den Verein. Dafür kamen zwölf neue, von denen gleich die Hälfte Erfahrungen in höheren Klassen vorweisen konnte. Auf dem Papier gute Voraussetzungen. Doch auf dem Platz blieben viele Akteure Alleinunterhalter. Einen geschlossenen Auftritt als Mannschaft mit Willensstärke bot Concordia oft nicht. Nach vier Spielen hatte Schönkirchen erst einen Punkt auf dem Konto. Am neunten Spieltag rangierte die TSG auf Platz 15. Concordia befand sich in Abstiegsgefahr. Trainer Köpke war gefordert und musste viele Einzelgespräche mit den Spielern führen, um das Schiff auf Kurs zu bringen. „Da hat auch Marius Reese viel Arbeit geleistet“, lobt der Coach das Engagement des Kapitäns vor allem abseits des Platzes.

Erfreulich war auch die Entwicklung des 19-jährigen Daniel Grossmann, der aus der A-Jugend von der SpVg Eidertal Molfsee kam. Der Defensivallrounder erfüllte zuverlässig seine Aufgaben und sorgte ebenso für Stabilität wie Torwart Lukas Losch. „Das haben die beiden klasse gemacht“, hebt Köpke zudem Marcel Stoltenberg als Fixpunkt und wichtigen Mosaikstein hervor. Immerhin gelang es dem Team, bis zum Abschluss der Hinserie 17 Punkte zu sammeln und die Abstiegsränge zu verlassen.

Außer Gefahr war Schönkirchen jedoch nicht. Die Mannschaft stand weiter unter Druck. Und zwar doppelt. Zum einen, schnell die Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Zum anderen, die hoch gesteckten Erwartungen zu erfüllen. Aber nur sporadisch gelang es der Mannschaft, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen. Konstante Leistungen über mehrere Spiele blieben weitgehend aus. Es gelangen zwar Pflichtsiege gegen die Absteiger aus Löwenstedt (4:0) und Geest (2:0). Gegen den Abstiegskandidaten Schleswig 06 hingegen musste sich die technisch versierte TSG einem spielerisch limitierten, aber kampfstarken Gegner beugen. Auch gegen die Husumer SV enttäuschte das Ostuferteam. In Überzahl gelanges nicht, eine 2:0-Führung über die Zeit zu bringen. Der 3:1-Erfolg gegen den TSV Klausdorf, der lange um den Relegationsplatz mitspielte, war nur ein schwacher Trost. Hoffnung mag vielleicht der letzte Saisontreffer geben. Jakob Urbat, der in der 90. Minute den Ball aus vier Metern ins Tor des TSV Rantrum zum1:1-Ausgleich drosch, zeigte, was mit Willenstärke erreicht werden kann. Die gilt es für die kommende Spielzeit auf die Mannschaft zu übertragen.

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