31. Mai 2018 / 21:27 Uhr

Lok Leipzig vor richtungsweisender Saison

Lok Leipzig vor richtungsweisender Saison

Udo Zagrodnik
Saisonstart bei Lok Leipzig USER-BEITRAG
Saisonstart bei Lok Leipzig
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Bei vielen Vereinen nimmt die neue Saison Konturen an, so auch bei Viktoria Berlin und Lok Leipzig.

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Regis–Breitingen/Leipzig. Sonne, Regen, Gewitter, Hagel oder Schnee, jeden Tag ist anderes Wetter und die Zeiten verändern sich immer wieder. Aktuell entsteht immer mehr der Eindruck, dass das große Reich der Mitte, China (einst Entwicklungsland), unser Deutschland einholt und überholt. Ja die Chinesen kommen mit ihren Millionen und kaufen sich ein, auch bei uns in Deutschland und nun auch im Fußball. Beim Fußball–Regionalligisten FC Viktoria 1889 Berlin machen aktuell Medien Vergleiche mit RB Leipzig und der TSG 1899 Hoffenheim.

Zurück nach Berlin. Beim hauptstädtischen Verein http://www.viktoria-berlin.de/ auf die Homepage geschaut, es ist die Advantage Sports Union Ltd., Hongkong (ASU) die angekündigt hat die 1.Herren der Viktoria nachhaltig sportlich weiterzuentwickeln. Zitat: „Der Vorstand ist der festen Überzeugung, dass dies dauerhaft nicht nur mit kurzfristig zur Verfügung stehenden Zuwendungen lokaler Sponsoren erreichbar ist, sondern auch professionelle Strukturen erfordert und eine Zusammenarbeit mit weiteren starken, überregionalen und internationalen Partnern notwendig ist.“ Sportlich fair muss auch erwähnt werden, das die Berlin Tempelhofer sportlich etwas vorzuweisen haben mit deutschen Meisterschaften (ähnlich VfB Leipzig), doch das war bei unsren Vorfahren.

Doch wer ist dieser Partner? Die Internetseite zum deutschen Standort ist undurchsichtig. International Soccer Investment Group, Advantage Sports Union Ltd ..., sagt viel mehr zum Milliardär, der sein Geld mit 3.000 Hotels (über 300.000 Zimmer) macht und danach arbeiten lässt. In der deutschen Übersetzung findet man auch Beispiele. Die Olsenbande würde mächtig gewaltig sagen.

Das heißt auch die Lokomotive unserer Messe– und Sportstadt Leipzig (auch Regionalligist) muss ordentlich Dampf machen um das Ziel 3.Liga zu erreichen. Das heißt noch ein paar Schippen Kohlen drauflegen, wenn die anderen noch in den Startlöchern sind. Mit Hilfe der Steuergesellschaft ETL, Eisenbahngesellschaft Potsdam, Einsiedler und den vielen anderen Sponsoren (viele Regionale), die die Grundvoraussetzungen schaffen, sollte das Ziel erreichbar sein.

Doch auch die Mannschaft auf dem Rasen muss mitspielen, Tore schießen und Punkte einfahren. Unter den nun Profibedingungen bei den Probstheidaern vom 1.FC Lok musste das möglich sein, weil man sich nun voll auf den Fußball konzentrieren kann. Und das würde wieder mehr Zuschauer, südlich des Denkmals, in Bruno ziehen. Der Autor aus Regis–Breitingen hat manchmal die Jahre in Erinnerung, als man den Verein in die 11.Liga abgeschoben hatte. Zu den Heimspielen kamen da oftmals 5.000 und mehr Zuschauer und die ließen das „Bruno“ ordentlich beben, kein Vergleich mit dem Heute. Das beeindruckte auch (im Sommer 2013) die Knappen vom FC Schalke 04 (Trainer: Jens Keller) die zu einem Gastspiel kamen. Im Vorbericht schrieben die Schalker auf ihrer Homepage allgemein von Zuschauerzahlen wovon viele Zweitligisten träumen.

So, nun zur 2018er Aktualität bei den Eisenbahnern. Der Kader für die 2018/2019er Saison in der Regionalliga Nordost nimmt immer mehr Formen und Gestalt an. Vom eigenen Nachwuchs wurde der 18– jährige Maximilian Sommer bis zum 30.06.2019 mit einem (Profi)Vertrag ausgestattet. Über die Stationen Leipziger Sportclub und SSV Markranstädt kam er zum 1.FC Lok und spielt seit 2016 für die Blau-Gelben. Das Jugendtalent ist der kleine Bruder vom ehemaligen Lok–Spieler Robert Sommer, welcher von 2006 bis 2010 für die Loksche kickte. Und tagesaktuell gab die Loksche bekannt, das der 24– jährige Kemal Atici (in Berlin geboren) von Union Fürstenwalde kommt und einen Vertrag bis zum 30.06.2020 unterschrieb. Der Vollblutstürmer durchlief bei Türkiyemspor Berlin und Hertha 03 Zehlendorf die Jugendabteilungen. Beim jüngsten Fürstenwalder Gastspiel im Bruno war er Torschütze für die Elf von der Spree.

