14. Juni 2018 / 13:07 Uhr

Saisonbilanz: TSV Stein wurde noch durchgereicht

Saisonbilanz: TSV Stein wurde noch durchgereicht

Andre Haase
Der aus Raisdorf gekommene Neuzugang Timo Federwisch verzeichnete zwölf Treffer für den TSV Stein.
Der aus Raisdorf gekommene Neuzugang Timo Federwisch verzeichnete zwölf Treffer für den TSV Stein. © Andrè Haase
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Dobersdorfer Heimstärke – Schwartbucks Abstieg war einkalkuliert.

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In der Fußball-Verbandsliga Ost sind die Mannschaften aus dem Kreis Plön mit unterschiedlichen Zielen in die Saison 2017/18 gestartet. Während die Spielertrainer Kristof Schneider und Manuel Schwenn vom TSV Stein einen einstelligen Tabellenplatz mit Kontakt zur Tabellenspitze anvisierten, stand für die Aufsteiger vom Dobersdorfer SV und dem VfL Schwartbuck ausschließlich der Klassenerhalt auf der Agenda.

Groß hingegen war dann umso mehr die Enttäuschung beim TSV Stein, dass man die Saison als Tabellenzwölfter beendet hat. „Das ist wirklich bitter. Wir sind zwar, aufgrund der Schiedsrichter-Situation mit drei Minuspunkten in die Saison gestartet, haben aber schnell unseren Rhythmus gefunden und uns oben festgesetzt. Dann kam ein unerklärlicher Einbruch, so dass wir bis in den Tabellenkeller durchgereicht wurden. Uns ist die spielerische Linie komplett abhanden gekommen. Ich muss das erst einmal analysieren“, konstatiert Spielertrainer Kristof Schneider. Einziger Lichtblick war Sommerneuzugang Timo Federwisch, dem zwölf Saisontreffer gelangen.

Der Dobersdorfer SV hingegen überraschte mit spritzigem Tempofußball und war zu Hause lange Zeit eine Macht. Auf Tabellenplatz zehn liefen die Schützlinge von DSV-Coach Thomas Matthies ein. „Für uns stand nur der Nichtabstieg im Fokus. Dank unserer Heimstärke konnten wir doch frühzeitig den Grundstein dafür legen“, so Matthies. Eklatant hingegen die Auswärtsschwäche der Männer vom See: Ganze acht Zähler holten die Dobersdorfer in der Fremde. „Das war tatsächlich unser Problem. Wir konnten den Schalter auswärts einfach nicht umlegen. Das gilt es in der neuen Saison zu verbessern“, weiß Matthies.

Ganz andere Sorgen indes hatte der VfL Schwartbuck. Ganze magere acht Punkte holte das Team von VfL-Co-Trainer Michael Reinke und muss somit, nach dem Rückzug des TSV Wentorf als Tabellenletzter den bitteren Gang zurück in die Kreisliga antreten. „Wir wussten von vorherein, dass die Saison für uns ein Abenteuer wird, aber die Jungs wollten Verbandsliga spielen. Trotz der Negativergebnisse hat die Mannschaft keine Resignation gezeigt und alle Spieler haben zur Stange gehalten. Es war ein Lehrjahr für uns und wir gehen gestärkt an die neuen Aufgaben“, hofft Reinke.

Ein Waterloo in seiner Vereinsgeschichte erlebte der TSV Wentorf. Vor dem 15. Spieltag meldete der TSVW sein Liga-Team mit sofortiger Wirkung vom Punktspielbetrieb ab. Der damalige Tabellenletzte zog die Konsequenzen nach einer Niederlagenserie, die mit einem 0:14 gegen die SpVg Eidertal Molfsee und einem 2:14 gegen den TSV Kronshagen ihren Höhepunkt hatte. Somit sind die Wentorfer die Verlierer der Saison 2017/18.

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