/1/ Die bisherigen Neuzugänge: Der Kroate Lovro Sindik (26 Jahre, 1,79m, Berliner AK), Kevin Schulze (26 Jahre, Wacker Nordhausen), Lukas Wenzel (19 Jahre, 1.FC Nürnberg), Pascal Pannier (19 Jahre, 1,81m, Hallescher FC), David Urban (1,85m ZFC Meuselwitz), Stürmer Matthias Steinborn (BFC Dynamo), Stürmer Nicky Adler (32 Jahre, Erzgebirge Aue), Patrick Wolf (Schweinfurt), Maximilian Sommer (18Jahre, eigener Nachwuchs) und Kemal Atici (24 Jahre, Union Fürstenwalde).

/2/ Die bisherigen Vertragsverlängerungen: Torwart Benjamin Kirsten, der Sportdirektor und Co.–Trainer Rüdiger Hoppe, Torwart–Trainer Maik Kischko, sowie die Spieler Nils Gottschick, Peter Misch, Maximilian Pommer und Markus Krug.

/3/ und da sind Björn Joppe (39 J.) und Martin Mauerer (27 J.) die zukünftigen Macher im Probstheidaer Nachwuchs.

Und auf der Lokschen Homepage sind die neu gestalteten Seiten des Fanshops wieder in Betrieb. Wer den Zeitfaktor hat sollte in Leipzig in die Schlossgasse gehen. Das ist im Zentrum, der Stadt in der Stadt. Und nicht verpassen die Saisonfahrkarte 2018/2019 zu sichern. Das spart zu Heimspielen Wartezeiten an den Stadionkassen und hat weitere Vorteile.

Mein Fazit: Die Loksche wird ihren Weg gehen. Doch das heißt zukünftig mehr Konstanz zu haben und Durchhänger (Niederlagenserien) der Vergangenheit angehören lassen. Also die Weichen und Signale gestellt, und dann Fahrt frei! Doch man muss sich auch fragen wohin das Ganze noch führen soll, wenn jetzt auch in den höheren Amateurligen immer mehr mit Millionen jongliert wird. Einzelne Vereine haben es das Geld und im Überfluss, einige kommen so lala über die Runden und andere landen im Minus weil es nicht mehr bezahlbar ist. Und diese immer größer werdende Ungleichheit ist weltweit in vielen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens.

Hoch der Adler fliegt aber wohin?

In diesem Zusammenhang muß Hoch der Adler fliegt - und der Neuer siegt, (hier im Leipziger Sportbuzzer) genannt werden. Im Schlussteil schrieb der Autor zum frei empfangbaren Talk mit Markus Lanz vom Dienstag (29.05.2018). Unter den Gästen waren neben Dietmar Hamann und Rene´ Adler (Fußball), Aya Jaff (Programmiererin und App–Erfinderin) und Gerd Müller (Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Der Bundesminister sprach von milliardenschweren Entwicklungshilfen für Afrika (wandern in dunkle Kanäle), nannte nimmersatte/steuerumgehende Großkonzerne beim Namen und mehr.

Doch wir sollten auch vor und in unsere Haustür schauen. Immer öfter durchleben wir Naturkatastrophen (von Menschenhand geschaffen) und der Schaden geht immer mehr in die Millionen. So blickte der MDR (Lebensretter) zurück auf die 2013er Flut. Nun ein aktuelles Beispiel: Bei uns in Mitteldeutschland war das Vogtland innerhalb weniger Tage zweimal betroffen. In den Medien hat nun die sächsische Landesregierung (nach der Schadensaufnahme) schnelle Hilfe angekündigt, doch wie soll man die bewerten? Die betroffenen Kommunen im Vogtland bekommen pro Einwohner fünfzehn Euro. Das ist doch wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Wird da wer veralbert? Nach Hochwasser im Vogtland: Kretschmer verspricht Kommunen …, so berichtet der große MDR und Linke: Fünfzehn Euro Hochwasserhilfe sind zu wenig - TV Westsachsen, so das Lokalfernsehen.

Wie soll man da zurückkommen zum Fußball? In einigen Amateurligen wird noch um Punkte gespielt, teils bis Mitte Juni, dem Beginn der Fußball–Weltmeisterschaft Rußland 2018, doch das Wetter muß mitspielen. Gewitter und Starkregen sind da fehl am Platze.

Vorausgeschaut:

Fußball–Kreisoberliga Ostthüringen / Freitag, 01.06.2018 / Anstoß 18.30 Uhr / FSV Eintracht Fockendorf gegen FSV Gößnitz

und Fußball–Kreisoberliga Muldental/Leipziger Land / Samstag, 02.06.2018 / Anstoß 15 Uhr / BSV Einheit Frohburg gegen SV Regis–Breitingen

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